-
Zitat
Original geschrieben von soeren_lawfucker
Wie kommst du denn zu dieser Einschätzung?! Betrug ist das sicher keiner, weil es an Täuschung und Vermögensschaden fehlt. Und im Bereicherungsrecht gilt nunmal der Grundsatz, dass jeder nur gegenüber dem direkten Leistungsempfänger rückabwickeln kann, an den er geleistet hat.
Warum soll das kein Betrug sein ? Der Händler täuschte O2 darüber, dass der Vertrag entsprechend der vertraglichen Grundlage O2/Händler vermittelt wurde. O2 veranlasste daraufhin die Provisionszahlung. Sie ist die Vermögensverfügung woraus der Vermögensschaden bei O2 entsteht, da kein Provisionsanspruch besteht.
Der Rückabwicklung würde nur der Vertrag O2/Kunde unterliegen. Davon unabhängig ist aber der Ersatz des Schadens aus der Tat.
Im Gegensatz von einem Girokonto kann man bei einem frisch eingerichteten Kundenkonto davon ausgehen, das es sich um das Geld aus der Tat handelt. Eine s.g. "Vermischung" mit legalem Geld kann ausgeschlossen sein, wenn keine weiteren Zahlungseingänge vorhanden sind.
-
soeren_lawfucker
Nun ganz einfach gesagt. Der Händler beging einen Provisionsbetrug gegenüber O2 und die rechtswidrig erlangte Provision lag anteilig bei Wookkie. Und Wookkie hat dies natürlich O2 selbst brühwarm erzählt. M.M. nach hat O2 freie Wahl zwischen den Schuldnern und es liegt nahe sich das Geld da zu holen, wo es am einfachsten ist.
Weiterhin kann O2 entscheiden ob sie in die Annahme des Vertragsangebots widerrufen und den Vertrag rückabwickeln. Sie wären aber schön blöd, weil Wookkie kommt ja nicht raus.
Aber ich will hier nichts zu schwarz sehen. Trotzdem gebe ich @ Wookkie keine Chance von O2 das Geld zu bekommen. Er muss sich an den Händler halten.
-
Zitat
Original geschrieben von Schwachmaaat
Ja, ich verstehe auch nicht warum sich o2 da so viel Zeit lässt...
Vielleicht hat man Angst, dass der große Teil der "Mein Base"-Flüchtlinge dann von den restlichen Basenutzern für 10€ Festnetflat erreichbar ist und der Rückruf böse IC-Gebühren kostet. 
-
Zitat
Original geschrieben von marco5
Richtig. Und wenn es so ist, hat der NB es mit dem Händler zu klären und nicht auf dem Rücken des Kunden auszutragen. Dieser kann nichts dafür, das der Händler sich nicht an Richtlinien hält.
Na ganz so einfach dürfte es nicht sein. Der Händler hat keinen Provisionsanspruch aus einem vertragswidrigen Geschäft und Wookkie hat der Hotline erklärt, wofür und von wem er das Geld erhalten hat.
Damit hat er einen finanziellen Vorteil aus einem rechtswidrigen Geschäft und O2 hat die Wahl, wo sie sich das Geld herholen.
Das schöne für O2 ist, dass der Vertrag nur von seitens O2 angefochten werden kann.
Wookkie wurde so zu sagen vom Händler betrogen und kann nur von ihm das Geld wiederholen.
-
Offenbar arbeitet man an der Rufnummernabfrage für die Base-Nummern. Die Abfrage ist z.Z. nicht erreichbar. Vielleicht pflegt man jetzt die Provider ein. 
-
In der Vertragsverwaltung meines Base Webedition sind keine Optionen mehr buchbar. Gut, für 6,87€ im Monat braucht man noch nicht über Sokü nachdenken, aber komisch is schon.
-
Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Nun ja ... auch wenn man etwas nicht darf, kann man es dennoch tun. 
Und ist der Erwerber gutgläubig, wird er auch Eigentümer. Dann hat o2 halt das Nachsehen ... so spielt das Leben ...
Frankie
Er kann nicht gutgläubig vom Täter der Unterschlagung erwerben. Das geht nur, wenn ein Hehler dazwischen hängt.
myHandy ist ein Ratenzahlungsvertrag. Eigentumsübergang ist damit erst nach vollständiger Bezahlung. Also kann O2 das Handy schlimmsten Falles entschädigungslos einbehalten. Er muss dann sein Geld von "Verkäufer" zurückholen. Würde ich in jedem Fall machen. Weiterhin dürfte hier ein Betrug vorliegen.
-
Hatte O2 nicht den Händlern die Provisionsabgabe untersagt ? Es könnte sein, dass Du möglicherweise ganz in die Röhre guckst. Ich hoffe es mal nicht.
-
Ich glaub schon, dass die SMS-Allnet-Flat einige zu Base ziehen wird. Und wenn erst mal die Kiddis da sind, kommt Mutti auch. Jeden Tag eine SMS und einen Anruf incl. reicht für die meisten. Wenns schlimm kommt gibts ja noch die Base-Flat.
Wenn man es noch schafft eine selbst wählbare Kostenbremse einzubauen, kann auch Sohnemann oder Tochter nichts verkehrt machen und viele von den Discounter-Telefonierern kommt zu Base und dann greifen die 30/30 kostenlosen Einheiten garantiert wieder.
Flexibler kann man kaum noch sein, wenn man jeden Baustein für einen Monat buchen kann. Also egal wie, da müssen sich einige strecken.
Vielleicht als Online-Vorteil jeder Baustein 2 € weniger und schon muss der O2o wieder für 40 € angeboten werden.
-
Ich glaube, dass die hier mitlesen und in der nächsten Woche noch Fussnoten ins Tarifblatt einpflegen. 