Konnte die Sendung nicht sehen. Wir war nun die Hunziker ? Überflüssiges Begleitwerk ? Bereicherung ?
Beiträge von Bloghaus
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Hallo allerseits,
ich bin im sog. Schwabenalter
und habe nach einem abgebrochenen Studium eine Ausbildung zum Speditionskaufmann absolviert, und später den Verkehrsfachwirt folgen lassen. Seit ca. 15 Jahren arbeite ich auch in der Branche. Soweit ein "normaler" Werdegang, denke ich.Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, noch einen akademischen Abschluß nachzuholen. z.B. mittels Fernstudium bei AKAD, der Euro FH oder evtl. auch der Fernuni Hagen. Diplom Kaufmann (FH), Logistikmanagement B.Sc. oder evtl. Wirtschaftswissenschaften B.Sc. Da ich früher mal ein Soziologiestudium begann (ohne Prüfungsleistungen), würde mich (branchenfremd) auch ein Studium der Soziologie in Hagen interessieren.
Die meisten Fernstudenten beginnen ihr Fernstudium spätestens im Alter von 30 oder 35 Jahren.
Hat jemand konkret die Erfahrung gemacht, ob sich der noch spätere Erwerb eines akademischen Abschlusses evtl. auch materiell noch auszahlt oder kann sonst noch von interesanten Erfahrungen berichten ?
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Original geschrieben von bernbayer
Das Honorarsystem bei den gesetzlichen Kassen muß geändernd werden, wenn man Zwei-Klassen-Medizin beseitigen will.Exakt, darauf wollte ich hinaus. Da wäre doch aber theoretisch, sofern gewollt, vom Gesetzgeber her eine Änderung möglich, oder ?
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Original geschrieben von Rudi78
Das ist IHMO nicht unkritisch ... Es gibt ja Berufsfreiheit.Und da Du keinen Arzt verbieten darfst, seinen Beruf auszuführen und keinen Zwingen kannst, sein Leben in einer Klinik zu verbringen, wäre der Umkehrschluss: Jeder Arzt müsste (a) eine Kassenzulassung erhalten - oder der Gesetzgeber müsste (b) verfassungsrechtliche Sicherheit schaffen.
Und ich denke, das ist (a) nicht Pratikabel, (b) dann doch nicht gewollt.
Somit muss man es halt weiter jedem Arzt erlauben, privat zu praktizieren. Ob als Chefarzt im Krankenhaus, oder in einer Privatpraxis/-Klinik.
Das ist natürlich vollkommen richtig. Ich hatte bei meiner "Gegenfrage" vor allem das System der Krankenkassen im Kopf... (hat nicht ganz gepasst).
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Original geschrieben von bernbayer
Die zwei-Klassen-Medizin gibt es natürlich schon immer in der realen Wirklichkeit, nach den bestehenden Gesetzen gibt sie es nicht.Politisch gewollt ist sie nicht, aber trotzdem Realität, unabhängig davon wer da regiert hat.Wenn die Politik das nicht will, wieso wird dann das "duale System" von der Politik aufrechterhalten ? Es gibt schon lange Kräfte, die das gerne ändern wollten.
Lobbyisten ? Doch gewollt ?
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Original geschrieben von bernbayer
Die Linke brauchen wir wirklich nicht, die halte ich für vollkommen überflüssig.Wenn du Recht hast, dann wird sie in einigen Jahren von selbst verschwinden.
(Zur Sicherheit: ich habe sie nicht gewählt).Die Linke ist dadurch stark geworden, weil die SPD schon lange nicht mehr ihre Funktion erfüllt, nämlich die Arbeiter und sog. kleinen Leute zu vertreten. Dies hat sie früher stark gemacht, z.B. im Ruhrgebiet. Gregor Gysi hat die SPD heute richtigerweise "zweite Union" genannt. Und die wäre überflüssig.
Grundsätzlich sind neue Parteien immer dann erfolgreich, wenn sie in eine Lücke stoßen - wie z.B. damals die Grünen, sind also objektiv betrachtet nicht überflüssig.
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Original geschrieben von galahad13
bigblueWar eine grobe Abschätzung basierend auf dem Höchsteuersatz, kannst auch gern noch die Gruppe mit einem Bruttoeinkommen ab 50.000 Euro miteinbeziehen.
Juchu, dann kann ich mich evtl. auch bald noch zu den Leistungsträgern rechnen. Die Überstunden bekomme ich manchmal hin, da ich in einer der ungünstigen Branchen arbeite, in denen Überstunden eher nichts besonderes sind (Spedition).
Jetzt wirklich gute Nacht

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Original geschrieben von galahad13
Du verwechselst hier irgendwelche Zumwinkels mit Arbeitnehmern die 50-60 Stunden die Woche arbeiten, den Unternehmen Gewinne erwirtschaften und den Staat zum großen Teil finanzieren.
Ich habe die nicht miteinander verwechselt, sondern von vornherein in erster Linie von den Zumwinkels gesprochen. Diese werden nach landläufiger Meinung häufig als Leistungsträger betrachtet. Und dies gefällt mir so nicht. Der Begriff sollte differenziert betrachtet werden.
Daher rührten auch, zumindest teilweise, unsere "Mißverständnisse".
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Original geschrieben von galahad13
Hallo, in welcher Welt lebst du denn?Die genannten Summen von 50.000-100.000 Euro im Jahr an Lohnsteuer & Sozialabgaben führt jeder Arbeitnehmer mit einem guten Einkommen von 100.000 bis 250.000 Bruttoeinkommen im Jahr automatisch ab.
Das ist das obere Drittel der Arbeitnehmer, also der reale Mittelstand der Gesellschaft und die wirklichen Leistungsträger.
Du verwechselst hier irgendwelche Zumwinkels mit Arbeitnehmern die 50-60 Stunden die Woche arbeiten, den Unternehmen Gewinne erwirtschaften und den Staat zum großen Teil finanzieren.
Und die Steuererklärungen können die Leute auch selbst machen, Dank Wiso.
Sorry, war zu schnell für mich selbst

Ich denke, wir kommen uns näher. Wir leben schon in der selben Welt und ich kann auch Zumwinkels und normales mittleres Management voneinander unterscheiden.
Ich definiere nur die Abgrenzungen der Einkommensschichten etwas anders. Ansonsten teile ich deine Ansichten durchaus.
Gute Nacht.
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Original geschrieben von galahad13
Ähm das sind Arbeitnehmer die ganz normal ihre Lohnsteuer- und Sozialabgaben über das monatliche Gehalt abführen. Wo willst man da was verschleiern???Ich glaub echt manche hier leben in einer Scheinwelt!
Ach seltsam..., und wieso gibt es dann zuweilen Skandälchen aufgrund von Steuerhinterziehung o.ä. Und wie sieht es mit den Vermögen aus ? Wenn das so einfach wäre, wie du schreibst, bräuchten wir nicht das Heer der Steuerberater und das komplizierteste Steuerrecht der Welt, oder ?