Beiträge von garnixan

    Ich finde, daß gesetztlich nichts geregelt werden zu braucht. Läden mit einem Raucher- und einem Bereich für nicht drogenabhängige Personen finde ich albern, weil der Rauch sich eh im ganzen Laden verteilt. Wichtig finde ich beim Kauf von Gebrauchtwaren die Angabe ob das Gerät in einer rauchfreien oder in einer verqualmten Umgebung im Einsatz war. Gerade bei gebrauchten Telefonen kann man olfaktorische Reinfälle erleben... Das sind alles Dinge, die man privat klären kann und die aus meiner Sicht wenig mit der Fürsorgepflicht des Staates zu tun haben.


    Grüße, garnixan

    Hallo,


    von der Fußball WM habe ich bisher noch nichts mitbekommen. Mich interessiert Fußball nicht und ich gebe direkt zu Beginn des Postings zu, nicht eine einzige Regel des Spiels zu kennen. Diese sind mir auch total egal.


    Die Außerkraftsetzung der Kontrollen an den EU-Binnengrenzen kann uns auch zu anderen Zeitpunkten blühen, was mich im Alltag natürlich auch massiv stört. Dies war beim G-8-Gipfel in Evian 2003 z.B. der Fall. Ich frage mich allerdings, wie das in der Praxis funktionieren soll. In der Region Aachen kenne ich z.B. einige Stellen, an denen die eine Straßenseite holländisch und die andere deutsch ist. Grenzkontrollen sind also gar nicht mehr vorgesehen. Man müßte die Zu- und Abfahrtsstraßen zu dieser Region sperren, wenn man nicht eine Sperre zwischen den Fahrspuren auf der vollen Länge der Straße errichten will. Ich mag es grundsätzlich auch nicht, daß es Kontrollen samt Wartezeiten gibt. Genauso wenig finde ich es toll, daß ein Polizist ohne Fahrauffälligkeit jederzeit im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen Blick in Handschuhfach und Kofferraum werfen darf. Das Argument, daß der brave Bürger ja nichts zu verbergen hat, ist für mich ein Nullum, weil es staatlicher Überwachung Tür und Tor öffnet. Damit kann man alles (inkl. offenbar rechtswidriger Maßnahmen wie den großen Lauschangriff) begründen. Der Staat braucht Kontrolle und der Bürger Freiheiten. Diese müssen in einem ausgewogenen Kräftegleichgewicht stehen. Wir müssen uns vor Augen halten, daß die durch das Schengener Übereinkommen getroffene Freizügigkeit im Grenzverkehr früher nicht selbstverständlich war und daß das in Privileg ist. Insofern müssen wir es auch hinnehmen, wenn das Abkommen kurzfristig außer Kraft gesetzt wird. Immerhin ist die WM ein wichtiger Grund. Man müßte eine genaue Analyse und anschließende Güterabwägung der bedrohten Rechtsgüter des Staates und der der Bürger in Anbetracht der Verhältnismäßigkeit treffen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, daß die Außerkraftsetzung für wenige Wochen in Anbetracht des erhöhten Bedrohungspotentials gerechtfertigt ist. Würde der Staat nicht tätig und es käme zu einer Bedrohungslage, würde man dem Staat Vorwürfe machen, weil er nicht gehandelt hat bzw. nicht präventiv tätig wurde.


    Warum die WM überhaupt nach Deutschland kommt und warum sie und Fußball allgemein so viel Sendezeit im öffentlich-rechtlichen Radio und TV bekommt, ist eine ganz andere Sache. Wegen mir könnte man TV-Sendungen komplett auf kostenpflichtige privat finanzierte Sender verlegen und nur noch die Spielergebnisse im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen verlesen. Dann wäre auch Platz für Spartensendungen nach meinem Geschmack - z.B. über GSM-, Landline- und VoIP-Kommunikationstechnik.


    Grüße, garnixan

    Den Dacia finde ich prinzipell recht individuell. Allerdings weiß man bei dem Hersteller halt überhaupt nicht, wie es mit Ersatzteilen in Zukunft aussehen wird. Da würde ich lieber zu einem jungen Gebrauchtwagen greifen, bei dem man weiß, daß man dann noch Teile bekommen wenn man sie braucht (nämlich in 10 Jahren, wenn die ersten Bauteile streiken). Wenn der Wagen nicht gefahren werden soll, bis es sich nicht mehr rechnet, dann ist auch an den Wiederverkaufswert zu denken.

    In Köln kenne ich halt eine Frima, die sich darauf spezialisiert hat Waren zu verpacken und zu versenden. Ich sende hierüber all meine eBay-Pakete ab. Der Vorteil ist, daß ich nicht das Risiko der unzureichenden Verpackung trage und die die komplette Abwicklung im Fall eines Transportschadens übernehmen (den ich auch schon zu bekagen hatte). Das funktioniert prima. Ich bin hauptsächlich im Bereich Vintage-HiFi aktiv. Bei dem Laden werden aber regelmäßig Stoßstangen oder Autotüren zum Verpacken und Versand abgegeben.


    Einen ähnlichen Laden in Hannover kenne ich leider nicht.

    Hallo, das kann doch nicht sein, daß der Wagen so schnell kaputt ist. Unglaublich! Und ich rege mich auf, wenn es nach 25 Jahren schwer wird Teile für ein Auto zu bekommen und ein Hersteller kein Jung- und Oldtimerprogramm hat.


    Wie dem auch sei: meine wesentlich älteren Autos habe ich immer über eine kostenlose Anzeige bei autoscout24.de verkaufen können. Die Wagen hatten allerdings alle noch TÜV und waren fahrbereit. Das hat die Käufer aber gar nicht interessiert. Die haben die Wagen ungesehen zum Fixpreis für den Export gekauft. Mängel, Laufleistung etc. waren total egal. Ich fand das unglaublich, habe es so aber bereits 3 Mal so erlebt. Die Wagen sind meist 30 Minuten nach Schalten der Anzeige verkauft ohne daß auch nur einer davon mehr als ein Online-Foto gesehen hätte. Die Händler kommen einige Tage nach dem Anruf vorbei, zahlen Cash und nehmen den abgemeldeten Wagen mit. Für meinen 20 Jahre alten Toyota mit 290.000 km auf dem Tacho habe ich noch 700 Euro bekommen. Der Wagen war allerdings bis auf einen reparierten Unfallschaden auch frei von Mängeln. Dennoch fand ich das sehr viel Geld für einen Unfallwagen. Weil es sich um einen Wagen mit einem Heckschaden gehandelt hat, habe ich ihn auch verkauft. Die anderen beiden Wagen waren in schlechterem Zustand, brachten aber auch das in der Anzeige genannte Geld, hatten aber auch eine Laufleistzung von je knapp 200.000 km.


    Am besten, Du holst Dir für den Verkauf eine temoräre VoIP-Rufnummer oder eine SIM-Karte fürs GSM-Endgerät, deren Rufnummer Du beim Verkauf angibst und die Du so schnell nicht wieder brauchst. Auch noch Tage nach dem Verkauf rufen Dich nämlich dubiöse Händler an, die Dich versuchen zu überreden den bereits verkauften aber noch nicht abgeholten Wagen herauszurücken. Sie bieten dann mehr als der erste, der zugesagt hat. Das geht natürlich nicht. Der erste, der zugesagt hat bekommt den Wagen. Ich war ein mal so dumm und habe meine Festnetzrufnummer angegeben...


    Viel Erfolg beim Verkauf!


    PS: 11 Jahre Garantie gegen Durchrostung gibt es bei Ford durch Zufall nicht?

    Das mit dem Oldie war ja nur mein Gedanke. Ich fahre auch zwischen 20.000 und 30.000 km im Jahr. Alles bisher mit alten Wagen. Mir macht das Spaß. Über den 504 denke ich derzeit selbst nach, weil ich den extrem schick finde. Wenn der Threadersteller ein neueres Auto sucht, dann ist das vollkommen ok. Ich weiß, daß ich in diesem Punkt anders denke als die meisten Menschen, wollte aber auf die Möglichkeit aufmerksam machen, daß man für den anvisierten Preis auch einen Traum von PKW erhalten kann, den es nicht mehr so häufig gibt.


    Grüße, garnixan

    Das sehe ich anders. Ich möchte das Telefon als Werkzeug nutzen, das zu funktionieren hat. Wegen möglicher Verletzungsgefahr von Kindern geht man auch nicht daher und macht Messer stumpf. Daß beim Telefonieren kosten entstehen können sollte jedem klar sein, genauso wie man Leuten beibringen muß, daß man im Internet durchaus Verträge abschließen kann, die zu halten sind. Hier künstlich Schutzmechanismen einzubauen stört nur den ernsthaften Nutzer der jeweiligen Technik. Ich habe nichts gegen Kinder. Die Verantwortung liegt imho bei den Erwachsenen, die dem Kind ein GSM-Telefon in die Hand drücken. Individuelle Schutzfunktionen (die die Eltern bei Vertragsschluß auswählen können) bei SIM-Karten für Jugendliche fände ich begrüßenswert. E-plus hatte imho mal einen Vertrag im Angebot, bei dem man nur zuvor beim Betreiber hinterlegte Rufnummern anrufen konnte.