Zitat
Original geschrieben von Chris19
Ich finde es einfach eine Unverschämtheit und echt arm von Deutschland, dass junge Männer gezwungen werden, Bund oder Zivi zu machen. Von wegen "freies Deutschland". Dass ich nicht lache.
Es ist doch nicht zu glauben, dass Männer, die wie ich grad in einer Ausbildung sind und auch eventuell Chance hätten übernommen zu werden, gezwungen werden, das nach der Ausbilung alles hinzuschmeißen. Und dann wird immer gejammert, dass es so viele Arbeitslose in Deutschland gibt. Der Staat ist doch selbst schuld daran. Kein Chef der Welt wartet nach der Ausbildung 10 Monate auf einen Angestellten, bis er ihn dann letztendlich übernehmen kann. Armes armes Deutschland!!!!!!!!
Es steht Dir jederzeit frei Deutschland zu verlassen, wenn Du Dich so unwohl hier fühlst.
Ferner kann man sich selber aktiv darum kümmern, direkt nach Abitur oder Schulabschluss gezogen zu werden, dann kommt man gar nicht erst in die von Dir beschriebene Situation.
Zu dem verlorenen "finanziellen" Jahr: Der rechnerische Diensteintritt bei meinem Unternehmen war der des Beginns meines GWD. Von daher habe ich bei betriebszugehörigkeitsbedingten Lohnerhöhungen den Damen ein Jahr voraus.
Über Bund und Zivi kann man sicher streiten, für mich war es die Wahl zwischen Pest und Cholera. Aber ich hab es dennoch überlebt.
Zur Musterung: Nachdem man dort einen Herzfehler bei mir feststellte, welcher mir eine Überweisung zum Kardiologen einbrachte, man ein Hohlkreuz, Senk- und Spreizfüsse diagnostizierte, sowie meine Kurzsichtigkeit und Hausstauballergie betrachtete, jubelte ich innerlich und war der festen Überzeugung ausgesmuster zu werden.
Ergebnis war jedoch T2.
Wer direkt was von "Stabsdienst" erzählt und ein gutes Ergebnis im computergestützten Test hinlegt, kommt beim Bund ins Büro. Der Test war auf dem Niveau eines 12jährigen. Dennoch saßen dort Jungs, welche 1,5 Stunden vor mir begonnen und nach mir fertig waren ;).
Das Märchen "Finger im Po" gibt es übrigens nicht mehr. Ferner steht es Dir frei, einen solchen "Eingriff" abzulehnen.
-Andi-