Also soweit ich das mitbekommen habe, waren die Aussagen aber meistens eher nach dem Aspekt "Fliegen muss teurer sein als Zug-fahren" gerichtet. IMHO ist dies, aber auch teilweise die hier geposteten Ansichten sehr konservativ. Die Leute sind es gewohnt, dass Fliegen teuer ist, und nun wo es billiger wird, haben sie (wegen der Gewöhnnung daran) etwas dagegen und wollen es wieder teurer haben. Warum sind manche Leute denn so unflexibel? Das ist oft zu beobachten, und dabei spreche ich nicht von Politikern in höherem Alter o.Ä., sondern von ganz gewöhnlichen, z.B. auch jüngeren Menschen. Aber anscheinend wollen die Leute sich nicht anpassen, sondern lieber beim Alten, Gewohnten bleiben, ist ja einfacher
.
Und ich glaube auch nicht, dass die Politiker jemals auf diese Idee gekommen wären, wenn sie selbst in der Mittelschicht leben würden und nicht alles hinterhergeschmissen bekommen würden... auch wenn ich eigentlich nicht zu denen gehöre, die gerne ständig und total verallgemeinernd gegen die Politiker schiessen. Aber da läuft nunmal vieles falsch.
Natürlich ist da der Umweltfaktor - doch Flüge sind ja nich die einzigen Quellen für Umweltverschmutzung. IMHO sollte man da konsequent sein - und dann direkt auch auf Autos verzichten und dann auch auf Flüge - oder eben beides grenzenlos erlauben. Schliesslich würden wir auch ohne den ganzen Luxus gut auskommen. Die Bahnen müssten nur mal pünktlich sein :).
IMHO sind das im 21. Jahrhundert die einzigen Möglichkeiten - entweder ganz auf umweltfreundlich, oder eben voll auf Luxus - alles andere ist inkonsequent. Aber es würde sich natürlich keiner zu einem der beiden Extreme trauen, da unsere Politiker (natürlich nicht alle) zu schwach sind und ausserdem andere Interessen, Werte und entscheidungsrelevante Faktoren haben.
Und dass die Deutschte Bahn benachteiligt wird, ist doch kein Argument. Och, die arme Deutsche Bahn... sind wir im Kindergarten, oder was? Die werden schon genug von der Politik bevorteiligt, obwohl sie trotzdem ihre Leistung nicht bringen und wie gesagt wurde, Verlust machen.
Meinetwegen könnte man z.B. den Autobahnverkehr eingrenzen (ausser für LKW's vielleicht) und stattdessen mehr auf Billigflüge setzen - würde ja das gleiche leisten.
Dann wäre da noch das Argument der neuen, geschaffenen Arbeitsplätze. Hier wird wieder eine Inkonsequenz sichtbar. Einerseits mokieren sich alle über Arbeitslosigkeit und möchten eben diese verringern, doch dann werden Arbeitsplätze schaffenden Sparten/Firmen Steine in den Weg gelegt.
Z.B wären auch in der Lehrerschaft viele Arbeitsplätze frei, denn in den Schulen gibt es immer mehr Lehrermangel, noch dazu sind die Lehrer oft sehr inkompetent was das Lehren und das Fach an sich angeht. Dort kommt ja auch zu wenig Geld seitens der Regierung.
Dies sind nur zwei Beispiele. Es gibt sicher noch andere Stellen, wo locker Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, doch dies geschieht nicht, stattdessen beschwert man sich an diesen Stellen über belanglosere Dinge wie zu billige Flüge... 