Beiträge von hottek

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    Original geschrieben von Orbitronic
    Die Massenpanik auf der Loveparade sollte zum Anlass genommen werden, den Digitalen BOS-Funk Bundesweit zügig voranzutreiben!


    ob jetzt digital oder analog ist eigentlich total egal, das Problem war doch dass der kein Funkgerät dabei hatte wenn man dem Pressebericht glauben kann.


    Und ob man jetzt kein analoges Funkgerät hat oder eben kein Digitales spielt keine Rolle. Eher hat man dann noch weniger denn bisher war es immer so dass zumindest bei uns bei der Feuerwehr wenn neue, bessere Geräte beschafft wurden die alten Geräte nicht weggeworfen wurden sondern eingelagert. Dann kann man die wenn man wirklich viele Funkgeräte braucht ( absperren bei Marathon oder was man auch immer mit vielen verteilten Leuten macht... ) immer noch raus holen und noch einsetzen, denn ein altes, funktionsfähiges Gerät ist besser als keins , ist eben ein wenig unhandlicher und ohne externem Micro etc... ;)


    Wenn jetzt umgestellt wird auf Digitalfunk dann werden nicht etwa so viel Funkgeräte wie man bei Analog eben hatte sondern so viele wie eben für die Fahrzeuge in der Norm stehen und das sind deutlich weniger.


    Also hat man mit Digitalfunk zumindest am Anfang noch mehr Leute ohne Funkgerät.


    Aber ich vermute eh dass bei der Tetra-Einführung vorläufig nur das 4m-Funknetz ersetzt wird, also Funk von Leitstelle zu Fahrzeug und von Fahrzeug zu Fahrzeug, der 2m-Funk, also die Handfunkgeräte an der Einsatzstelle werden vermutlich erst viel später ersetzt, denn dazu braucht man wirklich ein lückenloses Funknetz denn bei einem Digitalnetz gibts nicht wie bisher ein geht super, geht verrauscht sondern nur geht super - geht nicht. Im Auto wenn man fährt nicht weiter schlimm, das Netz ist nach ein paar Sekunden wieder da, wenn man jetzt aber den ganzen Tag an der Einsatzstelle ist und dort ein Funkloch und auf ein Netz angewiesen ist ist das sehr sehr ärgerlich. Die Handfunkgeräte bisher brauchen kein Netz, da gehts von Handfunkgerät zu Handfunkgerät direkt, da kann man immer eine Lösung finden und wenn man einen menschlichen Repeater hin stellt ;)


    Tetra soll zwar laut Auschreibung auch so einen Mode haben, also Gerät zu Gerät ohne Netz, aber ob der wirklich etwas taugt muß man noch sehen, Tetra ist eigentlich eher als Mobilfunknetz ausgelegt.

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    Original geschrieben von morsum
    Ansonsten ist es mir schleierhaft wie der hohe SAR Wert beim 4. iPhone gerade in Anbetracht der schlechten Sende/Empfangsleistung zustandekommt.


    gerade deshalb würde ich sagen, wo bei einem Handy mit gut optimierter Antenne eine sehr geringe Sendeleistung reicht muß einens mit einer sehr schlechten Antenne das mit einer höheren Sendeleistung ausgleichen.


    Ausserdem, irgendwo muß ja die Sendeleistung auch hinkommen, mit guter Antenne kommt sie in die Luft, mit schlechter Antenne wird sie evtl in die falsche Richtung abgestrahlt und landet eben statt in der Luft im Gewebe...



    Aber in der Tasche düfte das IPone gar nicht so schlimm sein, da berührt man es ja nicht direkt und macht dadurch das Diversity nicht kaputt...

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    Original geschrieben von carmecon
    Es wundert mich jedoch, da der Laptop in der Docking Station steht
    und nicht bewegt wird, wenn er umschaltet. Vielleicht sitzt dann immer
    ein großer Rabe auf dem Sendemast :D


    ich würde es auf die "Zellatmung" schieben, bei UMTS ist es so wenn viele Nutzer das Netz gleichzeitig nutzen wird die Zelle immer kleiner und dann kann es schon sein dass man aus dem HSDPA-Bereich rauskommt und die Zelle bei dir nur noch für UMTS reicht.


    Oder Funkstörungen etc. Leichte Signalschwankungen sind immer mal drinn.

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    Kann ich dir nicht sagen - ich hab nie im ICE1 gesessen. Wobei der Lokfüher längst nicht alle Fehlermeldungen gemeldet bekommt (Auch sicherheitsrelevante Schäden am Bremssystem bekommt er nicht immer alle mitgeteilt!). Das geschieht erst in der Werkstatt...


    Bei der aktuellen Generation allerdings ist dem so. Da Leuchtet, Blinkt und Spricht im Falle eines Falles alles...


    danke für die Infos, das wusste ich bisher nicht.


    Ich habe vor kurzem mal einen Dokumentar bzw. Lehrfilm ( ging bei mir ums Thema vorbeugende Instandhaltung... ) angeschaut zum Thema ICE-Wartung, da ging es um ein Instandhaltungswerk irgendwo bei Berlin, da wussten schon alle bevor der ICE in die Halle gefahren ist wo was repariert werden muß und wo es Beanstandungen gibt, eigentlich hat der schon ein geniales Diagnosesystem drinn, deshalb dachte ich eigentlich der Lockführer bekommt das auch alles irgendwo angezeigt.


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    Wie ich bereits geschrieben hatte, war das in einer Zeit vor Herrn Mehdorn. Wenn ich mich recht erinnere, hieß der seinerzeitge Vorstandschef noch Dürr (oder vielleicht schon Ludewig). Der Vorfall gehört jedenfalls in eine Zeit, in der noch nicht am falschen Ende gespart wurde.


    gerade das war doch die Zeit in der die Bahn am schlimmsten war, der ICE in Eschede, die Ausschreibungen für die ICE2 und ICE3 waren in dieser Zeit usw, also sind die heutigen Pannen eher auf den Zeitraum zurückzuführen, denn wären die Klimageräte nicht damals zu klein ausgeschrieben worden gäbe es jetzt keine Probleme, hätte man damals schon andere Qualitätsstandards bei Radsätzen gesetzt dann müßte man jetzt nicht so oft prüfen, Mehdorn und Grube hatten eher Pech dass die Sünden von damals bei ihnen bemerkt wurden und sie diese verantworten mußten...

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    Original geschrieben von The_Best
    Noe. Geht auch garnicht. Gut beschrieben unter dem Link von Martin Reicher.
    Sollte ein Wageen verloren gehen, legt die Bremse sofort an (Schnellbremsung).


    ok, hast recht, der hat doch automatisch gebremst, aber wohl eeeeeeeeewig gebraucht


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    Der vordere Triebkopf stoppte durch eine automatische Bremsung erst zwei Kilometer hinter dem Bahnhofsgebäude von Eschede. Der Triebfahrzeugführer gab später vor Gericht an, dass er vor Eschede nur einen plötzlichen Ruck verspürt und einen Leistungsabfall bemerkt habe. Nach dem Stillstand ging er daher zunächst von einem technischen Defekt aus und versuchte aus dem Führerstand heraus vergeblich, die ausgefallene Stromversorgung wiederherzustellen. Von dem Unglück wurde er erst durch den Fahrdienstleiter des Bahnhofs Eschede informiert, der ihn per Zugbahnfunk darüber informierte, dass der Triebkopf ohne Wagen vorbeigefahren war.


    aus Wikipedia - aber trotzdem ein Hammer dass der Lockführer damals nicht bemerkt hat dass er plötzlich ohne Zug da stand, der hatte doch bestimmt auf dem Bildschirm 1000 Fehler stehen...

    Re: Re: Re: Re: Re: Mobilfunk an Landesgrenzen


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    Original geschrieben von Wernfried
    Ja, aber das ist nationales Roaming, was ich bezweifle ist das grenzüberschreitende Handover.


    Gruss


    technisch gesehen ist das auch kein Unterschied - und ich vermute mal stark dass die Netzbetreiber die in Roamingallianzen zusammenarbeiten besser vernetze Infrastruktur haben als eben T-Mobile + O2.


    Es wird sicher genug Glasfaser zwischen den einzelnen Partnernetzen liegen dass man in der eigenen Gruppe das anbieten kann, und es gibt ja nur 4 ganz große Gruppen, eben telefonica, Vodafone, T-Mobile und KPN.


    Klar, dass z.B. ein Vodafone-Netz in ein T-Mobile-Netz einen Handover hinbekommt glaube ich nicht, aber z.B. innerhalb der Vodafone-Gruppe schon, also Vodafone.de in A1.at

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    Original geschrieben von Martin Reicher
    Kurzum: Reißt die Kupplung, so wird auch die Bremsleitung getrennt, beide Zugteile bremsen sofort selbstständig mit maximal möglicher Bremswirkung. Der Bahnübergang würde sich auch nicht öffnen, da die Technik merkt, wenn der Zug nicht vollständig darübergefahren ist.


    aber war es nicht damals in Eschede so dass der Lockführer nicht bemerkt hat dass sein ICE-Triebkopf alleine unterwegs war und wurde erst am nächten Bahnhof gestoppt ?


    Sowas habe ich noch irgendwie im Kopf und ich fragte mich schon damals warum so ein Zug keine Überwachung eingebaut hat...

    Re: Re: Re: Mobilfunk an Landesgrenzen


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    Original geschrieben von Wernfried
    Das mit dem Handover möchte ich mal bezweifeln, zumidest wird es nicht die Regel sein, dass die Betreiber ein solches Abkommen haben weil der technische Aufwand doch recht gross ist (im Vergleich zum Nutzen).


    also zumindest O2 hatte das mal mit T-Mobile beim nationalen Roaming, da standen dann im Netmonitor von Nokia-Handys auch die angrenzenden Zellen von T-Mobile und wurden überwacht.


    Ich behaupte mal dass Partnernetze so etwas haben, z.B. E-Plus und KPN aber um das jetzt zu prüfen fahre ich nicht zur Grenze, sind ein paar KM zu viel ;)

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    Original geschrieben von kues
    Aber nur vorübergehend


    ich hoffe mal dass dann nur der Anbieter anders heisst und die Alice-Tarife erhalten bleiben, O2 wirkt auf mich irgendwie im Gegensatz zu Alice sehr teuer, klar, ist viel dabei, aber viele brauchen die Extras gar nicht, ich habe z.B. Alice light mit 16MBit und das bischen telefonieren geht über Sipgate prepaid, deshalb bin ich froh dass Alice naktes DSL anbietet und bei O2 35€, klar, mit Auslandsflat etc, aber brauch ich nicht...

    Re: Mobilfunk an Landesgrenzen


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    Original geschrieben von nafstmu
    Von Senderseite würde ich ja sagen, okay die Dänen senden halt mit hoher Leistung Richtung Deutschland, um dänische Grenzgänger zu bedienen oder Roamingfallen "aufzustellen" (Unterstellung).


    leicht überschneiden müssen sich die Netze auch wegen dem Handover ins Roaming-Netz, also die Übergabe eines laufenden Gesprächs, für das man dann übrigens keine Roaming-Gebühr bezahlt bis man auflegt...


    Ok, 10km braucht man dafür wohl nicht, würde mal behaupten 1-2km überlappend würde genügen.


    Wobei, 10km sind auf dem Land teilweise durchaus eine übliche Reichweite einer Zelle, GSM kann z.B. technisch bei idealen Vorraussetzungen 35km erreichen.