Beiträge von T-bold47

    Komisch, das ich niemand darüber aufregt, das in GB kurz vorher auch eine solche Versteigerung stattgefunden hat.


    Nur in Deutschland kommt unweigerlich der Hinweis auf den zweiten Weltkrieg. Wenn ich das nur lese werde ich böse. So ein Spruch kommt doch nicht ohne Berechnung. Das ist zum Kotzen.


    Vielleicht sollte man die Finnen mal daran erinnern, das sein Land an der Seite Deutschlands gegen die Sowiets gekämpft hat als verbündete der Nazis.


    Da auch hier der Ton die Musik macht finde ich die gesamte Aussage total daneben. :flop:

    Finanzielle Gründe sprechen eher für das ///, aber das willst du doch bei so einem genialen Teil nicht ernsthaft.


    Auch solltest du überlegen, neben dem neuen P800 für die wohl unvermeidlichen Ausfälle, Updates usw. noch ein taugliches Reservegerät zu haben. Dann ist aber das /// alleine wegen dem Gewicht wohl kaum zu schlagen.

    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007

    Die genannten Beispiele sind natürlich nur exemplarisch; es lassen sich endlos weitere Beispiele für außergewöhnliche Gefährungen finden.


    z.B. Rauchen?,


    oder ein Auto über 120 PS fahren,


    oder Motorrad fahren,


    Mountainbiken,


    "gelegentlicher" Genuß von Alkohol :)


    Besitz mehrerer Handys (Strahlungsrisiko) :)


    Sportmuffel


    usw usf.


    Der Ansatz ist absolut richtig von BB007, aber die Umsetzung ist vielleicht doch etwas problematisch. Wer definiert was genau in welchem Umfang ein Gefährdungspotential enthält. Wer überwacht die Einhaltung der Angaben.


    Wenn es um Kosteneinsparungen geht, dann bringt es sicher bei den Rauchern am meisten.


    Bei solchen Sachen wie dem Rauchen könnte man die Finanzierung recht einfach machen. Die Tabaksteuer wird erhöht und er Ertrag wird den Krankenkassen zugeführt. Wird aber niemend angehen in dieser Größenordnung.


    Die Privaten Versicherungen betreiben schon seit einiger Zeit ein regelrechtes individuelles Risikomanagement. Das dort die Krankheiten der Vorfahren in den letzten drei Generationen nicht noch mit abgefragt werden ist schon alles.

    Du hast das Recht, den Schaden auch selbst zu beseitigen. Die Forderung nach einer Rechnung oder einer Abmeldebescheinigung ist da doch wohl etwas lachhaft.


    Aber wer nicht hören will muss ja fühlen.


    Dein Anwalt wird als allerstes auch gleich mal die eigene Kostennote mitschicken. Das darf die Versicherung auch bezahlen.

    Das mit dem selbst engagieren ist überhaupt die einzige sinnvolle Lösung.


    Dabei fällt mir folgendes ein.


    Ich meine es war in Berlin vor 10 oder 15 Jahren. Da haben sich einige Studenten überlegt, die FDP zu übernehmen. Die wollten dort mit mehreren hundert Personen eintreten und damit die Mehrheit übernehmen. Wählerstimmen kommen von selbst und schon ist ein Student komfortabel mit einem Senatssitz versorgt.


    Wenn man sich vor Augen führt, wie wenig Mitglieder auch die großen Parteien haben, dann können auf diesem Weg kleine Gruppen sehr schnell sehr viel bewegen.


    In unserer Gemeinde hat die regierende SPD vielleicht 70 aktive Mitglieder (bei 6.000 Einwohnern). Davon sind vielleicht 20 in der Lage ein Amt auszuüben. Die hälfte hat nur Lust dazu. Wer also nur etwas will, ist recht schnell im Vorstand z.B. als Schriftführer, Kassenwart o.ä. Dann bestimmt man recht schnell auch in der lokalen Politik mit.

    So viel bekommt ein Grundschullehrer nicht an Pension, die angeblich so tollen Pensionen sind nach Abzug der Krankenversicherung überhaupt nicht mehr so toll. Ein vergleichbarer Angestellter hat da dann netto mehr.


    Warum wir immer mehr bezahlen ist ganz einfach. Der Anteil der hochwertigen Intensivmedizin steigt immer weiter an. Ein Aspirin bleibt immer gleich teuer (fast). Ein Medikament um Krebs, Aids, oder Parkinson zu behandeln ist extrem teuer. Diese Medikamente werden immer weiter verbessert und es kommen immer neue. Leider werden die neuen auch nicht billiger, im Gegenteil.


    Dazu kommt natürlich auch die Intensivmedizin in den Krankenhäusern. Ich will aber überhaupt nicht abstreiten, das hier auch mancher Luxus gepflegt wird. Da hat natürlich jedes Krankenhaus alle teuren, hochmodernen Geräte, auch wenn diese nicht immer voll ausgelastet sind.


    Soweit ich weis, werden die Kosten für solch ein Gerät auch nicht pro Einsatz abgerechnet, sondern das kommt mit in den allgemeinen Tagessatz. Dadurch werden dann alle Patienten mit den Kosten belastet.


    Hier wäre es meine Meinung nach sinnvoller, wenn der Einsatz von Geräten je Anwendung bezahlt werden würde. Dann würden die Krankenhäuser sicherlich die Anschaffung von weiterer Technik anders überdenken.


    Für den Patienten hat diese aktuelle Politik den Vorteil, das man grundsätzlich erstmal jede benötige medizinische Leistung in der Nähe vorfindet und keine wartezeiten auftreten. Wartezeiten kann man aber auch mit Sterbezeiten gleichsetzen, denn innerhalb der Warteschleifen werden sicherlich viele Patienten sterben. Das ist in anderen Ländern leider traurige Realität.


    Da möchte ich persönlich nicht unbedingt sparen.


    Vor 10 oder 20 Jahren waren lebenserhaltende oder lebensverlängernde intensivmedizinische Maßnahmen noch wenig in Gebrauch. Die sind heute öfter anzutreffen und natürlich extrem teuer. Das ist jetzt aber mehr eine ethische Frage als eine Kostenfrage.


    Noch ein vielleicht wesentlicher Punkt zu den GKV. Die Kassenärzte sind wie vielleich einige wissen auch alle zwangsmitglieder in der Kassenärztlichen Vereinigung. Das ist jetzt aber eine deutsche Besonderheit.
    In anderen Ländern schließen die niedergelassenen Ärzte jeweils einzelnen Verträge mit den Kassen ab. Die Kassen sind aufgrund ihrer Stärke in der Lage, den Ärzten die Preise zu diktiern. In D. ist genau an dieser Stelle die Kassenärztliche Vereinigung eingeschaltet. Die Fallzahlvergütung wird zwischen gleichstarken Partner verhandelt. Vielleicht etwas teurer aber bewährt.


    Was heißt es jetzt aber für die Patienten, wenn die Ärzte einzelverträge mit den Kassen haben:
    Dann kann der Patient nicht mehr zu einem beliebigen Arzt gehen, sondern es wird der Arzt und auch Krankenhaus von der Krankenkasse vorgegeben. Das heißt dann nicht mehr Arzt im Ort, sondern auch leicht mal 20 km entfernt.
    Wenn mir der Arzt nicht passt, pech gehabt.


    In Frankreich gibt es sowas wie die Einzelverträge. Ich kenne die dortige Situation nur vom hörensagen, aber so toll klingen die Berichte nicht. Genau diese Machtposition würden und werden die privaten Krankenversicherungen mit ihrem Gewinnstreben natürlich noch stärker ausleben, als die GKV, die nach der Kostendeckung arbeiten.


    Weiterhin haben dann natürlich auch die Krankenkassen kein zu großes interesse daran, die Wartezeiten zu verkürzen. Geschickterweise sorgen ja lange Wartezeiten beim einzigen für mich zugelassenen Arzt auch dafür, das ich nicht so oft hingehe. Warum also wegen einer einfachen Krankheit zum Arzt. Die Apotheke hat auch ohne Rezept etwas da das hilft. Klar ist dann aber das ich das alles komplett selbst bezahle. Die Kasse freut sich.


    Zu den Aufgaben der Kassenärztlichen Vereinigungen (die es ja nur bei gesetzlichen Krankenkassen geben kann) gehört darüberhinaus auch die Sicherstellung einer flächendeckenden Notfallversorung. Da sind die Sitten und Standards in anderen Ländern bei weitem schlechter. Wer will kann sich gerne über die Emergency Rooms in den USA informieren.
    Da bin ich auch froh, das wir hier einen anderen Standard pflegen.

    Hab ich nicht beide schon im Fernsehen mit einem Siemens rumlaufen sehen. Sollten jeweils S45 gewesen sein.


    Könnte natürlich aber auch die Handys der Mitarbeiter gewesen sein. Wer wirklich wichtig ist, der hat nicht selbst ein Handy, er lässt seine Mitarbeiter ein Gerät haben. Die können dann auch filtern, wer zum Chef durchkommt.

    Wieso Kopfschütteln? Das ist doch schon seit Jahren so. Geht ein großer Populärer Arbeitgeber kaputt kommt der Genosse der Bosse,
    geht ein unscheinbarer Arbeitgeber kommt der Gerichtsvollzieher.


    Ist eigentlich inzwischen bekannt, ob die 400 Mio Euro überhaupt ausgezahlt werden dürfen? Noch ist da ja nicht entscheiden, ob solche eine hilfe gegen das EU Recht verstößt.


    Vielleicht hilft aber das Gerücht um die Finanzspritze schon über die nächsten Tage hinweg, bis die Politiker in Berlin und vor allem Paris eine Einigung über das weitere verfahren erreicht haben.


    Ich möchte ja um der Arbeitsplätze willen immer noch daran glauben, das FT sich auf den Vertrag besinnt und die zugesagten Gelder bezahlt.