Beiträge von mANoLo27

    Zitat

    Original geschrieben von 0151
    [...]
    ...und durch das Posting von mANoLo27 (IMHO 12 auf der Skala von 1 bis 10 :top: ) wurde das Thema ja sowohl allumfassend als auch vollerschöpflich behandelt. :D :top:
    [...]


    Salut, danke für die Blumen! :D Aber nach inzwischen 537 Beiträgen darf auch mal was "Vernünftiges" dabei sein. :top:


    So, nachdem hier so einige Halbwahrheiten zu lesen sind, nun aber nochmals mit Fakten kurz BTT:


    Bei mittels der sog. Cash-Terminals im Moment des Bestellprozesses produzierten Aufladevouchern in Form von Kassenbelegen wird beim gleichzeitigen Kauf mehrerer Exemplare lediglich die sog. Trace-Nr. und Beleg-Nr. fortlaufend vergeben.
    Die hier des Öfteren genannten Seriennummern eines jeden Cashcodes unterscheiden sich meist in der letzten Stelle, oft aber auch in den letzten zwei oder gar drei Stellen - sie sind aber alles andere als fortlaufend!


    Beispiel Fonic/o2, Aufbau der Seriennummer derzeit: 123456-0000-7891, die vier Nullen in der Mitte bleiben in der Form wohl konstant.
    Hier gibt es bei direkt fortlaufenden Belegen mitunter Abweichungen der letzten drei Stellen, also im Bereich -891.


    Beispiel Vodafone, Aufbau der Seriennummer derzeit: 12345678901
    Auch hier gibt es bei direkt fortlaufenden Belegen mitunter Abweichungen der letzten drei Stellen, also im Bereich -901.


    Zur Strukturierung der Aufladecodes in versiegelter Form kann ich leider nichts sagen, diese "Rubbelkarten" hatte ich gefühlte 10 Jahre nicht mehr in den Händen.


    Quelle: Diverse eVoucher-Belege der letzen drei Jahre.


    So, Feiertags-Lehrstunde beendet. Allen eine schöne Einheit!

    Na was gibt's denn da zu lachen? Das ist ein ernsthaftes, weil heikles und sensibles Thema! :eek:


    Nun aber mal Spaß beiseite:
    Freut mich, dass meine Reaktion so angekommen ist wie erwünscht. :cool:
    Aber bei der Vorlage konnte ich mich echt nimmer zurückhalten, mein Text ergoss sich buchstäblich über die Tastatur! :D


    In diesem Sinne - allen einen entspannten Sonntag!


    Vorsicht, das ist viel zu unsicher und alles manipulierbar - darauf würde ich mich nie einlassen!


    Der Erwerb von Guthabencodes u.ä. ist eine ganz andere Liga, dies geschieht im Idealfall ausschließlich per persönlicher Übergabe samt Treffen an einem neutralen Ort. Hierzu organisiert man ein Team, das aus Sicherheitskräften mit Spezialausbildung im Bereich des Transportes digitaler Güter besteht.


    Die Transaktion an sich sollte dann ungefähr folgendermaßen stattfinden:


    1. Überprüfung und Abgleich der Personalien des Verkäufers mit sämtlichen behördlichen Registern.
    2. Selbst wenn nach Punkt 1 nichts verdächtiges festgestellt werden kann, wird sowohl der BPA als auch der EU-Führerschein zur eigenen Sicherheit eingescannt. Zusätzlich werden dem VK Fingerabdrücke abgenommen, um sie später mit denen, auf den Trägern der Guthabencodes befindlichen zu vergleichen. Sollten hier noch weitere, unbekannte Fingerabdrücke gefunden werden, wird der VK schriftlich aufgefordert, hierzu eine Stellungnahme/Erklärung abzugeben.
    3. Der ausgebende Provider wird über den nun stattfindenden Erwerb seiner Codes in Echtzeit informiert, idealerweise gleichzeitig per Telefon, eMail und Fax - alles natürlich von beiden Parteien digital signiert.
    4. Nun findet der Bezahlvorgang statt, hierzu wählt man eine eindeutig nachweisbare Bezahlart - bar zahlen lediglich Dilettanten.
    5. Die erworbenen Guthabencodes werden in einem feuer-, wasser-, und erdbebensicheren und zusätzlich mit einem GPS-Modul ausgestatteten Spezialgehäuse untergebracht (das Fabrikat bzw. Modell ist Betriebsgeheimnis), das sich außerdem bei einem unauthorisierten Öffnungsversuch selbst zerstört.
    6. Abschließend wird der Käufer im panzerglasgeschützten Transporter heimeskortiert und bis zur/zu den aufzuladenden Prepaidkarte(n) begleitet.


    Dies ist der grobe Ablauf, einige Details kann ich aus Gründen der Sicherheit und des Datenschutzes leider nicht nennen.


    Fakt ist: Auf das o.g. elementare Mindestmaß an Sorgfalt, Sicherheit und Seriosität sollte man bei einem derartigen Vorgang heutzutage nicht mehr verzichten.


    Viel Erfolg beim Kauf, beide Daumen sind im Dauereinsatz! :top:

    Dann wird es wohl inzwischen so sein, dass die Nr. einer o2-SIM, vor dem erstmaligen Einbuchen in's Netz oder - wie bei Dir - sogar noch während des Aktivierungsprozesses als nicht vergeben betitelt wird.
    Na gut, war mir neu bzw. nicht immer so.

    Zitat

    Original geschrieben von morsum
    Wichtig finde ich das "UND" (in dieser Zeit keine Guthabenaufladung vorgenommen wurde. Mit einem "ODER" sehe das wieder anders aus. Vermute, dass mit dieser Formulierung an der Praxis festgehalten wird, die Karte zu sperren, wenn nicht alle 365 Tage eine Aufladung (Höhe aber unbeschrieben) stattfindet.


    Völlig richtig erkannt!


    Deine Vermutung, dass das "und" hier durchaus eine Rolle spielt, kann ich Dir mit Praxiserfahrung leider bestätigen:


    "Damals", als die Tchibo-Karten wie alle anderen o2-Prepaids eine definierte GH-Gültigkeit (von einem Jahr) besaßen, die auch wie gewohnt unter *102# abrufbar war, hatte ich für meine Bestands-/Schubladenkarten den allseits bekannten Dauerauftrag eingerichtet.


    Jahre später wurde die Gültigkeitsabfrage abgeschafft (irgendwann zwischen 2010 und 2011) und es hieß, das GH sei nun unbegrenzt gültig.


    Daraufhin stornierte ich fast alle Daueraufträge, nur meine älteste Karte von 2004 bediente ich weiterhin halbjählich mit ein paar Cent.


    Was passierte - vermutlich gegen Ende 2011?
    Die Schubladenkarten, die seitdem nicht mehr aufgeladen worden sind, wurden von Seiten Tchibo gekündigt.
    Meine Altkarte aus der Gründerzeit wurde wie erwähnt zwar regelmäßig aufgeladen, aber nur sehr selten herausgekramt und in's Netz eingebucht - mehr nicht:
    Die Folge war, dass das GH wohl auch vor ca. einem Jahr zumindest "genullt" wurde, auch wenn die SIM weiterhin aktiv ist.


    Wenn es sich bei dem gelöschten GH nicht nur um wenige Euro handeln würde, ich die für mich gültigen AGB noch zur Hand hätte und mir die Zeit nicht zu schade wäre, so würde ich recherchieren, ob das Procedere überhaupt auf meine Bestandskarte(n) angewandt hätte dürfen.
    Aber so denke ich mir mit einem :rolleyes: : o2 can do!


    BTT: Tchibo ist daher definitiv nicht geeignet für die Schublade!

    Zitat

    Original geschrieben von torsten_j
    [...]
    PS Die Dame unter 5667 spricht nicht mit mir. :( Das kann aber nichts persönliches sein. :confused:


    Häh, wie jetzt? Ich steh grad auf dem Schlauch.
    Sie soll ja auch nicht mit Dir sprechen, sondern nur das Übliche, z.B. Guthabenstand etc. ansagen. Tut sie das korrekt? Dito unter 56673 (Tarifmanager)?


    Ansonsten gerne, freut mich! Mir kommt das Verhalten Deiner Karte nur sehr spanisch vor - so was habe ich noch nie erlebt! :confused:

    Gute Idee! :top:
    Sagtest Du nicht ursprünglich etwas von SMS nach Tschechien?
    Also ich nutze dafür Your-SMS.com, unter deren Preisliste findest Du eine Auflistung aller erreichbaren Netze im Ausland: Die "Czech Republic" ist hier mit drei versch. Providern aufgeführt.
    Sämtliche SMS, die ich in's Ausland (bisher nur Schweiz, Italien und Frankreich) verschickt hatte, kamen rasch und fehlerfrei an. :)

    Also ich fasse mal zusammen:


    1. SIM ist im Netz aktiv.
    2. SIM kann Anrufe/SMS empfangen.
    3. SIM zeigt *101# und *102# das aktuelle GH und die Gültigkeit an.
    4. SIM erhält für eingehende Anrufe wie gewohnt EM.
    5. SIM ist im Kundenlogin korrekt einsehbar, die SIM ist als aktiv angegeben und GH/Gültigkeit werden auch hier korrekt ausgeworfen.
    6. Alles scheint normal zu sein, außer dass abgehende Verbindungen nicht möglich sind.


    Torsten, richtig so?
    Was spricht die Dame unter 5667(3)?
    Wird unter *107# der Tarif korrekt angegeben?
    Du sprichst von Anrufen/SMS, wie sieht es mit WAP/Internet-Verbindungen aus?


    Also meiner Erfahrung nach spricht Punkt 3 bis 5 gegen eine "klassische teil-deaktivierte" SIM wie sie von vodafrank bereits angesprochen wurde.


    Ich würde erstmal Folgendes probieren: Bevor Du sie ummeldest, lade doch testweise ein paar Cent per Überweisung auf. Kommt die Überweisung nach ein paar Tagen mit dem sinngemäßen Vermerk "Rufnummer unbekannt" zurück, gehört sie wahrscheinlich doch zu diesen teil-deaktivierten, gekündigten Karten, die trotzdem noch im Netz herumgurken.


    Wird die Aufladung aber zum GH addiert und die Gültigkeit entsprechend verlängert (also exakt so wie es für gewöhnlich sein soll), ist die Karte definitiv noch nicht aus deren Systemen gekickt.


    Wenn Letzteres eintrifft, muss die Ursache IMHO eine andere sein. Und wenn die SIM nicht auf Dich läuft, wird's mit einer fundierten Auskunft an der Hotline nicht so einfach, es sei denn Dir ist das Geb.datum bzw. die PKK bekannt.


    Strano, molto strano... :confused:

    OK, das ist natürlich nachvollziehbare Gründe.
    Leider wusstest Du vorher nicht, dass u.a. blau.de die SIM-Karte stets im Standardbief ohne Einschreiben etc. versendet. Aber evtl. gibt's ja irgendwann noch ein "Revival" oder blau schreibt Dir hoffentlich bissl Trost-GH gut.

    Das ist mir neu, dass bei einer bereits registrierten o2-PP vor dem ersten Einbuchen ins Netz diese in der Tat äußerst verwirrende und unlogische Ansage geschalten wird.
    IMHO ertönte beim Anrufversuch einer solchen "Jungfrau" sofort die Standard-Mailbox. Aber gut, o2 can do. :rolleyes: