Unser Nehmercredo - grenzenlos?
Nachdem ich euch das Thema hier ja eingebrockt habe, - und noch weiterentwickeln möchte, s.u. - hier kurz meine wohl eher konservative Nutzung: Tageszeitung-Abo täglich einige Minuten, Nachrichtenseiten abklappern, Whatsapp mit ab und an Foto versenden, mails rein und raus, relativ häufig Maps und Bus-/Bahn-Verbindungen checken, komme im Schnitt so auf 150-200 MB mtl.
Jetzt die Weiterentwicklung - wohl eher eine unangenehme Diskussion, aber dennoch interessant. Es geht um den Sinn und Zweck der Nutzungen und die erhöhte Anforderungen, die damit verbunden sind: sind wir nicht alle etwas maßlos geworden? Der ganze Cloud up and down-Traffic in nahezu ungezügeltem Ausmaß, Videos auf der grünen Wiese, MP´3 streamen von einer Festplatte in Deutschland auf ein Handy am Strand von Mallorca (obwohl man sich die Dateien ja flux auf die onboard - SD hätte knallen können) usw. usw.
Gleichzeitig erwarten wir von den NBs: höher, schneller, weiter und - vor allem: billiger oder - warum nicht kostenlos? Sollen wir nicht noch ein geiles Smartphone obendrauf dazu bekommen?
Wo führt dieses Nehmercredo hin? Langsam an die Grenzen (siehe "Drosselkom-Debatte")?
Mal ein eher "netzethischer" Anstoß. (Will nicht wissen, wie schnell dieser Thread nach unten absackt). Ist halt nicht ganz so angesagt, fürchte ich. 