Menü:

Die Anordnung im Menü sieht ab Werk folgendermaßen aus:
Seite 1:
SMS/MMS - - - - - - - E-Mail - - - - - - Kalender - - - - - Kamera
Write & Go - - - - - - Maps - - - - - - Browser - - - - - - Uhr
Galerie - - - - - - - - - YouTube - - - - - Musik - - - - - - - Rechner
Google Talk - - - - - - Market - - - - - Einstellungen - - Google Mail

Seite 2:
AllShare - - - - - - - Memo - - - - - - UKW-Radio - - - - Sprachsuche
Layar - - - - - - - - Eigene Dateien – Samsung Apps - - Navigation
Selbstverständlich lässt sich die Ansicht des Menüs ändern (Entweder die oben dargestellte Raster-Ansicht oder aber eine Listenansicht). Des Weiteren kann der Nutzer die Menüpunkte nach belieben anordnen, sodass die häufig gebrauchten Menüpunkte direkt auf der ersten Menüseite zu finden sind – alle Anderen werden entsprechend auf die nachfolgenden Seiten verschoben.
Außerdem kann man durch längeres Drücken auf einen Menüpunkt einen direkten Shortcut auf dem Homescreen erstellen – so erreicht man sein Ziel im Menü noch schneller.
Kamera:

In Sachen Kamera ist dieselbe Hardware verbaut die sich auch im S3650 Corby findet: Eine 2 Megapixel Kamera ohne Autofokus und ohne LED Leuchte. An dieser Stelle merkt man, dass mit dem Modell eben Leute angesprochen werden sollen, denen große technische Features nicht wirklich nutzen weil sie selten benutzt werden. Im Großen und Ganzen lässt sich zu der Kamera sagen, dass bei ausreichend guten Lichtverhältnissen akzeptable Bilder möglich sind. Zum Betrachten auf dem Handy-Display reichen sie auf jeden Fall aus und auch auf dem PC sind sie noch gut zu betrachten. Sobald sich allerdings das Licht aus dem Staub macht sollte man keine allzu hohen Erwartungen an geschossene Bilder stellen.
Positiv zu erwähnen ist noch die sehr kurze Auslöseverzögerung, die das I5500 aufgrund eines nicht vorhandenen Autofokus hat. Bilder können so schnell anvisiert und geknipst werden. Auch die Zeit, welche das Gerät zum Abspeichern der Bilder benötigt geht in Ordnung.
Die Einstellungsmöglichkeiten im Foto-Modus:
- - Aufnahmemodus: Einzelaufnahme, Serie, Panorama, Smile
- - Nachtmodus: Ein / Aus
- - Auflösung: 2 Megapixel, 1,3 Megapixel, VGA, QVGA
- - Wechsel zwischen Foto- u. Videomodus
- - Selbstauslöser: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.
- - Helligkeit: -1,5 bis +1,5
- - Galerie
- - Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampe, Fluoreszent
- - Effekte: Normal, Negativ, Schwarz/Weiß, Sepia
- - ISO: Automatisch, 100, 200, 400
- - Messung: Mittenbetont
- - Spot
- - Matrix
- - Bildqualität: Sehr fein, fein, normal
- - Hilfslinien: Ein / Aus
- - Überprüfen: Aus, 2 Sek., Ein
- - GPS-Einbindung: Ein / Aus
- - Auslöser-Ton: Wahl zwischen Ton 1-3, Aus
- - Einstellungen zurücksetzen
Die Einstellungsmöglichkeiten im Video-Modus:
- - Aufnahmemodus: Normal, Begrenzung für MMS
- - Auflösung: 320 x 240, 176 x 144
- - Wechsel zwischen Foto- und Videomodus
- - Selbstauslöser: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.
- - Helligkeit: -1,5 bis +1,5
- - Galerie
- - Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampe, Fluoreszent
- - Effekte: Normal, Negativ, Schwarz/Weiß, Sepia
- - ISO: Auto, 100, 200, 400
- - Messung: Mittenbetont, Spot, Matrix
- - Bildqualität: Sehr fein, fein, normal
- - Hilfslinien: Ein / Aus
- - Überprüfen: Aus, 2 Sek., Ein
- - GPS-Einbindung: Ein / Aus
- - Auslöser-Ton: Wahl zwischen Ton 1-3, Aus
- - Einstellungen zurücksetzen
Beispielbilder und -videos findet ihr wie immer am Ende des Testberichts zum Anschauen bzw. zum Download.
Bedienung:

Die Bedienung des Galaxy 5 läuft ähnlich einfach ab wie beim S3650 Corby. Der einzige große Unterschied besteht wie weiter oben schon erwähnt darin, dass das Galaxy 5 mit Android ein vollkommen anderes, umfangreicheres Betriebssystem besitzt. Für Android-Neulinge wird der Einstieg zwar nicht unbedingt „total easy“ ablaufen, jedoch sind die meisten Punkte des Betriebssystems selbsterklärend wenn man sich etwas damit beschäftigt. Wichtigste Information für alle: Wer KEINE Internetflat hat, sollte sich sehr bald darum bemühen einen entsprechenden Task Manager bzw. Verbindungs-Killer herunter zu laden. Zu empfehlen wären z. B. „Advanced Task Manager“ (kostenlos) um ungewollte Prozesse zu schließen und „APNdroid“ um sämtliche kostenpflichtige Datenverbindungen zu unterbrechen / wieder freizugeben.
Die Bedienung des Geräts in Bezug auf die Hardware lässt überhaupt keine negativen Punkte zu: Mit Abmessungen von 108 x 56 x 12,3 mm ist das Galaxy 5 weder zu groß noch zu klein – es lässt sich ohne Probleme in der Hosentasche verstauen. Auch das Gewicht von 102 Gramm geht hier völlig in Ordnung.
Akku, Sprachqualität & Empfang:

Beim Akku setzt Samsung auf einen Li-Ionen Akku mit 1200 mAh Kapazität. Dieser Akku ist im Stande folgende Laborwerte des I5500 Galaxy 5 zu liefern:
- - Standby-Zeit: 521 Std. (2G), 375 Std. (3G)
- - Gesprächszeit: 9 Std. 30 Min. (2G), 6 Std. 30 Min. (3G)
Wie gesagt – dabei handelt es sich um Laborwerte, das heißt diese Werte können in der Realität nie erreicht werden da man zum Einen nie optimale Bedingungen hat was die Netzversorgung angeht, zum Anderen nutzt natürlich jeder User sein Gerät anders. In meinem Test hatte das Galaxy 5 stets die Displayhelligkeit auf vollster Stufe, zudem war Bluetooth dauerhaft aktiviert. Am Tag war grob gesagt für ca. 30 Minuten WLAN aktiviert (E-Mails, Android Market, surfen), Telefonate wurden geführt und Nachrichten verschickt. Der Akkustatus nach dem ersten Tag lag bei 82%.
Nach weiteren Ladezyklen lässt sich die Laufzeit mit Sicherheit noch etwas weiter steigern.
Die Sprachqualität des I5500 lässt sich als „gut“ bezeichnen. Der Gesprächspartner wird klar und ohne störende Nebengeräusche wiedergegeben. Die maximale Hörerlautstärke ist zudem ebenfalls mehr als ausreichend – die Lautstärke des Freisprechmodus geht auch in Ordnung, leidet aber etwas da das Gerät dann im Normalfall ja auf dem Lautsprecher liegt.
In Sachen Empfang gibt’s rein gar nichts zu bemängeln. Getestet wude mit einer SIM-Karte im T-Mobile Netz. Die Empfangsanzeige befand sich stets auf oberstem Niveau. Der von Apple bekannte „Todesgriff“ funktioniert beim Galaxy 5 zwar auch, allerdings nicht mit solch extremen Auswirkungen: Der Balken geht maximal um 2 Stufen nach unten – womit immer noch die Hälfte der Anzeige da wäre. Während den Telefonaten kam es zu keinen Verbindungsstörungen oder gar -abbrüchen.
Media- und Musikplayer:


Wir beginnen beim Mediaplayer: Das I5500 spielt Videos in den Formaten MP4/H.264/H.263 ab. Eine DivX-Wiedergabe ist nicht integriert allerdings aufgrund des kleinen Displays auch nicht wirklich sinnvoll (geschweige denn nötig bei diesem Preis). Angewählte Videos werden sofort im Querformat wiedergegeben. Wirklich viele Einstellungsmöglichkeiten bietet der Standard-Videoplayer nicht. Man kann während der Wiedergabe entweder über den Balken am unteren Ende weiter nach vorne/nach hinten skippen oder aber immer in 15-Sekunden Schritten weiterspringen (zurück 5-Sekunden Schritte). Die maximale Lautstärke bei der Wiedergabe über den hinteren Lautsprecher ist sehr hoch – bringt allerdings wenig wenn man das Gerät auf einen Tisch oder ähnlichem legt, denn dann verschwindet ein Teil der Anfangs so hohen Lautstärke.
Bei der Wiedergabe über Headset (im Test: Sennheiser CX300) liefert der Player ein akzeptables Ergebnis ab. Die Videos kommen sehr klar herüber – es fehlt allerdings etwas an Volumen.


Ähnliches lässt sich über den Musikplayer sagen – sofern man diesen nicht mit den verfügbaren Soundeinstellungen optimiert. Ohne diese klingt der Player zwar vernünftig, aber es fehlt ihm auch noch etwas an Volumen. Die maximale Lautstärke ist auch hier sowohl über das Headset als auch über den internen Lautsprecher absolut ausreichend.
Wählt man sich nun vom Wiedergabebildschirm weiter zum Optionsmenü kommen schon die gewünschten Einstellungsmöglichkeiten zum Vorschein: