Beiträge von hottek

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    Original geschrieben von maschi_ac
    Auch heiztechnisch gibt es nichts Dümmeres, als mit Strom zu heizen. Aber das gehört nicht in diesen Thread. Gerne aber per PN ;)



    EDIT: Was den Kostenpunkt angeht, werden wir uns in den nächsten Jahren auf Preise von 3-6 Euro pro Liter Benzin einstellen müssen.


    sinnvoller wäre es aber überall elektrisch zu heizen ( und natürlich die Kraftwerke nicht mit Öl oder anderen fosilen Brennstoffen zu betreiben, gibt ja noch "unseren Freund das Atom - hehe, toller Lehrfilm in den 80ern" und regenerative Energien ) und das Öl nicht zum heizen verwenden sondern für die Mobilität zu sparen. Öl ist für mobile Anwendungen immer noch die sauberste und günstigste Lösung, den modernen Motoren die jetzt auf dem Markt sind kann man echt nichts vormachen.


    Denn elektrische Energie in großen mobilen Verbrauchern zu speichern und dafür zu verschwenden ist noch ein größerer Schwachsinn, denn Speicher haben so einen geringen Wirkungsgrad...

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    Original geschrieben von Martin Reicher
    Statt Wasserstoffpipelines kann man dann sicherlich auch UHVDC-Übertragungsstrecken bauen. Die Chinesen sind da ja schon Meister drin und jagen mal eben 6,4 GW 2000 km weit


    also erzeuge ich in einem fernen Land umständlich Strom, übertrage diesen über ein sehr teures und wartungsintensives Stromnetz und baue in einem anderen Land in dem Personalkosten um ein vielfaches höher sind und die Sicherheits- und Umweltvorschriften genauer genommen werden eine Fabrik die Wasserstoff produziert ;)



    Mal ein wenig die Gedanken der Ölmultis die evtl in diesen Bereich investieren werden wiedergegeben ;)

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    Original geschrieben von maschi_ac
    Aber wieso sollte denn der Strom fehlen? Ist ja nicht so, dass wir zuwenig davon haben, aher das Gegenteil ist der Fall


    wir werden bald bzw. wir haben schon jetzt zu wenig Grundlastkraftwerke ( fosile Brennstoffe oder nuklear ) die für die Netzstabilität verantwortlich sind, regenerative Energien können nur Spitzenlastkraftwerke sein.


    Klar, man könnte mit intelligenten Netzen ein wenig tricksen und z.B bei wenig Last die Laderegler oder auch Verbraucher wie Wäschetrockner über die Stromzähler anwerfen aber ob die Leute das mitmachen und sich vorschreiben lassen wann Strom verbraucht wird ?


    Und was passiert im tiefsten Winter wenn die Solarzellen voll mit Schnee sind und die Sonne kaum scheint und zusätzlich wegen der Schneelast noch Hochspannungstrassen zusammenbrechen ? Dann sackt irgéndwann das Verbundsnetz ab und komplett Europa steht ohne Strom da.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    So ... Genossenschaftsbank. Das ist doch schon mal eine Info.


    Ich hab mal kurz telefoniert ... dort wird der Filialleiter nach Tarif bezahlt und erhält die Gehaltsgruppe "TG9". Laut Ver.di-Tabelle wären das mtl. 4.385,- € ...


    Frankie


    würde ich jetzt nicht unbedingt festschreiben.


    Jede Genossenschaftsbank ist unabhängig und wird auch sicher das Personal nach eigenen Kriterien bezahlen dürfen - wenn die Mitgliederversammlung zustimmt den Filialleiter oder auch Vorstand AT zu bezahlen wird der Genossenschaftsverbund das sicher nicht verhindern.


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    boah, 4300 € brutto? Und das ohne Studium? Ist ja krass.


    warum nicht ? Personalverantwortung und Verantwortung für das komplette Tagesgeschäft muß ja irgendwie honoriert werden - und solche Jobs sind recht undankbar, man verdient recht viel aber kann auch recht schnell wieder gehen.

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    Original geschrieben von Martin Reicher
    Und wie produzierst du dann Wasserstoff oder Methanol welches die Brennstoffzelle verbraucht?
    Und sag jetzt nicht, dass das ohne Strom funktioniert...


    Wasserstoff könnte man z.B. auch in Regionen erzeugen in denen erneuerbare Energieen wirtschaftlicher arbeiten ( z.B. in Afrika, naher Osten ) und diesen dann wie Öl transportieren. Das ist zwar auch umständlich aber ich denke immer noch wirtschaftlicher als Strom zu verwenden der hier dann im Netz fehlt.

    Wenn man sich ein wenig mit Maschinenbau beschäftigt muß man zum Entschluss kommen dass Elektroantriebe einen sehr geringen Wirkungsgrad haben obwohl Elektromotoren sehr effizient arbeiten.


    Der Weg von Anfang an:


    Ein Dampfkessel treibt eine Welle an: Wirkungsgrad 0,9
    Die Bewegung wird in einem Generator in el. Energie gewandelt: 0,9
    Die Energie wird transformiert: 0,95
    Die Energie wird übertragen: 0,8
    Die Energie wird transformiert und ins Niederspannungsnetz eingespeist: 0,95
    Die Energie wird im Laderegler nochmals transformiert: 0,85
    Die Energie wird gespeichert: 0,6
    Die Energie wird in Bewegung gewandelt: 0,95


    Ich komme bei meinen geschätzten Wirkungsgraden auf einen Gesamtwirkungsgrad von ca. 28% !


    Da ist jeder moderne Verbrennungsmotor effizienter und Umweltschonender. Man muß ja auch bedenken dass man das Elektroauto auch noch heizen bzw. klimatisieren muß, beim Benzin-Motor ist die Heizung ein Abfallprodukt das nichts kostet und aufgrund der hohen Leistung stört auch die Klima mittlerweile kaum noch.



    Wenn der Einsatz elektrischer Energie sínnvoll wäre, warum hat dann fast jeder einen Heizkessel für fosile Brennstoffe im Keller stehen ?


    Klar, wenn wir Strom im Überschuss hätten, z.B. aus Kraftwerken die wenig Schadstoffe ausstoßen, z.B. regenerativ oder auch nuklear. dann wäre es anders, aber diese gibt es nunmal nicht.

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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Das frage ich mich auch!


    die Frage ist ob die Kunden die Redundanz bezahlen würden - denke nicht, für die meisten zählt nur der Preis und wenn ein Netzbetreiber sein Netz doppelt sichern würde und dafür das doppelte verlangen würde wäre er sehr schnell pleite weil es niemand bezahlt.


    Qualität ist das was der Kunde bezahlt habe ich gelernt ;)

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    Original geschrieben von leeredose
    Aber gab's da nicht mal ne entsprechende PM dazu? Ich meine mich jedenfalls dunkel daran erinnern zu können, dass ich mal etwas von einem Deal mit O2 gelesen habe.


    O2 waren die Mitarbeiterverträge und Realtimetraffic-Bewegungsdaten. Und von O2 sollten die Mitarbeiterverträge dann zu Vodafone, es gab dann aber anscheinend über die technische Umsetzung keine Einigung.

    BMW Connecteddrive läuft schon immer über das Netz der Telekom.


    http://www.telekom.com/medien/medienmappen/104884




    Evtl war ja mal etwas mit Vodafone geplant, aber dann ging ja die geplante Partnerschaft mit Vodafone in die Brüche. Es kann auch sein dass BMW für Realtime-Traffic neben O2 zusätzlich bei Vodafone Bewegungsdaten kauft, die sind ja dank TomTom da Experten, aber ConnectedDrive gibts seit 2004 und ist seitdem immer über Telekom abgewickelt worden.