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7. E-Plus: "Fusion mit o2 nur noch eine Frage des Preises"
Für den E-Plus-Chef Uwe Bergheim ist eine Fusion mit dem
Konkurrenten o2 nur noch eine Frage des Preises. Es könne sein,
dass E-Plus "morgen" einen Verkäufer finde, der bereit sei,
profitable Kunden zu einem Preis zu verkaufen, den das Unternehmen
bezahlen wolle, sagte Bergheim der "Financial Times Deutschland".
"Wir wollen 11 Millionen Kunden erreichen, uns fehlen dazu noch zwei
bis drei Millionen, die kann man kaufen oder organisch aufbauen",
erklärte der E-Plus-Chef. "Ob diese Kunden von o2 kommen oder
woanders her, ist egal."
"Die Integrationskosten werden dann aber bei 1 Milliarde Euro
liegen," fügte er hinzu, was die mögliche Übernahme zum derzeit
geschätzten o2-Preis von 1 bis 2 Milliarden Euro im Moment
unattraktiv mache. Branchenkreisen zufolge warte die niederländische
E-Plus-Mutter KPN nur noch darauf, dass die britische o2-Mutter, mmo2,
auf einen akzeptablen Preis heruntergeht. Zwar habe es bereits
Verhandlungen zwischen den beiden Unternehmen gegeben, derzeit
liefen allerdings keine Gespräche, hieß es.