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    Alcatel hat auf der diesjährigen IFA ein Update des aktuellen Flaggschiff-Smartphones "Idol 3" präsentiert. Das Gerät hört auf den schlichten Namen "Idol 3C" und weist zum Großteil dieselben technischen Daten auf, die wir bereits vom Idol 3 kennen. Hauptunterschied: Das Idol 3C wird mit wechselbarem Back-Cover ausgestattet sein; sodass der Nutzer auch etwas Farbe in den Alltag bringen kann.


    Das Gerät wird in den Farben Weiß, Rot, Türkis, Pink und Gelb verfügbar sein und voraussichtlich für ca. 269,- €uro in Europa in den Handel kommen.





    Ein paar technische Daten:


    • - 5,5" Full-HD IPS Touchscreen mit verbesserter Ablesbarkeit im Außenbereich
    • - Stereo Lautsprecher auf der Vorderseite des Geräts, JBL-Audio mit Clari-Fi Technologie (prof. 3D Hi-Fi Wiedergabe)
    • - 13 Megapixel Kamera mit Autofokus und LED Leuchte, f/2.0
    • - Full-HD Videoaufnahmen mit 30 FPS
    • - EIS Video-Stabilisator
    • - 8 Megapixel Frontkamera mit 84° Winkel für optimale Selfies
    • - Octa-Core Prozessor (Snapdragon 615) - 4 x 1,5 GHz und 4 x 1,0 GHz
    • - 100%ige Software-Anpassung, sodass das Gerät auch "kopfüber" verwendet werden kann
    • - Android 5.0 Lollipop
    • - Abmessungen: 152,7 x 75,1 x 7,9 mm
    • - 16 GB interner Speicher (ROM)
    • - 2 GB Arbeitsspeicher (RAM)
    • - FM Radio mit RDS-Funktion
    • - Micro USB 2.0
    • - A-GPS
    • - Bluetooth 4.1 A2DP
    • - Wi-Fi 802.11 a/b/g/n
    • - 3,5 mm Klinkenbuchse
    • - Li-Ion Akku mit 2.910 mAh (nicht wechselbar)
    • - Micro SD Speicherkartenslot (bis zu 125 GB



    Zu beachten ist wie immer, dass Alcatel sowohl Versionen mit Dual-SIM Unterstützung, als auch mit Single-SIM + Speicherkartenslot anbietet. Für Deutschland wird wohl (leider) nur wieder die Dual-SIM Version in Frage kommen. Dann hoffentlich nicht mit 16 GB, sondern zumindest mit 32 GB internem Speicher.




    Quelle: alcatelonetouch.com / gsmarena.com

    Weil Samsung mit einer Produktionsstätte die Nachfrage nicht bedienen könnte?


    Bei größeren Herstellern spielt - in der heutigen Zeit - der Produktionsstandort i. d. R. keine Rolle mehr in Bezug auf die Qualität der Produkte. Das war früher vielleicht mal so (ich erinnere mich da gerne an die Zeit der Nokia-Handys direkt aus Finnland zurück :D ), aber wie gesagt - "früher" und "war"...

    Zitat

    Original geschrieben von kinslayer
    Kleiner Widerspruch :D
    Hardware und Software arbeiten wohl unbestritten bei Apple am besten zusammen, da es aus einer Schmiede kommt.


    Das ist korrekt. Selbst der größte Samsung-Fanboy wird zugeben müssen, dass die größte Schwäche bei Samsung früher und auch heute noch die technische Umsetzung der eigenen Software war/ist. Der Funktionsumfang von TouchWIZ ist zwar schön und gut - wenn darunter aber die alltägliche Bedienung leidet (Ladezeiten, Boot-Zeit, etc. pp.) muss ich doch irgendwann mal den Sinn dahinter anzweifeln.


    Naja - schauen wir mal. Nachdem ich persönlich jetzt von meinem Find 7a die Schnauze voll hatte, habe ich mir kurzerhand einfach ein simples S3 Neo zugelegt. Technisch reicht mir das, Funktionen sind vorhanden und die Software ist mit 4.4.2 zwar nicht taufrisch, aber auch noch auf gutem Niveau. Mal schauen wer oder was das Battle bei mir um das nächste Flaggschiff gewinnt. Samsung wirds wohl nicht sein...

    Naja - ich würde Polycarbonat im Leder-Look jetzt nicht unbedingt als "Kunstleder" umschreiben - da liegt für mich schon noch ein unterschied. Der Deckel des Geräts dürfte lediglich die entsprechende Struktur samt künstlichen Nähten im Randbereich haben - so wie das schon bei der "Black Edition" des S4 und auch früher beim Note der Fall war. Ich habe so ein Gerät hier - und da isses genau so.

    Ich würds auch kaufen - die Dinger haben einfach mehr Alleinstellungsmerkmale als der Einheitsbrei der Galaxy S-Serie. Die war beim Galaxy S, auf dem Höhepunkt mit dem Galaxy SII und evtl. noch beim SIII interessant. Danach kam nur noch heiße Luft.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Afaik nur die Version in schwarz, und auch da nur in bestimmten Situationen.


    Negativ - wenn es um den Bug des "Schleiers" auf den Bildern geht, sind davon eigentlich alle Phones betroffen. Bei den farbigen Varianten sieht man es nur am deutlichsten aufgrund des veränderten Farbstichs im Bild. Hab damals ja ein paar Beispielbilder meines Z1 Compact in "lime" geschossen und das Problem damit überhaupt erst aufgedeckt. Nachdem das bei Sony dann niemand interessiert hatte, ging's eben an unterschiedliche Technik-Portale raus, die dann auch alle eigene Tests durchgeführt hatten und zum selben Ergebnis kamen.

    Kalender:





    Beim Kalender hat BQ keine eigene Lösung für den Nutzer zu bieten, sondern greift stattdessen auf den Standardkalender von Google zurück. Der Vorteil ist klar: Da man sich für die optimale Nutzung des Smartphones sowieso mit einem Googlemail-Konto anmeldet, bietet sich natürlich auch die Nutzung eines damit gekoppelten Kalenders an. Termine werden dann geräteübergreifend synchronisiert und stehen jederzeit aktuell zur Verfügung. Dazu kommt, dass der Google-Kalender optisch und auch was die Funktionalität anbelangt wirklich gut zusammengestellt ist. Eine optisch schnell zu registrierende Oberfläche die alle nötigen Infos beinhaltet, sich dabei aber tatsächlich auf knappe Informationen bezieht – um die Übersichtlichkeit nicht negativ zu beeinflussen.


    Die Ansicht des Kalenders kann hierbei zwischen verschiedenen Darstellungen umgeschaltet werden:


    • - Terminübersicht
    • - Aktueller Tag
    • - 3 Tage
    • - Woche
    • - Monat
    • - Suche


    Bestehende Termine werden dabei farblich (sofern konfiguriert) passend angezeigt – inklusive der Terminbezeichnung. Damit lassen sich auch mehrere Einträge an einem Tag noch recht effizient verwalten.


    Bei der Neuanlage von Terminen stehen dem Nutzer die folgenden Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:



    • - Titel
    • - Konto (Lokal, Online-Konto, …)
    • - Ganztätig: Ja / Nein
    • - Dauer: Von **.**.****, **:** Uhr bis **.**.****, **:** Uhr
    • - Zeitzone
    • - Wiederholung: Einmalig, täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich, benutzerdefiniert
    • - Ort
    • - Benachrichtigung anlegen
    • - Gäste
    • - Standardfarbe
    • - Notiz
    • - Anhang



    Man sieht auch bei der Auswahl der Felder recht deutlich, dass man sich hier wirklich auf das Wesentliche beschränkt, der Nutzer selbst dabei aber eigentlich keine Abstriche machen muss. Ist mal das passende Feld nicht zur Verfügung, kommt der Eintrag einfach in den Punkt „Notizen“.
    Mit an Bord des E5 LTE befindet sich auch ein Widget für den Kalender. Dies ist aber lediglich eine Terminübersicht, welche die Termine für die nächsten Tage nochmal auf einer der Startseite visualisieren kann. Eine Auswahl des Darstellungsmodus in bspw. Wochen- oder Monatsansicht ist hier aktuell nicht möglich.





    Radio:





    Entgegen dem aktuellen Trend, “alte” Features immer mehr auszusparen und diese den Nutzern nicht mehr anzubieten, arbeitet BQ hier erfreulicherweise auf Seiten der Nutzer. „Früher“ (solange ist das noch gar nicht her…) fand man ein Radio an nahezu 70% der Handys (damals hieß das noch so^^). Heute ist man in diesem Punkt noch mehr auf die Chip-Spezialisten angewiesen: Implementieren diese nämlich die Funktion nicht auch in den Chipsatz, so gibt’s schlicht und ergreifend eben kein Radio.
    BQ hat sich nicht lumpen lassen und bietet den Nutzern indes ein integriertes FM-Radio an. Dies benötigt zwar weiterhin ein Headset als Antenne, doch das ist für mich eher zweitrangig, zumal es ja nicht sonderlich beeinträchtigt.
    Nachdem also das Headset am Smartphone befestigt ist, kann der Sendersuchlauf gestartet werden. Über den „alle Kanäle“ Button erfolgt dann die Auswahl aus den beim Suchlauf gefundenen Sendern. Der aktuell angewählte Sender kann dann mit Hilfe der Shortcuts am unteren Ende des Displays als Favorit gespeichert werden. Eine Wiedergabe des Programms kann wahlweise über das sowieso angestöpselte Headset, oder auch über den integrierten Lautsprecher wiedergegeben werden. Beim Lautsprecher hätte die Wiedergabe ruhig noch etwas lauter ausfallen können – dass das funktioniert, sieht man ja beim Musik- und Videoplayer.
    Übrigens: Über das Einstellungsmenü lässt sich das Programm auf aufzeichnen. Gestoppt wird entweder nach festgelegten Zeiten (5 Minuten, 15 Minuten, 30 Minuten) oder manuell via Stopp-Funktion durch den Nutzer.





    Fazit:





    BQ war mir vor der Entdeckung im Internet ehrlich gesagt auch unbekannt. Doch wenn man sich die Homepage und die Firmenphilosophie mal genauer anschaut erkennt man relativ schnell, dass hinter dem Hersteller „BQ“ durchaus Personen sitzen, die aus dem unmittelbaren Umfeld von uns allen stammen könnten. Personen mit der Ambition, die Technik den Nutzern nützlicher, einfacher und somit effektiver zu gestalten. Das Problem das momentan nur in genau diesem Bereich auftritt ist die Tatsache, dass nicht nur BQ diese Lücke erkannt hat und nun versucht zu Füllen.
    Unter anderem Wiko dürfte einer der größten Konkurrenten diesbezüglich sein. Teilweise ähneln sich die Phones auf den ersten Blick, teilweise erkennt man zunächst gar keine Ähnlichkeit. Doch: Beide Hersteller zielen in erster Linie darauf ab, möglichst viel Smartphone für möglichst wenig €uronen auf den Markt zu bringen. Je mehr Anbieter dabei den Markt betreten, desto schwieriger wird es für den Kunden; ein für sich persönlich nützliches Alleinstellungsmerkmal beim jeweiligen Hersteller zu finden.
    Um konkret auf das E5 LTE zu sprechen zu kommen: BQ bietet hier ein Gerät an, das derzeit im Internet für einen Preis von ca. 220,- €uro gehandelt wird. Wenn jemand nun explizit nach LTE-Funktionalität sucht und dabei zufällig mit den anderen Features (gute Kamera, „ausreichendes“ Display, …) dürfte das E5 LTE durchaus interessant sein. Das – meiner Meinung nach – absolute Killer-Feature des E5 LTE gegen die Konkurrenz liegt aber etwas tiefer versteckt: Das Gerät kann Dual-SIM UND Speicherkarte – und zwar gleichzeitig! Das Gerät verfügt insgesamt über drei (3!) Slots, zwei davon logischerweise für die SIM-Karten und einen separat am oberen Teil des Smartphones für Speicherkarten. Damit ist das Ding DIE Empfehlung für alle Dual-SIMler, die bisher verzweifelt auf solche Phones gewartet haben. Sei es, weil es kein passendes gibt oder ein bisher existierendes Phone ausscheidet (aus welchen Gründen auch immer).


    Das E5 LTE bietet mit der vorhandenen Ausstattung in der Tat recht viel für den Preis – doch die Konkurrenz schläft nicht und bietet zwischenzeitlich Geräte an, die da durchaus rankommen. Man darf gespannt sein, wie es mit BQ weitergeht. Der etwas unglückliche „Start“ der M-Serie macht da leider nicht gerade Mut…





    Vorteile:





    • - “einfach” gestaltetes Smartphone, das optisch durchaus einen hochwertigen Eindruck macht. Das rückseitig verbaute Plastik macht durch die gewählte Oberfläche auch keinen billigen Eindruck.
    • - die verbaute Kamera protzt nicht nur auf dem Datenblatt, auch praktisch muss sie sich vor der Konkurrenz nicht verstecken. Mit den letzten Updates wurde die Kameraqualität verbessert, was sich in den Ergebnissen auch positiv bemerkbar gemacht hat. Zudem weist sie eine umfangreiche Kamerasoftware mit vielseitigen Einstellungsmöglichkeiten auf.
    • - die technische Ausstattung reißt zwar heute niemanden mehr von den Socken, kann aber im praktischen Alltag überzeugen – speziell bei der Akkulaufzeit.
    • - Lollipop zwar (bisher) nicht verfügbar, ist aber von BQ versprochen. Sollte eine Veröffentlichung im Zeitraum stattfinden, in dem ich das Gerät noch besitze; gibt’s selbstverständlich ein kleines Update des Berichts.
    • - die Bedienung des Geräts geht recht leicht und intuitiv von der Hand. Auch komplette Android-Neulinge dürften hier keine Schwierigkeiten haben, sich zurecht zu finden.
    • - die Android-Oberfläche wurde von BQ weitestgehend unangetastet belassen. Leider scheint man es dennoch nicht hinzubekommen, Updates zeitnah zur Verfügung zu stellen. Dafür hat der Nutzer die Möglichkeit, sich das Phone ganz nach seinem Geschmack einzurichten.




    Nachteile:





    • - die Verarbeitung des E5 LTE hätte durchaus noch etwas besser sein können. Das Gerät gibt teilweise bei der „normalen“ Anwendung schon leichte Knarzgeräusche von sich. Wirkt einfach unschön – auch wenn es auf die tatsächliche Funktionalität keine Auswirkungen hat.
    • - das Menü kann nicht individuell eingerichtet werden. Da BQ größtenteils auf eine unangetastete Android-Oberfläche setzt, ist das (bislang) leider ein Nachteil dieser sonst recht gut gewählten Strategie. Eventuell ändert sich in dieser Hinsicht etwas mit dem geplanten Lollipop-Update…
    • - die intuitive Bedienung (siehe oben unter „Vorteile“) muss das E5 LTE mit Einbußen beim Design bezahlen. Gut – diese Meinung ist sehr vom persönlichen Geschmack geprägt, allerdings empfinde ich das E5 LTE optisch eher als „klobig“ und „ungeschickt“. Der Eindruck bestätigt sich zwar in der Praxis nicht – dennoch schreckt es zunächst mal ab.
    • - Wie oben kurz erwähnt: Die Updates dauern deutlich zu lange! Gemessen am Grad der Veränderungen der Android-Software müsste das eigentlich deutlich schneller gehen. Hier könnte BQ Boden gut machen und sich somit einen vorteilhaften Ruf auf dem Markt verschaffen; denn es gibt leider nicht viele Hersteller, die mit ihrer Update-Politik prahlen können.
    • - Gemessen an anderen „Budget-Smartphones“ wirkt das E5 LTE in der Zwischenzeit etwas teurer als die Konkurrenz. Das könnte allerdings auch für das E5 LTE sprechen: Wenn die Nachfrage entsprechend hoch ist, fällt der Preis i. d. R. weniger schnell.