ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von ChickenHawk
Werbe- und Alkoholverbot hin oder her, das Ganze bringt doch nichts da wir es hier mit dem Faktor Mensch zu tun haben.
Das gab es doch alles schon mal Stichwort "Prohibition" und was hat es gebracht?
Nichts.
Wer Alkohol trinken will wird das tun, egal ob es erlaubt ist oder nicht.
(So führte z. B. die Alkoholprohibition zu einer Steigerung des Verkaufs von medizinischem, (95 %) Alkohol um 400 %. Quelle Wiki mal ganz abgesehen von den florierenden Schwarzbrennereien.)
Menschen die ein Suchtproblem haben wird nicht dadurch geholfen, dass man auf legalem Wege keinen Alk mehr bekommt, genauso wenig haben sie etwas davon, wenn man Alk nicht mehr bewirbt. Diese Leute kaufen imho eh eher die Lidl/Penny was auch immer Hausmarke als die teuren beworbenen Spirituosen.
Verbietet man Alk werden sich suchtgefährdete Menschen irgendwas anderes suchen um sich high zu machen.
Von daher Aufklärung und Durchsetzung der bestehenden (Jugendschutz-)Gesetze ja, weitergehende Verbote nein, ändern wird man dadurch eh nichts.
CH
Ein totales Verbot wäre auch überzogen.
Ein Werbeverbot wäre allerdings sehr zu begrüßen.
Gerade Tabak und Alkoholfirmen werben mit Freiheit und dazu soll scheinbar Tabak und/ oder Alkolol dazu gehören.
Eine andere Werbung könnte ich als Beispiel erwähnen, wo Alkohol bewusst verharmlost wird.
Wenn man in einem Kölner Kino sitzt, dann ich dem einen oder anderen bestimmt doch die Werbung mit den zwei putzigen Erdmännchen und dem Nashorn aufgefallen.
Oder die Werbung, wo auf der einen Seite ein Erwachsener mit einem Bieglas steht und auf der anderen Seite ein Kleinkind mit einem Milchfläschen hockt und sie sich beide anlächeln.
Hinter der einen Werbung steht die Aussage, Tabak/ Alkohol macht frei und unabhängig ( Marlboro und Becks ),
hinter der anderen Aussage steht, Akohol ist was harmloses und kann von " jedem " bedenklos getrunken werden ( Reisdorf Kölsch)
und hier kann der Staat schon Hebel ansetze,
indem Werbungen für Tabak und Alkohol verschwinden,
so dass die gefährlichen, versteckten Suggestionen aufhören, auf die man unbewusst reinfällt.
Als zweites könnte der Staat Gefahrenhinweise auf alkoholische Getränke verordnen
und als möglichen dritten Schritt gäbe es noch die Möglichkeit Aufklärungskampagnen über die Gefahren und Auswirkungen von Alkohol zu starten.
Ich stimme zu, dass Verbote und drohende Zeigefinger unvernünftige Menschen nicht überzeugen.
Aber ich kann mich schon vorstellen, dass Bilder von alkoholkranken Menschen, Bilder von Alkohol zerstörten Nieren, Leber, Bilder von zerstörten Existenzen etc. ,den einen oder anderen unvernünftigen Menschen nachdenken lässt.
Wenn der Staat endlich dahingehen würde auch mehr Aufklärungsarbeit zu leisten, dann käme es vielleicht auch bei den Menschen an, dass Alkohol eine gefährliche Droge ist.
Aber solange der Staat sich mehr oder weniger raushält und den Firmen freien Lauf lässt, werden sie auch weiterhin suggerieren können "Alkohol und Zigaretten müssen zum Leben dazugehören,m da sonst Lebensqualität verloren geht !"
DUSA 2772
Guter Beitrag !