Beiträge von superuser_reload

    Wie gut, daß wir nicht von Thema abkommen... ;)


    Das eigentlich Absurde an SUVs ist ja der Umstand, daß dies üblicherweise Fahrzeuge sind, die nicht ihrem Zweck entsprechen aber trotzdem beliebt sind. Das wurde ja bereits teilweise angesprochen...
    Selbst wenn man üblicherweise Langstrecken fährt, braucht man keinen Allradantrieb, keine manuell zuschaltbare Differentialsperre und auch keinen Kompass im Dachhimmel - und der hohe Aufbau des Fahrzeugs ist hinsichtlich der Höchstgeschwindigkeit kontraproduktiv.
    Vom Einsatz in der Stadt brauchen wir garnicht zu reden, erst recht nicht über den Einsatz zum Tüte-Milch-holen wie in der VW-Werbung. Und die Kinderchen lassen sich auch im Passat sicher zur Schule bringen.


    Hier gilt das was ich oft betone und dafür meist böse Blicke und Unverständnis ernte:
    "Kraftstoff ist immer noch zu billig."


    Aber andersrum wird auch ein Schuh draus. Besonders in Deutschland wo das Auto natürlich als Statussymbol taugt, fährt man nen Touareg oder Q7 nicht trotz der damit verbundenen hohen Kosten, sondern grade deswegen... ;)


    So wie es sich auf diesem Bild erahnen lässt (leider sieht man die andere Seite des Motors nicht), sieht das nach einem üblicherweise Bi-Turbo oder Twinturbo genannten Prinzip aus, wo dann jeweils ein Turbo von 6 Zylindern befüllt wird. Also zwar ein paralleler Betrieb aber wahrscheinlich keine Registeraufladung und natürlich auch keine Stufenaufladung....


    EDIT: Link war kaputt

    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    ... darf man nie die Einstiegsmotorisierung kaufen, wenn man ordentliche Fahrleistungen haben will.


    Das muss sich wohl auch VW gedacht haben, und hat zumindest bei den Benzinern die bisherige Einstiegsmotorisierung des 3,2-Liter 6-Zylinders mit 220 PS gegen einen 3,6er mit 280 PS ersetzt... :eek:


    Preislich ist damit jetzt im Übrigen tatsächlich der 2,5TDI die Einstiegsmotorisierung.

    Kurztest VW Touareg TDI


    Heute hatte ich die Gelegenheit einen VW Touareg zu fahren, der bei meinem Arbeitgeber als Überbleibsel eines ehemaligen Geschäftsführers sein Dasein als "Vertriebsh*re" fristet bis der Leasingvertrag endlich ausläuft... ;)


    Die Motorvariante ist die Diesel-Basismotorisierung mit dem 2,5-Liter Reihenfünfzylinder mit 174 PS mit einem 6-Gang Schaltgetriebe.


    Erkennbare Ausstattungsmerkmale (von denen ich nicht weiss welche davon zur Serie gehören) waren natürlich die üblichen Verdächtigen die man so erwartet: Mehrzonenklimaautomatik für vorne und hinten, Navigationssystem, umfangreiche Bedienmöglichkeiten am Lenkrad, rundum Parkdistancecontrol, usw... - und natürlich die Anhängerkupplung ;)



    Das Erste was beim Einsteigen auffällt, sind natürlich die üppigen Abmessungen des Fahrzeugs, erste Übung war natürlich auch gleich das Ausparken im Flughafenparkhaus, wo sich gleich die Parkdistancecontrol bewährt hat, ohne diese würde ich wahrscheinlich jetzt noch dort stehen.


    Als Zweites fällt gleich die Verarbeitungsqualität und die Materialanmutung auf, denn die ist (für einen VW) wirklich Spitze. Allein schon das Öffnen und Schließen der Türen macht nen richtig hochwertigen und wuchtigen Eindruck, da sieht man dann auch weshalb die Karre deutlich über zwei Tonnen wiegt. Ich hab zwar bisher in keinem Phaeton gesessen, aber ich wage mal die Behauptung, daß sich der Touareg in Sachen Materialanmutung näher am Phaeton als am Passat bewegt.
    Die Sitzposition im Fahrzeug und der Überblick über den Verkehr ist erwartungsgemäß entsprechend des Fahrzeugtyps natürlich auch sehr nett, da kann man fast in das Führerhaus kleinerer LKWs reinschauen.
    Wenn man da nicht schon reichlich Fahrerfahrung hätte und nicht schon etwas abgeklärter wäre, könnte man sich glatt in diesem weg-da-die-Straße-gehört-mir-Gefühl verlieren.



    Am Fahrwerk konnte ich keine Auffälligkeiten entdecken, ist natürlich alles sehr komfortabel, da merkt man nicht wirklich ob man grad über nen neues oder nen altes Stück Autobahn fährt, ist also bestens für die vielen kaputten Straßen im Ruhrgebiet geeignet... ;)



    Das Enttäuschende an dem Fahrzeug war aber die Motorisierung. Ich hatte das natürlich schon ein bisschen geahnt, da das Fahrzeuggewicht recht hoch ist, aber die Motorleistung ist bestensfalls als ausreichend einzustufen.
    Der Motor wirkt zwar ausreichend kräftig, aber wenn man es mal aufs Beschleunigen anlegt, dann wird das doch recht teigig, vergleichbar mit nem 100 PS TDI im Golf oder so. Aber zum gemütlichen Cruisen, was mit dem Fahrzeug durchaus Spaß macht reicht das natürlich allemal.
    Den Kraftstoffverbrauch habe ich im Übrigen nicht ermittelt, ich glaube das spielt bei Fahrzeugen oberhalb von 50.000 Euro auch keine Rolle. ;)
    Geländegängigkeit hab ich zwecks Zeitmangel natürlich auch nicht getestet, wenn allerdings Sommer gewesen wäre, dann hätte ich mich natürlich standesgemäß mal vor die Eisdiele gestellt, also quasi den natürlichen Lebensraum dieses "Geländefahrzeugs"... ;)



    Fazit:
    Nettes Auto.
    Würde ich zwar nicht jeden Tag mit Fahren wollen, allein schon weil jedes Parkmanöver aufm Supermarktparkplatz zur Quälerei wird, und ich mir garnicht ausrechnen mag was so ne Kiste im Unterhalt kostet, aber es vermittelt nen gediegenes und höherklassiges Fahrgefühl, daß sich sicher auf Langstrecken gut macht.
    Allein als Motor würde ich mir die 3-Liter-6-Zylinder Turbodieselvariante wünschen, die sich zumindest aufm Papier deutlich angemessener anhört.

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Die Frage "Warum haben sie eigentlich nicht Ihren Master gemacht?" ist in einem Bewerbungsgespräch ja quasi vorprogrammiert.


    Das ganze erhält auch dadurch einen noch schlechteren Beigeschmack, daß viele Masterstudiengänge zulassungsbeschränkt sind, so daß sogar einige die diesen gerne machen würden, dafür nicht zugelassen werden, was ein noch größerer Makel sein kann...

    Die Frage nach dem Verdienst ist sehr schwierig zu beantworten, speziell wenn es um einen Bachelor Abschluss ohne sonstige Berufserfahrung geht. Wie schon geschrieben wurde, ist die Akzeptanz bei vielen Firmen noch sehr gering, einfach weil auch das Gespür fehlt, wie jemand mit einem Bachelor Abschluss einzuordnen ist.
    Einer meiner damaligen Profs hat mal einen etwas bösen Spruch geprägt, daß Bachelor zertifizierte Studienabbrecher wären.


    Dann ist auch die Frage in welche Art von Firma man meint einsteigen zu wollen, es ist nämlich ein gewaltiger Unterschied ob man nun bei einer Ingenieursklitsche (wo man sicher am ehesten ne Chance auf "richtige" Arbeit bekommt, wenn meist auch bei schlechterer Bezahlung), dem Mittelstand oder bei einem großen Unternehmen einsteigt (die einen vielleicht eher als Praktikanten oder Trainee sehen werden).


    Da jetzt ne Zahl rauszukurbeln wie hoch der Verdienst sein wird ist schwierig, die 54.000 eines Vorposters werden es aber sicher nicht werden, das ist schon ne ziemliche Ausnahmeerscheinung.

    Ein Sachverhalt kam wie ich finde noch garnicht zur Sprache.
    Bei Fahrzeugen der "Premium"-Hersteller wird fast immer versucht sich im Design als Trendsetter zu versuchen um so auf den "Geschmack" der Käufer einzuwirken und sich so auch abzuheben von der Konkurrenz und eben nicht auszusehen wie nen Mazda 626 von 1992, der optisch zwar nicht anstößig wirkt, aber eben auch nix Besonderes ist.


    Sei es nun das "Hängebauchschwein" 1er BMW, das Heck des 7er BMWs, der Single-Frame-Grill bei Audi oder die "plattgedrückte SUV" C-Klasse. Viele lehnen das spontan ab und werden sich solch einen Wagen auch vielleicht nie kaufen, aber andere reiben sich an dem Design und können sich nicht daran sattsehen.


    Zwei Jahre später sind gewisse Designelemente dann plötzlich ins Straßenbild hineingewachsen und werden als "normal" und Stand der Technik wahrgenommen und - ganz wichtig - die jeweilige Fahrzeugmarke ist wiedererkennbar, auch ohne Typenschild. Das muss aber nicht jedem gefallen, soll es wahrscheinlich auch garnicht.

    Auch wenn man hierbei noch argumentieren könnte, daß man etwas "Gutes" durch diese Ermittlungsmethode erreicht - wo zieht man dort die Grenze?
    Für Strafverfolgungsbehörden macht es erstmal keinen Unterschied ob man potentielle Käufer von Kinderpornographie oder z.B. potentielle Urheberrechtsverletzer untersucht.


    Wie sähen die Meinungen wohl aus wenn Kunden von Allofm*3 auf diese Weise ermittelt würden, oder sämtliche Käufer von DVD-Rohlingen und Leerhüllen, bei gleichzeitigem Ausleih von Filmen? Was ist mit dem nicht unwahrscheinlichen Fall von Bezahlung durch gestohlene Kreditkartendaten?


    Vielleicht wird ja auch schon längst flächendeckend auf diese Weise ermittelt und es werden bloß die populären Fahndungserfolge veröffentlicht.