Beiträge von THWS

    Extras:


    Kalender:



    Ohne meinen Kalender im Smartphone / Tablet / Notebook wäre ich aufgeschmissen. Was Andere auch heute teilweise noch auf „altmodische Art und Weise“ mit Zettel und Stift erledigen, speichere ich bei mir elektronisch ab. Dabei ist für mich nicht nur eine übersichtliche Darstellung wichtig, sondern auch ein möglichst einfaches (und damit schnelles!) Handling. Was natürlich noch hinzukommt: Man möchte auf allen Endgeräten möglichst denselben Kalender nutzen und mit möglichst wenig Klicks überall dasselbe Ergebnis angezeigt bekommen.
    Das alles ist – grundsätzlich – mit dem Oppo Find 7a kein Problem. Neben dem „Eigenen Kalender“ kann auch jeder Kalender in einem Googlemail-Konto zur Terminplanung herangezogen werden; eine Synchronisation erfolgt dann automatisch. Die Kalender-App wirkt nach dem ersten Starten etwas sehr „dünn“ und „klinisch“. Dieser Eindruck verfliegt aber, nachdem man sich etwas mit der App vertraut gemacht und seine Termine weitestgehend eingepflegt (bzw. die Konten eingerichtet) hat. Ich bin hier was das Styling angeht wohl einfach den – ohne jeden Zweifel guten – S Planner aus dem Hause Samsung gewohnt. Doch wie erwähnt – nach kurzer Eingewöhnungszeit kommt man auf mit der App des Find 7a zurecht.
    Nach deren Start landet der Nutzer automatisch in der Monatsansicht. Hier werden Tage welche bereits einen Termin beinhalten mit einem kleinen roten Punkt oberhalb der Datum-Anzeige gekennzeichnet. Unterhalb dieser Ansicht werden die für den Monat eingeplanten Ereignisse aufgelistet. Innerhalb dieser Liste ist eine Unterteilung nach Tagen zu finden, wodurch es dem Nutzer letztendlich sogar möglich ist, bereits hier pro Tag neue Termine anzulegen – unkomplizierter bzw. praktischer dürfte es wohl kaum gehen! 


    Bei der Neuanlage von Terminen bietet das Gerät die üblichen Settings:


    • - Terminname
    • - Geburtstagsnotiz: Ja / Nein
    • - Von **Uhrzeit ** **Datum** bis **Uhrzeit** **Datum**
    • - Ganztätig: Ja / Nein
    • - Zeitzone
    • - Erinnerungseinstellungen: Termingenau, 15 Min., 30 Min., 1 Std., 2 Std., 1 Tag, 2 Tage
    • - Wiederholen: Einmalig, täglich, wöchentlich, monatlich (am 1. Sonntag), monatlich (am 04.ten), jährlich, benutzerdefiniert
    • - Konto (auf welchem Konto wird der Termin hinterlegt)
    • - Gäste
    • - Terminort
    • - Beschreibung (steht momentan noch als „event description“ da)
    • - Mein Status: Beschäftigt, verfügbar, mit Vorbehalt
    • - Datenschutz: Standard, privat, öffentlich


    Leider lässt sich der Kalender bislang als Widget nur sehr groß auf den Homescreen legen. Eine kleinere App die quasi nur die anstehende Agenda auflistet ist bislang nicht integriert.




    Fazit:



    Mit dem Find 7a habe ich definitiv endlich wieder ein Smartphone für meinen privaten Gebrauch gefunden. Anfangs war ich relativ skeptisch dem Phone gegenüber, schließlich ist das Gerät doch sehr groß. Dennoch überzeugen konnte mich das Gerät hinsichtlich der Größe damit, dass die Rückseite abgerundet ist und sich das Phone so quasi in die Hand schmiegt. Neben diesem Ergonomie-Faktor kommt der riesen große Vorteil dazu, dass der potenzielle Nutzer des Find 7a natürlich ein enormes Ausstattungspaket für verhältnismäßig wenig Geld bekommen kann. Das Find 7a kostet zum Launch über den offiziellen Oppo-Store für Europäer 399,- Euro und bietet mit einem Snapdragon 801 Prozessor (2,3 GHz), einem 5,5“ IPS Full-HD Touchscreen, 13 Megapixel Kamera mit umfangreichen Software-Funktionen sowie einem großartigen Video- und Musikplayer quasi das „rundum-sorglos-Angebot“. Dadurch dass Oppo noch auf einen wechselbaren Akku setzt – der sich zudem via VOOC-Schnellladefunktion innerhalb von 70 Minuten komplett laden lässt – und den Nutzern einen Speicherkartenslot bietet, dürften theoretisch auch dem letzten Kritiker langsam die Argumente ausgehen.
    Momentane Kinderkrankheiten des Gerätes: WLAN-Verbindungen werden nur zögerlich erkannt/gekoppelt, teilweise noch kleinere und mittelschwere Bugs in der Firmware (hier ist allerdings ColorOS 2.0 bereits in der Beta-Phase), sowie teilweise fehlender Feinschliff auch im Bereich der Software.
    Diese Probleme lassen sich aber theoretisch allesamt mit Software-Updates beseitigen. Da Oppo außerdem die Entwicklung von Custom-Roms Supportet, dürfen wir uns sicherlich bald über zahlreiche Möglichkeiten diesbezüglich erfreuen, denn: Solange der Nutzer den Prozessor nicht übertaktet, behält dieser die komplette Garantie auf dem Gerät – das bekommt man sonst auch nirgends zugesagt.



    Vorteile:



    • - Quadcore-CPU Snapdragon 801 @ 2,3 GHz auf aktuellstem Stand
    • - 5,5“ IPS-Touchscreen mit Full-HD Auflösung
    • - Erstklassiger Video- und Musikplayer, hochwertiges Stereo-Headset im Lieferumfang
    • - Bombenstarke Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite des Geräts
    • - Innovative Gesten- und Komfortfeatures erleichtern die Bedienung des relativ großen Geräts enorm!
    • - 13 Megapixel Kamera mit umfangreichen Software-Features und starkem Dual-LED Flash sorgen nicht nur tagsüber für erstklassige Bilder
    • - Ultra-HD Modus bei Fotos: Durch die Aufnahme mehrerer 13MPX Bilder wird ein Bild mit 50 MPX Auflösung generiert, welches eine deutlich höhere Tiefenschärfe ermöglicht – überzeugt euch selbst anhand der Beispielbilder!
    • - Community wird stark in die Entwicklung der Software eingebunden
    • - Preis- / Leistungsverhältnis: Sehr gut
    • - Wechselbarer Akku
    • - Rapid Charge / VOOC-Ladetechnologie ermöglicht eine 100%ige Akkuladung in nur 70 Minuten
    • - absolut stylische „Skyline Notification“ 
    • - Speicher via Micro SD Speicherkarten erweiterbar




    Nachteile:




    • - Software teilweise noch mit leichten bis mittelschweren Bugs behaftet (dürfte sich aber relativ flott via Update ändern)
    • - ColorOS-Oberfläche bietet bisher noch nicht den „Full-Service“ den man von den Oberflächen der anderen Hersteller so kennt (ColorOS 2.0 aber in Entwicklung)
    • - Gerät ist relativ groß und schreckt daher evtl. viele potenzielle Käufer ab
    • - „Skyline Notification“ leuchtet nur in einer Farbe und ist bei starker Helligkeit nur mit Mühe zu erkennen
    • - WLAN stellt sich bei der Kopplung neuer Netze etwas umständlich an

    Extras:


    Kalender:



    Ohne meinen Kalender im Smartphone / Tablet / Notebook wäre ich aufgeschmissen. Was Andere auch heute teilweise noch auf „altmodische Art und Weise“ mit Zettel und Stift erledigen, speichere ich bei mir elektronisch ab. Dabei ist für mich nicht nur eine übersichtliche Darstellung wichtig, sondern auch ein möglichst einfaches (und damit schnelles!) Handling. Was natürlich noch hinzukommt: Man möchte auf allen Endgeräten möglichst denselben Kalender nutzen und mit möglichst wenig Klicks überall dasselbe Ergebnis angezeigt bekommen.
    Das alles ist – grundsätzlich – mit dem Oppo Find 7a kein Problem. Neben dem „Eigenen Kalender“ kann auch jeder Kalender in einem Googlemail-Konto zur Terminplanung herangezogen werden; eine Synchronisation erfolgt dann automatisch. Die Kalender-App wirkt nach dem ersten Starten etwas sehr „dünn“ und „klinisch“. Dieser Eindruck verfliegt aber, nachdem man sich etwas mit der App vertraut gemacht und seine Termine weitestgehend eingepflegt (bzw. die Konten eingerichtet) hat. Ich bin hier was das Styling angeht wohl einfach den – ohne jeden Zweifel guten – S Planner aus dem Hause Samsung gewohnt. Doch wie erwähnt – nach kurzer Eingewöhnungszeit kommt man auf mit der App des Find 7a zurecht.
    Nach deren Start landet der Nutzer automatisch in der Monatsansicht. Hier werden Tage welche bereits einen Termin beinhalten mit einem kleinen roten Punkt oberhalb der Datum-Anzeige gekennzeichnet. Unterhalb dieser Ansicht werden die für den Monat eingeplanten Ereignisse aufgelistet. Innerhalb dieser Liste ist eine Unterteilung nach Tagen zu finden, wodurch es dem Nutzer letztendlich sogar möglich ist, bereits hier pro Tag neue Termine anzulegen – unkomplizierter bzw. praktischer dürfte es wohl kaum gehen! 


    Bei der Neuanlage von Terminen bietet das Gerät die üblichen Settings:


    • - Terminname
    • - Geburtstagsnotiz: Ja / Nein
    • - Von **Uhrzeit ** **Datum** bis **Uhrzeit** **Datum**
    • - Ganztätig: Ja / Nein
    • - Zeitzone
    • - Erinnerungseinstellungen: Termingenau, 15 Min., 30 Min., 1 Std., 2 Std., 1 Tag, 2 Tage
    • - Wiederholen: Einmalig, täglich, wöchentlich, monatlich (am 1. Sonntag), monatlich (am 04.ten), jährlich, benutzerdefiniert
    • - Konto (auf welchem Konto wird der Termin hinterlegt)
    • - Gäste
    • - Terminort
    • - Beschreibung (steht momentan noch als „event description“ da)
    • - Mein Status: Beschäftigt, verfügbar, mit Vorbehalt
    • - Datenschutz: Standard, privat, öffentlich


    Leider lässt sich der Kalender bislang als Widget nur sehr groß auf den Homescreen legen. Eine kleinere App die quasi nur die anstehende Agenda auflistet ist bislang nicht integriert.




    Fazit:



    Mit dem Find 7a habe ich definitiv endlich wieder ein Smartphone für meinen privaten Gebrauch gefunden. Anfangs war ich relativ skeptisch dem Phone gegenüber, schließlich ist das Gerät doch sehr groß. Dennoch überzeugen konnte mich das Gerät hinsichtlich der Größe damit, dass die Rückseite abgerundet ist und sich das Phone so quasi in die Hand schmiegt. Neben diesem Ergonomie-Faktor kommt der riesen große Vorteil dazu, dass der potenzielle Nutzer des Find 7a natürlich ein enormes Ausstattungspaket für verhältnismäßig wenig Geld bekommen kann. Das Find 7a kostet zum Launch über den offiziellen Oppo-Store für Europäer 399,- Euro und bietet mit einem Snapdragon 801 Prozessor (2,3 GHz), einem 5,5“ IPS Full-HD Touchscreen, 13 Megapixel Kamera mit umfangreichen Software-Funktionen sowie einem großartigen Video- und Musikplayer quasi das „rundum-sorglos-Angebot“. Dadurch dass Oppo noch auf einen wechselbaren Akku setzt – der sich zudem via VOOC-Schnellladefunktion innerhalb von 70 Minuten komplett laden lässt – und den Nutzern einen Speicherkartenslot bietet, dürften theoretisch auch dem letzten Kritiker langsam die Argumente ausgehen.
    Momentane Kinderkrankheiten des Gerätes: WLAN-Verbindungen werden nur zögerlich erkannt/gekoppelt, teilweise noch kleinere und mittelschwere Bugs in der Firmware (hier ist allerdings ColorOS 2.0 bereits in der Beta-Phase), sowie teilweise fehlender Feinschliff auch im Bereich der Software.
    Diese Probleme lassen sich aber theoretisch allesamt mit Software-Updates beseitigen. Da Oppo außerdem die Entwicklung von Custom-Roms Supportet, dürfen wir uns sicherlich bald über zahlreiche Möglichkeiten diesbezüglich erfreuen, denn: Solange der Nutzer den Prozessor nicht übertaktet, behält dieser die komplette Garantie auf dem Gerät – das bekommt man sonst auch nirgends zugesagt.



    Vorteile:



    • - Quadcore-CPU Snapdragon 801 @ 2,3 GHz auf aktuellstem Stand
    • - 5,5“ IPS-Touchscreen mit Full-HD Auflösung
    • - Erstklassiger Video- und Musikplayer, hochwertiges Stereo-Headset im Lieferumfang
    • - Bombenstarke Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite des Geräts
    • - Innovative Gesten- und Komfortfeatures erleichtern die Bedienung des relativ großen Geräts enorm!
    • - 13 Megapixel Kamera mit umfangreichen Software-Features und starkem Dual-LED Flash sorgen nicht nur tagsüber für erstklassige Bilder
    • - Ultra-HD Modus bei Fotos: Durch die Aufnahme mehrerer 13MPX Bilder wird ein Bild mit 50 MPX Auflösung generiert, welches eine deutlich höhere Tiefenschärfe ermöglicht – überzeugt euch selbst anhand der Beispielbilder!
    • - Community wird stark in die Entwicklung der Software eingebunden
    • - Preis- / Leistungsverhältnis: Sehr gut
    • - Wechselbarer Akku
    • - Rapid Charge / VOOC-Ladetechnologie ermöglicht eine 100%ige Akkuladung in nur 70 Minuten
    • - absolut stylische „Skyline Notification“ 
    • - Speicher via Micro SD Speicherkarten erweiterbar




    Nachteile:




    • - Software teilweise noch mit leichten bis mittelschweren Bugs behaftet (dürfte sich aber relativ flott via Update ändern)
    • - ColorOS-Oberfläche bietet bisher noch nicht den „Full-Service“ den man von den Oberflächen der anderen Hersteller so kennt (ColorOS 2.0 aber in Entwicklung)
    • - Gerät ist relativ groß und schreckt daher evtl. viele potenzielle Käufer ab
    • - „Skyline Notification“ leuchtet nur in einer Farbe und ist bei starker Helligkeit nur mit Mühe zu erkennen
    • - WLAN stellt sich bei der Kopplung neuer Netze etwas umständlich an


    Machen wir beim Musikplayer weiter: Nach dem Start der App gelangt der Nutzer direkt in die Musikbibliothek des Find 7a. Diese ist gesplittet in die Kategorien „Musik“ (Sammlung aller Titel), „Meine Favoriten“, „Ordner“ und „neue Playlist“. Bei der Auswahl des ersten Punktes „Musik“ bekommt man zusätzlich die Möglichkeit, nach weiteren Details zu filtern:


    • - Alle Titel
    • - Interpret
    • - Album


    Wird dann der entsprechende Titel angeklickt startet auch schon direkt die Wiedergabe im Hochformat. Oben wird eine sich drehende Schallplatte visualisiert in deren Mitte sich (sofern vorhanden) das Album-Cover befindet. Direkt unterhalb dieser Visualisierung befindet sich die Darstellung des aktuell wiedergegebenen Titels samt Interpret. Weiter unten auf der linken Seite befindet sich die Verknüpfung zur schnellen Aktivierung bzw. Deaktivierung des Wave-Effektes (nähere Erläuterung folgt weiter unten); rechts davon kommt man zurück in die Musikbibliothek.



    Weiter unten dann folgt die eigentliche Navigationsleiste des Players. Hier befinden sich die üblichen Buttons „Zurück“, „Pause/Wiedergabe“ sowie „Vorwärts“. Des Weiteren lässt sich hier der Wiederholungs-Modus sowie die Shuffle-Funktion einstellen. Ganz rechts davon der Button um die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten in Form einer Fußzeile am unteren Ende des Displays aufzurufen (funktioniert alternativ auch mit der linken Sensor-Taste). Ganz unten schließlich die Zeitleiste die nicht nur den Fortschritt des aktuellen Titels anzeigt, sondern auch zum Springen innerhalb eines Songs genutzt werden kann.
    Ruft man nun die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten aus kann man direkt aus dem Player heraus den momentan laufenden Titel als Favorit abspeichern (dieser erscheint dann in der obersten Ebene des Players im Ordner „Meine Favoriten“). Zudem kann man den Song einer Playlist zuordnen, ihn teilen (Bluetooth, WiFi-Direct und Social Media lassen grüßen…), ihn als Klingelton definieren oder aber in eine weitere Einstellungsebene vordringen. Nun befindet sich man wirklich tief in den Einstellungen – dementsprechend wirksam sind diese dann auch:


    • - Schütteln zum Überspringen: Wechsel des Titels durch das Bewegen des Telefons (funktioniert nur, wenn der Bildschirm aktiv ist – um Fehleingaben zu vermeiden).
    • - Hintergrundbeleuchtung im Liedtext-Modus: Aktive Beleuchtung bei der Darstellung von Lyrics im Screen
    • - Welleneffekt: An / Aus
    • - Dirac Effekt: An / Aus



    Bei dem oben erwähnten „Welleneffekt“ handelt es sich im Grunde genommen um nichts anderes als einen Equalizer. Öffnet man den Menüpunkt offenbart sich auch der tatsächliche Name der Funktion: „Waves MaxxAudio“. Dieser Equalizer macht es möglich entweder voreingestellte Profile oder auch eine komplett individualisierte Einstellung anzuwenden. Die voreingestellten Profile lauten „Musik“, „Film“, „Spiel“ sowie der Individual-Modus „Benutzerdefiniert“. Jedes der Profile hat die gleichen Einstellungen, die da wären:


    • - MaxxBass: Regelt die Bass-Wiedergabe
    • - MaxxTreble: Regelt die eigentliche Sound-Ausgabe
    • - MaxxVolume: Regelt die maximale Lautstärke (Telefonübergreifend!)
    • - MaxxDialog: Regelt die Stimmen-Wiedergabe


    Mit Hilfe des obigen Frequenz-Bandes können zudem noch Feineinstellungen durch den Nutzer festgelegt werden.
    Der „Dirac Effekt“ kann nur bei angeschlossenem Headset aktiviert werden. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine automatische Anpassung des Sounds, teilweise wird die Funktion auch unter dem Namen „Dirac HD Effekt“ beworben. Die Optimierung klappt meinem Empfinden nach sehr gut und dürfte für die meisten auch angenehmer sein als die Voreinstellungen im „normalen“ Equalizer – zumal sie eben auch keine separaten Einstellungen erfordert.
    Kommen wir nun zum Kern dieses Unterpunktes: Der Wiedergabequalität. Durch die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die Oppo dem Find 7a spendiert hat (Wave-Effekt, Dirac-Effekt) gepaart mit der sehr guten Ausstattung auf Seiten der Hardware mausert sich das Gerät zu dem bisher besten Smartphone im Bereich „Video & Audio“, das ich je in meinen Händen halten durfte. Das mitgelieferte Headset vollbringt eine super Leistung, sodass ich mein bisher genutztes (auch etwas in die Jahre gekommenes) Sennheiser CX300-Headset gar nicht erst angeschlossen habe. Die Qualität ist einfach atemberaubend und die maximale Lautstärke auch mehr als ausreichend!
    Dazu kommt dann noch die Tatsache, dass das Gerät auf der Rückseite ja noch Stereo-Lautsprecher vorzuweisen hat. Diese hinterlassen einen ebenso hammermäßigen Eindruck: Satter Sound, sehr hohe maximale Lautstärke und trotz der Platzierung auf der Rückseite kommt auch noch genügend Sound an die Ohren wenn das Gerät eben aufliegt.
    Übrigens: Der beim Videoplayer angesprochene Negativpunkt in Sachen „Fortsetzung der Wiedergabe beim Trennen des Headsets vom Smartphone“ kann hier nicht reproduziert werden. Die Wiedergabe pausiert hier sofort nach dem Trennen vom Gerät, sodass es sich beim Videoplayer tatsächlich um einen ungewollten Bug handeln dürfte der wohl dementsprechend schnell gefixt sein wird.




    Verbindungen:



    Oppo hat das Find 7a im Grunde genommen mit allen derzeit zur Verfügung stehenden Verbindungsmöglichkeiten ausgestattet. Neben verschiedenen Funkarten auf Kurzstrecke (Bluetooth, NFC) ist das Gerät auch mit einer Vielzahl von Frequenzbändern ausgestattet worden. Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Versionen des Geräts (International & US), die Angaben weiter unten beziehen sich auf das „International“-Modell, da nur dieses die hier verfügbaren LTE-Frequenzen besitzt.


    Die Verbindungsmöglichkeiten des Find 7a:


    • - GSM: 850 / 900 / 1800 / 1900
    • - HSDPA: 850 / 900 / 1900 / 2100
    • - LTE: 800 / 1800 / 2600 / 2100
    • - WiFi 802.11 b/g/n, WiFi-Direct, DLNA, WiFi-Hotspot
    • - Bluetooth 4.0 A2DP
    • - NFC
    • - Micro USB 2.0, USB OTG
    • - Speicherkartenslot: Micro SD HC
    • - GPS / GLONASS


    Eins vorweg: LTE konnte ich leider mangels Tarif nicht testen, dafür wurde das Find 7a in sämtlichen anderen Modi zu genüge auf Praxistauglichkeit geprüft – und das mit Erfolg. Das Gerät hatte im Schnitt überall besseren Empfang als mein S2 aus dem Hause Samsung, teilweise konnte sogar das iPhone 5S im Telekom-Netz nicht mithalten. In Verbindung mit dem Google Chrome-Browser wird das mobile Surfen auf dem Oppo damit zum richtigen Vergnügen. Damit dieses nicht mit einem bösen Erwachen am Ende des Monats seinen Ausklang findet, hat Oppo dem Find 7a eine App zur Datenüberwachung spendiert. Neben der Festlegung eines Zeitraums zur Messung kann der Nutzer hier zusätzlich das Datenvolumen auswählen, Punkte zur Warnung vor der Überschreitung des Volumens setzen und zudem noch zwischen Daten aus dem mobilen oder aus WLAN-Netzen unterscheiden.
    Einen kleinen Punkt muss ich leider negativ ankreiden: Das Find 7a scheint ab und an Probleme mit bestimmten WLAN-Zugangspunkten zu haben. Mein Gerät wollte sich auf Teufel komm raus nicht mit meinem heimischen WLAN verbinden – es wurde nicht einmal ein Netz angezeigt. Das Ganze funktionierte erst, nachdem ich die (sichtbare) SSID samt Passwort manuell eingetragen hatte. Dabei handelt es sich jetzt zwar nicht um einen großen oder gar schwerwiegenden Fehler, erwähnenswert finde ich es dennoch (zumal das bei mir bisher noch nie vorgekommen ist ;) ). Das ganze Prozedere ließ sich übrigens mit einem zweiten, unabhängigen WLAN-Netz nochmal reproduzieren. Hier muss Oppo also tatsächlich nachbessern, denn auch beim WLAN-Empfang könnte man noch eine Schippe drauflegen.
    Sonst kann das Find 7a aber auch in dieser Kategorie auf ganzer Linie überzeugen – allein schon dass Oppo (ähnlich Samsung) weiterhin auf einen zusätzlichen Speicherkartenslot setzt zeigt doch, dass man durchaus auf Nutzer hört.


    Machen wir beim Musikplayer weiter: Nach dem Start der App gelangt der Nutzer direkt in die Musikbibliothek des Find 7a. Diese ist gesplittet in die Kategorien „Musik“ (Sammlung aller Titel), „Meine Favoriten“, „Ordner“ und „neue Playlist“. Bei der Auswahl des ersten Punktes „Musik“ bekommt man zusätzlich die Möglichkeit, nach weiteren Details zu filtern:


    • - Alle Titel
    • - Interpret
    • - Album


    Wird dann der entsprechende Titel angeklickt startet auch schon direkt die Wiedergabe im Hochformat. Oben wird eine sich drehende Schallplatte visualisiert in deren Mitte sich (sofern vorhanden) das Album-Cover befindet. Direkt unterhalb dieser Visualisierung befindet sich die Darstellung des aktuell wiedergegebenen Titels samt Interpret. Weiter unten auf der linken Seite befindet sich die Verknüpfung zur schnellen Aktivierung bzw. Deaktivierung des Wave-Effektes (nähere Erläuterung folgt weiter unten); rechts davon kommt man zurück in die Musikbibliothek.



    Weiter unten dann folgt die eigentliche Navigationsleiste des Players. Hier befinden sich die üblichen Buttons „Zurück“, „Pause/Wiedergabe“ sowie „Vorwärts“. Des Weiteren lässt sich hier der Wiederholungs-Modus sowie die Shuffle-Funktion einstellen. Ganz rechts davon der Button um die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten in Form einer Fußzeile am unteren Ende des Displays aufzurufen (funktioniert alternativ auch mit der linken Sensor-Taste). Ganz unten schließlich die Zeitleiste die nicht nur den Fortschritt des aktuellen Titels anzeigt, sondern auch zum Springen innerhalb eines Songs genutzt werden kann.
    Ruft man nun die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten aus kann man direkt aus dem Player heraus den momentan laufenden Titel als Favorit abspeichern (dieser erscheint dann in der obersten Ebene des Players im Ordner „Meine Favoriten“). Zudem kann man den Song einer Playlist zuordnen, ihn teilen (Bluetooth, WiFi-Direct und Social Media lassen grüßen…), ihn als Klingelton definieren oder aber in eine weitere Einstellungsebene vordringen. Nun befindet sich man wirklich tief in den Einstellungen – dementsprechend wirksam sind diese dann auch:


    • - Schütteln zum Überspringen: Wechsel des Titels durch das Bewegen des Telefons (funktioniert nur, wenn der Bildschirm aktiv ist – um Fehleingaben zu vermeiden).
    • - Hintergrundbeleuchtung im Liedtext-Modus: Aktive Beleuchtung bei der Darstellung von Lyrics im Screen
    • - Welleneffekt: An / Aus
    • - Dirac Effekt: An / Aus



    Bei dem oben erwähnten „Welleneffekt“ handelt es sich im Grunde genommen um nichts anderes als einen Equalizer. Öffnet man den Menüpunkt offenbart sich auch der tatsächliche Name der Funktion: „Waves MaxxAudio“. Dieser Equalizer macht es möglich entweder voreingestellte Profile oder auch eine komplett individualisierte Einstellung anzuwenden. Die voreingestellten Profile lauten „Musik“, „Film“, „Spiel“ sowie der Individual-Modus „Benutzerdefiniert“. Jedes der Profile hat die gleichen Einstellungen, die da wären:


    • - MaxxBass: Regelt die Bass-Wiedergabe
    • - MaxxTreble: Regelt die eigentliche Sound-Ausgabe
    • - MaxxVolume: Regelt die maximale Lautstärke (Telefonübergreifend!)
    • - MaxxDialog: Regelt die Stimmen-Wiedergabe


    Mit Hilfe des obigen Frequenz-Bandes können zudem noch Feineinstellungen durch den Nutzer festgelegt werden.
    Der „Dirac Effekt“ kann nur bei angeschlossenem Headset aktiviert werden. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine automatische Anpassung des Sounds, teilweise wird die Funktion auch unter dem Namen „Dirac HD Effekt“ beworben. Die Optimierung klappt meinem Empfinden nach sehr gut und dürfte für die meisten auch angenehmer sein als die Voreinstellungen im „normalen“ Equalizer – zumal sie eben auch keine separaten Einstellungen erfordert.
    Kommen wir nun zum Kern dieses Unterpunktes: Der Wiedergabequalität. Durch die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die Oppo dem Find 7a spendiert hat (Wave-Effekt, Dirac-Effekt) gepaart mit der sehr guten Ausstattung auf Seiten der Hardware mausert sich das Gerät zu dem bisher besten Smartphone im Bereich „Video & Audio“, das ich je in meinen Händen halten durfte. Das mitgelieferte Headset vollbringt eine super Leistung, sodass ich mein bisher genutztes (auch etwas in die Jahre gekommenes) Sennheiser CX300-Headset gar nicht erst angeschlossen habe. Die Qualität ist einfach atemberaubend und die maximale Lautstärke auch mehr als ausreichend!
    Dazu kommt dann noch die Tatsache, dass das Gerät auf der Rückseite ja noch Stereo-Lautsprecher vorzuweisen hat. Diese hinterlassen einen ebenso hammermäßigen Eindruck: Satter Sound, sehr hohe maximale Lautstärke und trotz der Platzierung auf der Rückseite kommt auch noch genügend Sound an die Ohren wenn das Gerät eben aufliegt.
    Übrigens: Der beim Videoplayer angesprochene Negativpunkt in Sachen „Fortsetzung der Wiedergabe beim Trennen des Headsets vom Smartphone“ kann hier nicht reproduziert werden. Die Wiedergabe pausiert hier sofort nach dem Trennen vom Gerät, sodass es sich beim Videoplayer tatsächlich um einen ungewollten Bug handeln dürfte der wohl dementsprechend schnell gefixt sein wird.




    Verbindungen:



    Oppo hat das Find 7a im Grunde genommen mit allen derzeit zur Verfügung stehenden Verbindungsmöglichkeiten ausgestattet. Neben verschiedenen Funkarten auf Kurzstrecke (Bluetooth, NFC) ist das Gerät auch mit einer Vielzahl von Frequenzbändern ausgestattet worden. Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Versionen des Geräts (International & US), die Angaben weiter unten beziehen sich auf das „International“-Modell, da nur dieses die hier verfügbaren LTE-Frequenzen besitzt.


    Die Verbindungsmöglichkeiten des Find 7a:


    • - GSM: 850 / 900 / 1800 / 1900
    • - HSDPA: 850 / 900 / 1900 / 2100
    • - LTE: 800 / 1800 / 2600 / 2100
    • - WiFi 802.11 b/g/n, WiFi-Direct, DLNA, WiFi-Hotspot
    • - Bluetooth 4.0 A2DP
    • - NFC
    • - Micro USB 2.0, USB OTG
    • - Speicherkartenslot: Micro SD HC
    • - GPS / GLONASS


    Eins vorweg: LTE konnte ich leider mangels Tarif nicht testen, dafür wurde das Find 7a in sämtlichen anderen Modi zu genüge auf Praxistauglichkeit geprüft – und das mit Erfolg. Das Gerät hatte im Schnitt überall besseren Empfang als mein S2 aus dem Hause Samsung, teilweise konnte sogar das iPhone 5S im Telekom-Netz nicht mithalten. In Verbindung mit dem Google Chrome-Browser wird das mobile Surfen auf dem Oppo damit zum richtigen Vergnügen. Damit dieses nicht mit einem bösen Erwachen am Ende des Monats seinen Ausklang findet, hat Oppo dem Find 7a eine App zur Datenüberwachung spendiert. Neben der Festlegung eines Zeitraums zur Messung kann der Nutzer hier zusätzlich das Datenvolumen auswählen, Punkte zur Warnung vor der Überschreitung des Volumens setzen und zudem noch zwischen Daten aus dem mobilen oder aus WLAN-Netzen unterscheiden.
    Einen kleinen Punkt muss ich leider negativ ankreiden: Das Find 7a scheint ab und an Probleme mit bestimmten WLAN-Zugangspunkten zu haben. Mein Gerät wollte sich auf Teufel komm raus nicht mit meinem heimischen WLAN verbinden – es wurde nicht einmal ein Netz angezeigt. Das Ganze funktionierte erst, nachdem ich die (sichtbare) SSID samt Passwort manuell eingetragen hatte. Dabei handelt es sich jetzt zwar nicht um einen großen oder gar schwerwiegenden Fehler, erwähnenswert finde ich es dennoch (zumal das bei mir bisher noch nie vorgekommen ist ;) ). Das ganze Prozedere ließ sich übrigens mit einem zweiten, unabhängigen WLAN-Netz nochmal reproduzieren. Hier muss Oppo also tatsächlich nachbessern, denn auch beim WLAN-Empfang könnte man noch eine Schippe drauflegen.
    Sonst kann das Find 7a aber auch in dieser Kategorie auf ganzer Linie überzeugen – allein schon dass Oppo (ähnlich Samsung) weiterhin auf einen zusätzlichen Speicherkartenslot setzt zeigt doch, dass man durchaus auf Nutzer hört.

    Media- und Musikplayer:



    Oppo hat dem Find 7a nicht nur gehobene Hardware spendiert, sondern setzt auch in Sachen Software in manchen Bereichen Akzente. Zu diesen Bereichen gehört definitiv auch der Video- sowie der Musikplayer. Doch der Reihe nach – wir beginnen beim Videoplayer:
    Startet der Nutzer die App „Video“ über das Hauptmenü gelangt man sofort in die Videobibliothek. Hier werden ausnahmslos alle auf dem Gerät gespeicherten Videos aufgelistet. Der Nutzer bekommt hierbei nicht nur den Dateinamen sondern auch ein Vorschaubild präsentiert. Etwas schade ist, dass man diese Ansicht nicht noch individueller einstellen kann (bspw. nur nach Namen anzeigen) – doch das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Etwas umständlich gelöst ist momentan noch die Tatsache, dass die Bibliothek nur im Hochformat und der Wiedergabebildschirm nur im Querformat angezeigt werden können. Das bedeutet dass – sofern das Springen zum Video nicht direkt während der Wiedergabe erfolgt – der Nutzer theoretisch jedes Mal beim Wechsel von Video in die Übersicht das Gerät drehen muss. Ich bin mir sicher dass Oppo diesen Umstand irgendwann mit einem Update korrigieren wird – evtl. bereits mit dem in kurzer Zeit erwarteten Update auf ColorOS 2.0.



    Nach dem Start des Videos also wechselt man in das Querformat – hier stehen dem Nutzer die üblichen Grundfunktionen eines Videoplayers zur Verfügung: Voriger Titel, Pause/Wiedergabe, nächster Titel. Bei langer Berührung der Vor- oder Zurück-Tasten kann innerhalb eines Videos gespult werden – das funktioniert übrigens auch mit einem Wisch nach links oder rechts über das Display: Sehr einfache, aber dennoch enorm nützliche Methode! An sich war’s das dann eigentlich auch schon mit den Optionen was die Wiedergabe selbst anbelangt. Neben diesen Navigationstasten befindet sich links noch ein Feld mit vier auf den Mittelpunkt gerichteten Pfeilen: Dieser Button minimiert den Videoplayer, sodass man richtiges Multitasking mit aktiviertem Player betreiben kann – das Fenster bleibt nämlich erhalten und kann mit der üblichen „Zoom“-Geste auch in der Größe angepasst werden. Sogar in diesem Fenster werden dem Nutzer die Navigationstasten dargestellt, sodass beim Wechsel zum nächsten Video nicht einmal die App maximiert werden muss. Rechts neben den Navi-Tasten befindet sich ein kleines Schloss, mit dessen Hilfe der Nutzer den Wiedergabebildschirm sperren kann – so kann das Gerät auch auf dem Display berührt werden, ohne dass man die laufende Wiedergabe beeinflusst.
    Das Find 7a unterstützt neben dem *.mp4 Format auch die Codecs H.263, H.264 sowie das *.wmv – Format. Mit dieser Kombination werden eigentlich alle zwingend nötigen bzw. momentan gängigen Formate abgedeckt, sodass man Dateien von anderen Smartphones einfach via Drag & Drop auf das Gerät kopieren kann.



    Doch kommen wir zu mit dem wichtigsten Punkt in Sachen Videoplayer: Die Wiedergabe selbst. Ich muss schon sagen, dass sämtliche Videos auf dem riesigen Screen mit Full HD Auflösung einfach richtig gut aussehen. Die Farbtemperatur passt und auch was die Qualität anbelangt lässt das Oppo keine Wünsche offen. Die Wiedergabe über das mitgelieferte Headset erfolgt in wirklich astreiner Qualität und dazu noch mit einer sehr hohen maximalen Lautstärke. Bereits bei der Hälfte der maximal möglichen Lautstärke wird eine Warnung im Display eingeblendet, dass eine auf Dauer zu hohe Lautstärke das Gehör schädigen kann – und diese Meldung ist absolut berechtigt, denn was Oppo hier leistet ist wirklich überragend. Das zeigt sich vor allem bei der Wiedergabe ohne Headset über die rückwärtigen Stereo-Lautsprecher. Ein Sound wie ich ihn sonst von bisher keinem Smartphone gehört habe – und das will als Tester schon was heißen ;) Ich muss an dieser Stelle erwähnen dass ich bisher kein HTC One zum Test hatte, daher kann ich diese beiden Geräte nicht vergleichen – aber das, was das Find 7a hier abliefert, reicht mir eigentlich locker aus. Da steckt richtig „Volumen“ dahinter, es gibt eine richtige Bass-Wiedergabe und die Lautstärke kann bei Bedarf wirklich _extrem_ nach oben geschraubt werden – so gefällt mir das, erstklassige Leistung Oppo!
    Einziger „Nachteil“ der mir aufgefallen ist: Wird ein angeschlossenes Headset während der Video-Wiedergabe vom Gerät gelöst, lässt Oppo den Videoplayer leider weiterlaufen – inklusive der Audiowiedergabe. Das geht meiner Meinung nach heute besser denn bereits mein Galaxy S2 pausiert die Wiedergabe selbstständig, wenn das Headset abgestöpselt wird. Ich bin aber guter Dinge, dass das eventuell mit einem der nächsten Updates gefixt wird.

    Media- und Musikplayer:



    Oppo hat dem Find 7a nicht nur gehobene Hardware spendiert, sondern setzt auch in Sachen Software in manchen Bereichen Akzente. Zu diesen Bereichen gehört definitiv auch der Video- sowie der Musikplayer. Doch der Reihe nach – wir beginnen beim Videoplayer:
    Startet der Nutzer die App „Video“ über das Hauptmenü gelangt man sofort in die Videobibliothek. Hier werden ausnahmslos alle auf dem Gerät gespeicherten Videos aufgelistet. Der Nutzer bekommt hierbei nicht nur den Dateinamen sondern auch ein Vorschaubild präsentiert. Etwas schade ist, dass man diese Ansicht nicht noch individueller einstellen kann (bspw. nur nach Namen anzeigen) – doch das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Etwas umständlich gelöst ist momentan noch die Tatsache, dass die Bibliothek nur im Hochformat und der Wiedergabebildschirm nur im Querformat angezeigt werden können. Das bedeutet dass – sofern das Springen zum Video nicht direkt während der Wiedergabe erfolgt – der Nutzer theoretisch jedes Mal beim Wechsel von Video in die Übersicht das Gerät drehen muss. Ich bin mir sicher dass Oppo diesen Umstand irgendwann mit einem Update korrigieren wird – evtl. bereits mit dem in kurzer Zeit erwarteten Update auf ColorOS 2.0.



    Nach dem Start des Videos also wechselt man in das Querformat – hier stehen dem Nutzer die üblichen Grundfunktionen eines Videoplayers zur Verfügung: Voriger Titel, Pause/Wiedergabe, nächster Titel. Bei langer Berührung der Vor- oder Zurück-Tasten kann innerhalb eines Videos gespult werden – das funktioniert übrigens auch mit einem Wisch nach links oder rechts über das Display: Sehr einfache, aber dennoch enorm nützliche Methode! An sich war’s das dann eigentlich auch schon mit den Optionen was die Wiedergabe selbst anbelangt. Neben diesen Navigationstasten befindet sich links noch ein Feld mit vier auf den Mittelpunkt gerichteten Pfeilen: Dieser Button minimiert den Videoplayer, sodass man richtiges Multitasking mit aktiviertem Player betreiben kann – das Fenster bleibt nämlich erhalten und kann mit der üblichen „Zoom“-Geste auch in der Größe angepasst werden. Sogar in diesem Fenster werden dem Nutzer die Navigationstasten dargestellt, sodass beim Wechsel zum nächsten Video nicht einmal die App maximiert werden muss. Rechts neben den Navi-Tasten befindet sich ein kleines Schloss, mit dessen Hilfe der Nutzer den Wiedergabebildschirm sperren kann – so kann das Gerät auch auf dem Display berührt werden, ohne dass man die laufende Wiedergabe beeinflusst.
    Das Find 7a unterstützt neben dem *.mp4 Format auch die Codecs H.263, H.264 sowie das *.wmv – Format. Mit dieser Kombination werden eigentlich alle zwingend nötigen bzw. momentan gängigen Formate abgedeckt, sodass man Dateien von anderen Smartphones einfach via Drag & Drop auf das Gerät kopieren kann.



    Doch kommen wir zu mit dem wichtigsten Punkt in Sachen Videoplayer: Die Wiedergabe selbst. Ich muss schon sagen, dass sämtliche Videos auf dem riesigen Screen mit Full HD Auflösung einfach richtig gut aussehen. Die Farbtemperatur passt und auch was die Qualität anbelangt lässt das Oppo keine Wünsche offen. Die Wiedergabe über das mitgelieferte Headset erfolgt in wirklich astreiner Qualität und dazu noch mit einer sehr hohen maximalen Lautstärke. Bereits bei der Hälfte der maximal möglichen Lautstärke wird eine Warnung im Display eingeblendet, dass eine auf Dauer zu hohe Lautstärke das Gehör schädigen kann – und diese Meldung ist absolut berechtigt, denn was Oppo hier leistet ist wirklich überragend. Das zeigt sich vor allem bei der Wiedergabe ohne Headset über die rückwärtigen Stereo-Lautsprecher. Ein Sound wie ich ihn sonst von bisher keinem Smartphone gehört habe – und das will als Tester schon was heißen ;) Ich muss an dieser Stelle erwähnen dass ich bisher kein HTC One zum Test hatte, daher kann ich diese beiden Geräte nicht vergleichen – aber das, was das Find 7a hier abliefert, reicht mir eigentlich locker aus. Da steckt richtig „Volumen“ dahinter, es gibt eine richtige Bass-Wiedergabe und die Lautstärke kann bei Bedarf wirklich _extrem_ nach oben geschraubt werden – so gefällt mir das, erstklassige Leistung Oppo!
    Einziger „Nachteil“ der mir aufgefallen ist: Wird ein angeschlossenes Headset während der Video-Wiedergabe vom Gerät gelöst, lässt Oppo den Videoplayer leider weiterlaufen – inklusive der Audiowiedergabe. Das geht meiner Meinung nach heute besser denn bereits mein Galaxy S2 pausiert die Wiedergabe selbstständig, wenn das Headset abgestöpselt wird. Ich bin aber guter Dinge, dass das eventuell mit einem der nächsten Updates gefixt wird.

    Motion Control:


    Neben den oben näher erläuterten Gesten sind natürlich auch die von anderen Herstellern bekannten Features im Find 7a zu finden. Auch dieser Punkt ist in drei verschiedene Unterpunkte aufgeteilt, um dem Nutzer die größtmögliche Übersicht bieten zu können:




    1. Kommunikationen:



    • - Umdrehen für Stummschaltung (bei eingehenden Anrufen)
    • - Einfaches Wählen: Der angezeigte Kontakt wird automatisch gewählt, wenn das Telefon an das Ohr geführt wird.
    • - Einfaches Annehmen: Eingehende Anrufe werden automatisch angenommen, wenn das Telefon ans Ohr geführt wird.
    • - Gestenantwort: Geste über dem Bildschirm ausführen, um eingehenden Anruf im Freisprechmodus anzunehmen
    • - Freisprechen-Schalter: Beim Heben des Telefons wird automatisch die Freisprechfunktion deaktiviert




    2. Kamera:



    • - Kamera mit Multi-Fingern aktivieren: Durch das Zusammenziehen von drei Fingern wird in jeder Menüebene die Kamera gestartet




    3. System:




    • - Fehlbedienung verhindern: Verhindert, dass sich der Bildschirm durch Fehlbedienung in der Tasche aktiviert
    • - Gesten-Screenshot: Mit drei Fingern gleichzeitig nach oben oder nach unten wischen um einen Screenshot aufzunehmen
    • - Lautstärke mit zwei Fingern einstellen: In jeder Menüebene kann mit zwei Fingern die Lautstärke nach oben oder unten geregelt werden
    • - Doppelklick zum Sperren: Doppelklick des Homebuttons (in jeder Menüebene) um den Touchscreen augenblicklich zu sperren / zu deaktivieren


    Noch viel genialere Funktionen „verstecken“ sich im Dropdown-Menü der Statusleiste bzw. im Hauptmenü des Find 7a. Zieht der Nutzer nämlich die Status-Leiste nach unten, erscheint wie bei vielen anderen Smartphones neben einem Benachrichtigungsfeld auch ein Bereich in dem der Nutzer diverse Shortcuts für häufig genutzte Einstellungen anwählen kann. Besonders auffällige Punkte hier möchte ich euch kurz erklären:





    • - Alle beenden: Eine Art „kleiner Taskmanager“, der alle nicht genutzten Apps beendet (mit nur einem Klick)
    • - Energiesparmodus: Aktiviert den Energiesparmodus, welcher zuvor im Hauptmenü mit zahlreichen Optionen genau definiert werden kann
    • - WLAN-Hotspot: Lässt das Gerät als Hotspot fungieren
    • - Urlaubsmodus: Etwas „unglücklich“ gewählter Begriff – im Grunde nix anderes als ein „Nachtmodus“, der sämtliche Benachrichtigungen auf „Stumm“ schaltet
    • - Tastensperre: Sperrt den Touchscreen für Eingaben, versetzt das Gerät in den „Sleep“ – Modus (= normaler Standby-Zustand)


    Doch nicht nur dieses Dropdown-Menü hat ein paar Besonderheiten auf Lager, auch das Hauptmenü wie weiter oben bereits kurz erläutert noch die ein oder andere Überraschung zu bieten:


    Mit dem sogenannten Gast-Modus ist im Grunde genommen möglich, verschiedene „Nutzer-Konten“ auf dem Find 7a anzulegen. Zunächst muss im Hauptmenü ein Passwort bzw. ein Entsperrmuster sowohl für den „Besitzer“ als auch für den „Gast“ festgelegt werden. Hat man diese definiert ist es dem Nutzer möglich, bestimmte Kontakte, Fotos, Videos oder auch Anwendungen für den Gastmodus zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. In diesen Modus kommt man nur, wenn das Gerät neu gestartet wird; je nachdem welches Entsperrmuster bzw. Passwort dann eingegeben wird kommt man dann in den Gast-Modus oder in den administrativen Besitzer-Bereich in welchem dann die zuvor definierten Einschränkungen aktiv sind. Ein sehr cooles Feature für Personen, die ihr Smartphone öfters mal aus den Händen geben (was bei mir so gut wie nie vorkommt ;) )


    Zusätzlich zum Gast-Modus kann der Nutzer mit Hilfe der ab Werk zur Verfügung stehenden Option „App Encryption“ sämtliche Apps des Find 7a mit einem Passwort oder einem Muster schützen. Ebenfalls klasse Funktion die bei mir deutlich häufiger Anwendung finden könnte als der Gast-Modus. Natürlich könnte man eine solche App auch nachträglich aus dem Play-Store laden; ich finde es jedoch gut dass ein Hersteller so etwas direkt ab Werk ermöglicht.
    Ebenfalls praktisch: Der sogenannte “Permission Monitor“ bietet dem Anwender die Möglichkeit, für sämtliche installierten Apps die jeweils eingeräumten Nutzungsrechte anzeigen zu lassen – wahlweise sortiert nach Apps oder nach Funktionen. So kann man beispielsweise auslesen welche Berechtigungen die Apps von „Amazon“ oder „WhatApp“ jeweils haben (Anmerkung: Schaut bei WhatsApp lieber nicht rein *g*).
    Auch zur Einsparung von Datenvolumen sowie dem Blocken von unerwünschten Anrufen sind Lösungen ab Werk von Oppo bereitgestellt.


    Mein persönlicher Favorit in Sachen „Bedienung“ ist da die Implementierung der Gestensteuerung sowie der zusätzlichen Sicherheits- und Komfort-Features die weiter oben erläutert wurden. So etwas verstehe ich unter „richtiger“ Innovation, denn der Mehrwert bzw. der Nutzen ist dadurch klar für den Bediener ersichtlich – man muss sich nicht erst die Frage stellen „Moment mal – brauche ich das überhaupt?“. Natürlich braucht man das! Wenn ich jetzt nach recht kurzer Nutzung des Find 7a an die Zeit ohne Gestensteuerung zurückdenke: Kaum zu glauben.
    Es ist wirklich eine enorme Komfort-Steigerung, wenn man aus jeder Ebene heraus mit nur einem definierten Klick die Tastensperre aktivieren kann und diese dann – genauso kinderleicht – wieder deaktiviert bekommt. Da stört es dann auch nicht, dass das Gerät bezüglich den Abmessungen zu den größeren Kalibern gehört.


    Übrigens: Oppo ist dafür bekannt, nicht nur mit einem Ohr auf die Community zu hören, sondern durchaus auch gute Vorschläge (die im Forum entsprechenden Anklang finden) in die Tat um zu setzen. Das bedeutet dass man momentan als Nutzer wohl einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die weitere Entwicklung der Software im Hause Oppo hat. Das ist definitiv eine Chance, die man als Nutzer zu schätzen weiß – in der Regel bekommt das der Hersteller dann in irgendeiner Form auch wieder zurück (Stichwort: Kundenbindung).




    Akku, Sprachqualität und Empfang:





    Das Find 7a wird von einem Li-Polymer Akku mit einer Kapazität von 2800 mAh angetrieben. Vorteil der kompletten Konstruktion des Smartphones: Der Akku ist vom Nutzer selbst wechselbar, d. h. man kann theoretisch die Laufzeit verdoppeln sofern man einen zweiten Akku hat. Nachteil an dieser Geschichte ist momentan noch die Tatsache, dass es bisher kein optionales Ladegerät für einen zweiten Akku gibt, d. h. der Akku lässt sich nur laden wenn er im Find 7a eingelegt ist. Laut Oppo soll eine solche Ladestation aber in Kürze erhältlich sein. Wenn man an dieser Stelle aber ein anderes, sehr stark umworbenes Feature des Find 7a betrachtet, mag dieser auf den ersten Blick negativ wirkende Punkt vielleicht gar nicht mehr so negativ erscheinen: Das Find 7a wurde von Oppo mit Hilfe eines speziellen Netzgeräts für die sogenannte VOOC-Ladetechnik konzipiert. Diese VOOC-Technik wird auch als „Rapid Charge“ bezeichnet und ist bisher ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des Find 7a – bislang bietet diese Funktion kein anderer Hersteller an.
    Was kann man sich darunter nun genau vorstellen?
    Rapid Charge ermöglicht es, den komplett leeren Akku in 70 Minuten wieder auf 100% seiner Kapazität zu bringen. Wird das Gerät für 30 Minuten an die Steckdose gehängt bekommt der Akku 75% spendiert. Und für diejenigen die es ganz eilig haben: Ein fünf minütiger Ladevorgang reicht für einen zweistündigen Telefonanruf.
    Diese Funktion ist allerdings nur mit dem speziell mitgelieferten Ladegerät möglich, da hierzu natürlich mehr Power beim Input benötigt wird. Das ist auch dadurch zu erkennen, dass die USB-Buchse des Find 7a zwei zusätzliche Kontakte hat – nur so ist es überhaupt möglich, den Akku in diesen Zeiten zu laden. Damit durch den schnellen Ladevorgang keine Schäden am Telefon bzw. am Akku entstehen kamen laut Oppo fünf thermisch resistente Beschichtungen zum Einsatz, welche Schäden durch Überhitzung verhindern sollen. Ob das tatsächlich funktioniert wird man wohl erst nach einiger Zeit sagen können ;)


    Bezüglich den Laufzeiten sowie der Standby- und der Gesprächszeit gibt es seitens Oppo leider keine Laborwerte, sodass ich diese hier nicht auflisten kann. Daher gibt’s hier lediglich Praxiseindrücke:
    Das Gerät bzw. der Akku wurde zwischenzeitlich ca. 10x von mir komplett entladen und anschließend wieder auf 100% seiner Kapazität gebracht, sodass sich die Laufzeit bzw. die volle Kapazität grob eingependelt haben dürfte. Zu Beginn der Zeit mit dem Find 7a war am Abend bereits Ende – das habe ich aber bisher bei jedem Gerät geschafft. Dieses Ergebnis hängt ganz einfach damit zusammen das 1) der Akku noch nicht auf der Höhe ist und 2) noch sehr viel mit dem Gerät „gespielt“ wird, um die Möglichkeiten bzw. die Grenzen auszuloten. Bei normaler Nutzung unter meinen persönlichen Voraussetzungen (aktives WLAN bzw. wenn kein WLAN in Reichweite HSDPA, Push-Mail, gelegentliche Telefonate, sowie Surfen u. Hören von Musik, Facebook, Twitter, etc.) habe ich am Ende des Tages noch ca. 30-40% Restkapazität. Das ist meiner Meinung nach ein recht guter Wert für ein Gerät mit diesen Spezifikationen in Verbindung mit meiner Nutzung. Wenn man nun davon ausgeht dass hier zukünftig noch weitere Optimierungen folgen werden, habe ich überhaupt keine Bedenken. Erst recht nicht in Verbindung mit „Rapid Charge“ sowie dem wechselbaren Akku ;)


    Die Sprachqualität offenbart das Find 7a zwei Gesichter: Während die Qualität und die Lautstärke beim Telefonieren über die Hörmuschel als „gut“ zu bezeichnen sind, schwächelt das Gerät etwas bei der Wiedergabe im Freisprechmodus über den rückseitigen Lautsprecher. Die Lautstärke selbst geht hier zwar absolut in Ordnung, allerdings ist die Qualität eher im unteren Mittelfeld einzuordnen. Der Test wurde sowohl übers Festnetz als auch vom Mobilfunknetz aus durchgeführt, daher kann eine situationsbezogene Ursache ausgeschlossen werden. Beim Telefonieren über die Hörmuschel vorne könnte die Lautstärke bei lauter Umgebung geringfügig höher sein, die Gesprächsqualität selbst geht in Ordnung. Der Gesprächspartner kommt zwar etwas „blechern“ herüber, das habe ich aber auch schon deutlich schlimmer erleben dürfen.


    Beim Empfang hat mich das Find 7a positiv überrascht. An Stellen an denen ich mit meinem Galaxy S2 entweder sehr wechselhaften Empfang („hüpfende“ Empfangs-Anzeige) hatte, zeigte mit das Find 7a stets einen Ausschlag in der oberen Hälfte des Empfangsbalkens an. Dass dies nicht nur Visualisierung ist sondern auch tatsächlich auf Fakten beruht, macht sich dann im praktischen Test bemerkbar: Internetseiten werden wesentlich schneller geladen, was auf eine bessere Verbindung zurück zu führen sein dürfte. Als etwas „wechselhaft“ hat sich allerdings der WLAN-Empfang herausgestellt – Netze werden entweder gar nicht gefunden (obwohl man sich mit dem Gerät definitiv in Reichweite befindet) oder aber erst nach etwas Gedenkzeit angezeigt. Gleich verhält es sich beim Koppeln mit neuen Netzten – doch darauf gehe ich im weiter unten folgenden Punkt „Verbindungen“ noch genauer ein.

    Motion Control:


    Neben den oben näher erläuterten Gesten sind natürlich auch die von anderen Herstellern bekannten Features im Find 7a zu finden. Auch dieser Punkt ist in drei verschiedene Unterpunkte aufgeteilt, um dem Nutzer die größtmögliche Übersicht bieten zu können:




    1. Kommunikationen:



    • - Umdrehen für Stummschaltung (bei eingehenden Anrufen)
    • - Einfaches Wählen: Der angezeigte Kontakt wird automatisch gewählt, wenn das Telefon an das Ohr geführt wird.
    • - Einfaches Annehmen: Eingehende Anrufe werden automatisch angenommen, wenn das Telefon ans Ohr geführt wird.
    • - Gestenantwort: Geste über dem Bildschirm ausführen, um eingehenden Anruf im Freisprechmodus anzunehmen
    • - Freisprechen-Schalter: Beim Heben des Telefons wird automatisch die Freisprechfunktion deaktiviert




    2. Kamera:



    • - Kamera mit Multi-Fingern aktivieren: Durch das Zusammenziehen von drei Fingern wird in jeder Menüebene die Kamera gestartet




    3. System:




    • - Fehlbedienung verhindern: Verhindert, dass sich der Bildschirm durch Fehlbedienung in der Tasche aktiviert
    • - Gesten-Screenshot: Mit drei Fingern gleichzeitig nach oben oder nach unten wischen um einen Screenshot aufzunehmen
    • - Lautstärke mit zwei Fingern einstellen: In jeder Menüebene kann mit zwei Fingern die Lautstärke nach oben oder unten geregelt werden
    • - Doppelklick zum Sperren: Doppelklick des Homebuttons (in jeder Menüebene) um den Touchscreen augenblicklich zu sperren / zu deaktivieren


    Noch viel genialere Funktionen „verstecken“ sich im Dropdown-Menü der Statusleiste bzw. im Hauptmenü des Find 7a. Zieht der Nutzer nämlich die Status-Leiste nach unten, erscheint wie bei vielen anderen Smartphones neben einem Benachrichtigungsfeld auch ein Bereich in dem der Nutzer diverse Shortcuts für häufig genutzte Einstellungen anwählen kann. Besonders auffällige Punkte hier möchte ich euch kurz erklären:





    • - Alle beenden: Eine Art „kleiner Taskmanager“, der alle nicht genutzten Apps beendet (mit nur einem Klick)
    • - Energiesparmodus: Aktiviert den Energiesparmodus, welcher zuvor im Hauptmenü mit zahlreichen Optionen genau definiert werden kann
    • - WLAN-Hotspot: Lässt das Gerät als Hotspot fungieren
    • - Urlaubsmodus: Etwas „unglücklich“ gewählter Begriff – im Grunde nix anderes als ein „Nachtmodus“, der sämtliche Benachrichtigungen auf „Stumm“ schaltet
    • - Tastensperre: Sperrt den Touchscreen für Eingaben, versetzt das Gerät in den „Sleep“ – Modus (= normaler Standby-Zustand)


    Doch nicht nur dieses Dropdown-Menü hat ein paar Besonderheiten auf Lager, auch das Hauptmenü wie weiter oben bereits kurz erläutert noch die ein oder andere Überraschung zu bieten:


    Mit dem sogenannten Gast-Modus ist im Grunde genommen möglich, verschiedene „Nutzer-Konten“ auf dem Find 7a anzulegen. Zunächst muss im Hauptmenü ein Passwort bzw. ein Entsperrmuster sowohl für den „Besitzer“ als auch für den „Gast“ festgelegt werden. Hat man diese definiert ist es dem Nutzer möglich, bestimmte Kontakte, Fotos, Videos oder auch Anwendungen für den Gastmodus zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. In diesen Modus kommt man nur, wenn das Gerät neu gestartet wird; je nachdem welches Entsperrmuster bzw. Passwort dann eingegeben wird kommt man dann in den Gast-Modus oder in den administrativen Besitzer-Bereich in welchem dann die zuvor definierten Einschränkungen aktiv sind. Ein sehr cooles Feature für Personen, die ihr Smartphone öfters mal aus den Händen geben (was bei mir so gut wie nie vorkommt ;) )


    Zusätzlich zum Gast-Modus kann der Nutzer mit Hilfe der ab Werk zur Verfügung stehenden Option „App Encryption“ sämtliche Apps des Find 7a mit einem Passwort oder einem Muster schützen. Ebenfalls klasse Funktion die bei mir deutlich häufiger Anwendung finden könnte als der Gast-Modus. Natürlich könnte man eine solche App auch nachträglich aus dem Play-Store laden; ich finde es jedoch gut dass ein Hersteller so etwas direkt ab Werk ermöglicht.
    Ebenfalls praktisch: Der sogenannte “Permission Monitor“ bietet dem Anwender die Möglichkeit, für sämtliche installierten Apps die jeweils eingeräumten Nutzungsrechte anzeigen zu lassen – wahlweise sortiert nach Apps oder nach Funktionen. So kann man beispielsweise auslesen welche Berechtigungen die Apps von „Amazon“ oder „WhatApp“ jeweils haben (Anmerkung: Schaut bei WhatsApp lieber nicht rein *g*).
    Auch zur Einsparung von Datenvolumen sowie dem Blocken von unerwünschten Anrufen sind Lösungen ab Werk von Oppo bereitgestellt.


    Mein persönlicher Favorit in Sachen „Bedienung“ ist da die Implementierung der Gestensteuerung sowie der zusätzlichen Sicherheits- und Komfort-Features die weiter oben erläutert wurden. So etwas verstehe ich unter „richtiger“ Innovation, denn der Mehrwert bzw. der Nutzen ist dadurch klar für den Bediener ersichtlich – man muss sich nicht erst die Frage stellen „Moment mal – brauche ich das überhaupt?“. Natürlich braucht man das! Wenn ich jetzt nach recht kurzer Nutzung des Find 7a an die Zeit ohne Gestensteuerung zurückdenke: Kaum zu glauben.
    Es ist wirklich eine enorme Komfort-Steigerung, wenn man aus jeder Ebene heraus mit nur einem definierten Klick die Tastensperre aktivieren kann und diese dann – genauso kinderleicht – wieder deaktiviert bekommt. Da stört es dann auch nicht, dass das Gerät bezüglich den Abmessungen zu den größeren Kalibern gehört.


    Übrigens: Oppo ist dafür bekannt, nicht nur mit einem Ohr auf die Community zu hören, sondern durchaus auch gute Vorschläge (die im Forum entsprechenden Anklang finden) in die Tat um zu setzen. Das bedeutet dass man momentan als Nutzer wohl einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die weitere Entwicklung der Software im Hause Oppo hat. Das ist definitiv eine Chance, die man als Nutzer zu schätzen weiß – in der Regel bekommt das der Hersteller dann in irgendeiner Form auch wieder zurück (Stichwort: Kundenbindung).




    Akku, Sprachqualität und Empfang:





    Das Find 7a wird von einem Li-Polymer Akku mit einer Kapazität von 2800 mAh angetrieben. Vorteil der kompletten Konstruktion des Smartphones: Der Akku ist vom Nutzer selbst wechselbar, d. h. man kann theoretisch die Laufzeit verdoppeln sofern man einen zweiten Akku hat. Nachteil an dieser Geschichte ist momentan noch die Tatsache, dass es bisher kein optionales Ladegerät für einen zweiten Akku gibt, d. h. der Akku lässt sich nur laden wenn er im Find 7a eingelegt ist. Laut Oppo soll eine solche Ladestation aber in Kürze erhältlich sein. Wenn man an dieser Stelle aber ein anderes, sehr stark umworbenes Feature des Find 7a betrachtet, mag dieser auf den ersten Blick negativ wirkende Punkt vielleicht gar nicht mehr so negativ erscheinen: Das Find 7a wurde von Oppo mit Hilfe eines speziellen Netzgeräts für die sogenannte VOOC-Ladetechnik konzipiert. Diese VOOC-Technik wird auch als „Rapid Charge“ bezeichnet und ist bisher ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des Find 7a – bislang bietet diese Funktion kein anderer Hersteller an.
    Was kann man sich darunter nun genau vorstellen?
    Rapid Charge ermöglicht es, den komplett leeren Akku in 70 Minuten wieder auf 100% seiner Kapazität zu bringen. Wird das Gerät für 30 Minuten an die Steckdose gehängt bekommt der Akku 75% spendiert. Und für diejenigen die es ganz eilig haben: Ein fünf minütiger Ladevorgang reicht für einen zweistündigen Telefonanruf.
    Diese Funktion ist allerdings nur mit dem speziell mitgelieferten Ladegerät möglich, da hierzu natürlich mehr Power beim Input benötigt wird. Das ist auch dadurch zu erkennen, dass die USB-Buchse des Find 7a zwei zusätzliche Kontakte hat – nur so ist es überhaupt möglich, den Akku in diesen Zeiten zu laden. Damit durch den schnellen Ladevorgang keine Schäden am Telefon bzw. am Akku entstehen kamen laut Oppo fünf thermisch resistente Beschichtungen zum Einsatz, welche Schäden durch Überhitzung verhindern sollen. Ob das tatsächlich funktioniert wird man wohl erst nach einiger Zeit sagen können ;)


    Bezüglich den Laufzeiten sowie der Standby- und der Gesprächszeit gibt es seitens Oppo leider keine Laborwerte, sodass ich diese hier nicht auflisten kann. Daher gibt’s hier lediglich Praxiseindrücke:
    Das Gerät bzw. der Akku wurde zwischenzeitlich ca. 10x von mir komplett entladen und anschließend wieder auf 100% seiner Kapazität gebracht, sodass sich die Laufzeit bzw. die volle Kapazität grob eingependelt haben dürfte. Zu Beginn der Zeit mit dem Find 7a war am Abend bereits Ende – das habe ich aber bisher bei jedem Gerät geschafft. Dieses Ergebnis hängt ganz einfach damit zusammen das 1) der Akku noch nicht auf der Höhe ist und 2) noch sehr viel mit dem Gerät „gespielt“ wird, um die Möglichkeiten bzw. die Grenzen auszuloten. Bei normaler Nutzung unter meinen persönlichen Voraussetzungen (aktives WLAN bzw. wenn kein WLAN in Reichweite HSDPA, Push-Mail, gelegentliche Telefonate, sowie Surfen u. Hören von Musik, Facebook, Twitter, etc.) habe ich am Ende des Tages noch ca. 30-40% Restkapazität. Das ist meiner Meinung nach ein recht guter Wert für ein Gerät mit diesen Spezifikationen in Verbindung mit meiner Nutzung. Wenn man nun davon ausgeht dass hier zukünftig noch weitere Optimierungen folgen werden, habe ich überhaupt keine Bedenken. Erst recht nicht in Verbindung mit „Rapid Charge“ sowie dem wechselbaren Akku ;)


    Die Sprachqualität offenbart das Find 7a zwei Gesichter: Während die Qualität und die Lautstärke beim Telefonieren über die Hörmuschel als „gut“ zu bezeichnen sind, schwächelt das Gerät etwas bei der Wiedergabe im Freisprechmodus über den rückseitigen Lautsprecher. Die Lautstärke selbst geht hier zwar absolut in Ordnung, allerdings ist die Qualität eher im unteren Mittelfeld einzuordnen. Der Test wurde sowohl übers Festnetz als auch vom Mobilfunknetz aus durchgeführt, daher kann eine situationsbezogene Ursache ausgeschlossen werden. Beim Telefonieren über die Hörmuschel vorne könnte die Lautstärke bei lauter Umgebung geringfügig höher sein, die Gesprächsqualität selbst geht in Ordnung. Der Gesprächspartner kommt zwar etwas „blechern“ herüber, das habe ich aber auch schon deutlich schlimmer erleben dürfen.


    Beim Empfang hat mich das Find 7a positiv überrascht. An Stellen an denen ich mit meinem Galaxy S2 entweder sehr wechselhaften Empfang („hüpfende“ Empfangs-Anzeige) hatte, zeigte mit das Find 7a stets einen Ausschlag in der oberen Hälfte des Empfangsbalkens an. Dass dies nicht nur Visualisierung ist sondern auch tatsächlich auf Fakten beruht, macht sich dann im praktischen Test bemerkbar: Internetseiten werden wesentlich schneller geladen, was auf eine bessere Verbindung zurück zu führen sein dürfte. Als etwas „wechselhaft“ hat sich allerdings der WLAN-Empfang herausgestellt – Netze werden entweder gar nicht gefunden (obwohl man sich mit dem Gerät definitiv in Reichweite befindet) oder aber erst nach etwas Gedenkzeit angezeigt. Gleich verhält es sich beim Koppeln mit neuen Netzten – doch darauf gehe ich im weiter unten folgenden Punkt „Verbindungen“ noch genauer ein.