Eine unterhaltsame Bildsprache hast Du! 
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Original geschrieben von iStephan
Diese Aussage ist aber schwammig genug, so dass man es auch positiv sehen kann:
Die HVB nennt keinen Termin, weil sie eben "hinter den Kulissen" nicht weissagen kann, - sich nicht sicher ist - ob die geplanten Preiserhöhungen in der Branche flächendeckend erfolgreich sein werden, oder ob der Wettbewerb erhalten bleibt.
Das ist richtig. Ich bin allerdings derart pessimistisch, dass wohl alle etablierten Filialbanken zukünftig kein Giromodell mehr kostenlos - außer womöglich für U18 bzw. Studenten - anbieten werden. Und da ist die HVB ja in bester Gesellschaft...
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Das erscheint mir nur unter einem einzigen Punkt nachvollziehbar:
es ist menschlich verständlich, dass man sich das "Heft des Handelns" ungern aus der Hand nehmen lässt. wenn man schon gezwungen wird, sich neu zu orientieren / ein anderes Konto zu suchen / Daueraufträge und Dispo woanders einzurichten, möchte man sich wenigstens
- den Zeitpunkt
- und die Art und Weise
selber aussuchen können, wann und wie man sich damit befasst!
Kurzum: man möchte selber die Kontrolle behalten. Man möchte nicht von der Bank "diktiert" bekommen, wann man gekündigt wird oder selber dazu gedrängt wird.
Aber zu kündigen aus Angst gekündigt zu werden, erinnert auch an die Figuren der Piraten bei Asterix und Obelix:
Jedesmal wenn sie Asterix und Obelix im Ausguck erspähen, geraten sie in Panik und versenken ihr Schiff selber ...... 
Ob das empfehlenswert ist? :o 
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Also wenn ich vor sowas Angst hätte, würde ich mir um meinen Gesundheitszustand ernste Sorgen machen... 
Alternative Konten sind verfügbar, die wenigen Kontobewegungen bereits umgezogen, so dass das HVB Giro eigentlich nur noch "ruht".
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Also an den Eigenschaften und Leistungen des Kontos selber hast du nicht viel auszusetzen? - > Behalten!
Naja, Steinzeit-Onlinebanking mit Anzeige von Buchungen grundsätzlich erst einen Tag nach Buchung. Die kostenlose Bargeldeinzahlung ist ganz nett. Aber sonst? Wüsste nicht, wofür ich es halten müsste. Außer die Kontonummer, die seit Ewigkeiten existiert, kenne ich auswendig - Zahlen-Nostalgie eben...
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Das hieße anderenfalls, der beabsichtigten Public-Relation-Wirkung der PB-Massnahme voll auf den Leim zu gehen, - die die branchenweite Einführung maliziöser Grundpreise trommelfeuerartig kommuniziert - wenn man dies so annimmt. Im Gegenteil könnte es eine strategisch wichtige Maßnahme des Konsumenten sein, solche Kontoperlen solange irgendmöglich zu behalten und Aufsehen zu vermeiden - gerade als strategische Reserve - man nennt das wohl "Füße stillhalten" und auf TT gibt es ja mit "o2-EasyMoney" einen langjährigen Thread von sehr disziplinierten Altkunden die genau so agieren, zum Teil wirkliche Nervenstärke aufgebaut haben über die Jahre hinweg, sozusagen ein Präzedenzfall an Konsumenten-Disziplin...
Wenn die Banken nämlich merken dass die Kundschaft freiwillig kostenlose Konten aufgibt / preisgibt, verschlechtert sich ja die Preiselastizität zu lasten der Verbraucherseite. Das können die Banken dann ausnutzen (indem sie die Elastizität messen bzw. errechnen) und erst recht in Preiserhöhungsrunden einsteigen.
Also aus volkswirtschaftlicher Sicht wärst du sehr schlecht beraten, jetzt das kostenlose HVB-Konto aufzugeben.
Joa. Von EasyMoney habe ich als schweigender Bestandskunde den Genuss des Guthabenwachstums und damit eine Art finanzieller Bereicherung.
Halte ich dieses langweilige Konto, habe ich nix gewonnen, außer keine Kontoführungsgebühren. Wobei - meine Motivkarte ist nur noch bis 12/2016 gültig, die nächste würde also demnächst eintreffen und kostet damit also. Hm, brauche ich noch eine?
Aus persönlicher Sicht habe ich ein Konto, das ich nicht mehr brauche, muss die Kontoauszüge abrufen, anderenfalls kostet die Zustellung, muss Post von der HVB im Auge behalten etc.
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Konten sollte man wegen der Schufa, die Konstanz und langjährige Vertrags-Treue mit besseren Scorewerten belohnt, nur nach umfassender Gesamt-Abwägung kündigen.
Man selber hat zusätzliche Kosten für Einschreiben mit Rückschein und bleibt mit dem unangenehmen Gefühl zurück, sich soeben selbst geschadet zu haben
Das leicht irritierende, charmant-erfrischende Erfolgs-Gefühl des Fussball-Torjägers direkt nach dem Eigentor 
Und das nur für die fade Genugtuung, sich das "Heft des Handelns" nicht aus der Hand nehmen haben lassen (? ist das so richtiges Deutsch? :o )
Ich war der Meinung, dass zu viele Konten auch wiederum nicht so dolle für's Schufa-Ranking bzw. den Blick der nachfolgenden Banken trüben kann. Daher stehe ich dem "Aufräumen" grundsätzlich offen gegenüber.
Gab's die Schufa Anfang der 90er Jahre schon? Keine Ahnung, ob mein HVB Giro überhaupt bei mir drinsteht. Von daher... ja, eine kostenlose Selbstauskunft bei dem Laden würde wohl Licht in's Dunkle bringen. Aber Persokopien durch's Land zu schicken oder gar faxen finde ich nicht so anmutend.
Also mir genügt Einwurf-Einschreiben, ich stehe nicht auf so teure Postkärtchen.
Erfolgsgefühle kommen da bei mir keinerlei auf. Mit dieser Strategie der HVB, Anti-Klartext zu reden, kann ich halt nicht so viel anfangen. Ich will wissen, wo ich dran bin und auf mein Zeug verlassen können. Alles andere nervt...
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Lies vielleicht in den AGB nach - auch wenns Mühe macht - was da drin steht zu dem Thema.
Meine Lebenserfahrung sagt mir zu 99-101% , dass z.b. Mobilfunker aber auch eine gewisse Bank Anliegen die ihr lästig sind, leichter in den virtuellen Papierkorb - für Linux-Experten: /dev/null - verschieben, wenn sie per spurlosem online-Formular eingereicht werden.
Ich wüsste nicht, woher ich die für mich gültigen AGB auffinden kann, von daher werde ich, wenn es dazu kommen sollte, beide Kanäle bedienen.