Die Zahl von 10000 kcal/ Tag, die in den Raum geworfen wurde, wird sich im übrigen wahrscheinlich auf eine Tätigkeit beziehen, wo jemand die Antarktis zu Fuß durchquert und nen 200 kg schweren Schlitten hinter sich herzieht, und nicht auf nen Forschungsmitarbeiter, der im warmen Iglu sitzt und die Paarungsbereitschaft chilenischer Waldameisen bei -50°C protokolliert. ![]()
Beiträge von superuser_reload
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Original geschrieben von Mountain
Die Zeichner-Lehre wollte ich eigentlich machen, weil gedacht hab mir fällt damit der Techniker leichter. Sonst eigentlich aus keinem Grund.
Ich denke dafür brauchst Du nicht extra noch ne Ausbildung als Zeichner zu machen, auch wenn es sicher nicht schaden würde etwas mehr Erfahrung im Zeichnen zu haben und nen bisschen Büroalltag kennen gelernt zu haben.
Aber sich dafür nochmal hinsetzen und von Grundauf mit geometrischen Grundkonstruktionen und Normschrift rumquälen ist eher Zeitverschwendung, zumal Du als Techniker auch nicht zwangsläufig Konstrukteur werden musst... -
Theoretisch ist es sicher so, daß der Körper mehr Energie verbrauchen muss, wenn er einen größeren Temperaturunterschied auffangen muss. Das wird allerdings bei vier Grad Temperaturunterschied nicht allzu viel sein, ich tippe mal auf etwas in der Größenordnung von nem halben trockenen Brötchen am Tag.
Zudem kennt der Körper da sicher einige Abwehrmechanismen um die Auskühlung zu vermeiden, also Verringerung der Durchblutung in den Armen und Beinen sowie in der äußeren Hautschicht, Verlangsamung des Stoffwechsels und dergleichen mehr. Auch gut möglich, daß sich der Körper den Energiemehrbedarf einfach durch Hunger und das damit verbundene Essen wieder reinholt.
Ausserdem ist es ja auch nicht so prickelnd den ganzen Tag zu frieren, da kann ich mir angenehmere Methoden des Abnehmens vorstellen.
Umgekehrt wird übrigens auch nen Schuh draus - Leute die auf Diät sind neigen auch eher zum Frieren...

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Mountain
Manchmal ist es auch möglich die zweijährige Vollzeitform zum Techniker direkt im Anschluss an eine Berufsausbildung zu machen, obwohl offiziell eigentlich ein oder zwei Jahre Berufserfahrung notwendig wären.
Manch eine Berufsschule sucht aber händeringend nach Teilnehmern für die Techniker-Vollzeitausbildung, vielleicht fragst Du mal bei Deiner ehemaligen Berufsschule.... -
Wenn Du doch eh schon planst eine Technikerausbildung (oder Meister) dranzuhängen, dann verstehe ich auch nicht, weshalb Du jetzt noch ne Ausbildung als Technischer Zeichner anhängen willst, das ist wie ich finde völlig überflüssig.
Ich würde direkt im Anschluss die Weiterbildung zum Techniker empfehlen, meinetwegen die Abendform, da müsstest Du vielleicht bloß noch zusehen, daß Du nicht im 3-Schicht-Betrieb arbeiten musst, und wärst in 4 Jahren inklusive Berufspraxis fertig damit und könntest Dir ne gleichwertige Stelle suchen, die Du in 7,5 Jahren mit Zeichner plus Techniker hättest...
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Ich hab schon verstanden worauf Du hinaus willst...

Letztlich ist der A2 TDI wahrscheinlich auch nen schlechtes Beispiel weil das nen "richtiges" Kraftstoffsparauto ist. Ich kenne da natürlich auch Leute, die mit ihrem Minivan-Benziner angeblich 6,5 Liter und dergleichen Verbräuche zusammenfahren und sich was in die Tasche lügen... -
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Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
Da braucht eben ein Golf TDI 4 Liter, ein Smart nur 3 Liter, und ein Avensis Benziner nur gute 6 Liter.
Also mein Audi A2 TDI verbraucht ungelogene 4,5 Liter/ 100 km wenn man sich nen bisschen Mühe gibt und nicht grad nur im tiefsten Winter Kurzstrecke fährt...
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Original geschrieben von Intruder
Warum aber irgendwelche Außendienstvertreter, Geschäftsführer etc. einen SUV aus objektiven Gründen brauchen, bleibt mir unbegreiflich.
Natürlich "braucht" der Geschäftsführer keinen SUV, aber ebenso könnte man fragen ob der nen Audi A8 oder ne S-Klasse braucht, da täts doch auch nen A4 oder ne C-Klasse...
Dem würde ich im Übrigen sogar zustimmen, aber was hilfts - letztlich ist so ein Fahrzeug natürlich auch einfach persönlicher Spaß an der Freude.Vielleicht sollte man das Ganze aber auch nicht ganz so ideologisch betrachten und SUVs nicht als Einschränkung der persönlichen Gesundheit und Parkfläche sowie als Grund für den Hunger in der Dritten Welt betrachten.
Wenn es einem aber aufstößt, daß jemand sich die Frechheit rausnimmt nen größerers Auto zu fahren, mehr Kraftstoff zu verbrauchen und mehr Platz aufm Parkplatz zu beanspruchen, dann sind wir da leider tatsächlich sehr dicht bei dem was man als Neid beschreiben könnte...
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Wieso wird eigentlich ständig behauptet daß ein SUV keinen Mehrwert bieten würde!?
Gemeint ist wahrscheinlich, daß er keinen "vernünftigen" Mehrwert bietet, wobei "vernünftig" dann durch die jeweilige, individuelle Betrachtungsweise definiert wird.Letztlich gibt es ja scheinbar einen Kaufanreiz solch ein Fahrzeug auszuwählen, also auch einen Mehrwert. Ein SUV ist groß, man fühlt sich subjektiv sicherer, man sieht gut aus wenn man damit im Sommer in der Eisdiele vorfährt, man verlängert/verdickt seinen Schwanz, man erfreut sich an der hohen Sitzposition, der Technik, dem Fahrgefühl, was auch immer....
Wenn man aus reinen Vernunftgründen ein Fahrzeug auswählen würde, dann wäre wahrscheinlich alles oberhalb von 75 PS und Kompaktklasse-Kombi unvernünftig.
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brasax
Also ich gönne Dir Deinen Touareg.
Du kannst ja zu gegebener Zeit (falls es den Thread dann noch gibt
) mit Deinen guten Vorsätzen brechen und mal nen Erfahrungsbericht zum V6TDI ergänzen... 
Auch wenn ich Vorbehalte gegenüber dem Fahrzeugkonzept habe, interessiert mich das technisch natürlich trotzdem, allein schon weil nen Touareg natürlich interessanter ist als ne x-beliebige, schwach motorisierte Mittelklassengurke...