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    SonyEricsson unterstützt Händler in Patentstreit


    Im Patentstreit zwischen der Berliner Firma EMI-tec und SonyEricsson geht der japanisch-schwedische Handy-Produzent jetzt in die Offensive. In einem Schreiben erklärt er gegenüber betroffenen Händlern, die von EMI-tec erhobenen Vorwürfe einer Schutzrechtsverletzung "erscheinen uns unbegründet. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, die [...] Unterlassungs- und Auskunftserteilung nicht zu unterzeichnen."


    SonyEricsson beschwört alle betroffenen Händler, sich von der Androhung rechtlicher Schritte durch den Anwalt von EMI-tec nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Der Konzern bietet im Gegenzug verbindlich an, "dass wir Ihnen einen Anwalt unserer Wahl stellen, sämtliche Kosten des Rechtstreits tragen und Sie auch von dem Risiko einer Inanspruchnahme wegen Schadenersatzes freistellen." Gegenüber heise online versicherte Firmensprecherin Myriam Hoffmann, dass sich die Sony-Ericsson-Zentrale im schwedischen Lund jedes einzelnen Falls sofort annehmen würde. Betroffene Händler könnten den Kontakt über die Service-Hotline 01805-342020 herstellen.


    EMI-tec-Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth hatte am 8. November eine größere Anzahl von Handy-Händlern abgemahnt, die das Mobiltelefon T66 von SonyEricsson vertreiben. Angeblich verletzt dieses Handy ein deutsches Patent, das eine Methode beschreibt, wie Gehäuse trotz vielfachen Öffnens ihre elektromagnetische Abschirmung bewahren können. EMI-tec hat das entsprechende Patent 1993 beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet.


    Die Händler konnten nicht wissen, dass ein von ihnen vertriebenes Produkt offenbar ein Patent verletzt. Dennoch gelten sie nach der Rechtslage als Mitstörer. In der Unterlassungs- und Auskunftserklärung sollten sie sich verpflichten, EMI-tec "sämtlichen Schaden zu ersetzen", der durch den Vetrieb des Handys in der Vergangenheit entstanden ist. Außerdem riet von Gravenreuth ihnen, "dass Sie auch hinsichtlich der weiteren Handy-Typen aus ihrem Vertriebssortiment bei Ihren Vorlieferanten nachfragen, ob auch diese Merkmale der Schutzrechte aufweisen". Desweiteren sollten die Betroffenen 1602,12 Euro für die Abmahnung an den Anwalt entrichten.


    Die von EMI-tec offensichtlich gewählte Strategie, den Patentstreit mit SonyEricsson zunächst auf die Endkundenhändler zu verlagern, scheint jedoch nicht aufzugehen. Denn SonyEricssons Zusage für Unterstützung im Rechtsstreit nimmt den Druck von den Händlern, die befürchteten, Schadensersatzansprüche an ihre Vorlieferanten weitergeben zu müssen und damit eventuell die Beziehungen zu ihren Zwischenhändlern zu verschlechtern. EMI-tec ist nunmehr im Zugzwang: Anwalt von Gravenreuth hatte in jedem einzelnen Fall angedroht, unverzüglich eine einstweilige Verfügung zu veranlassen, falls die Unterlassungserklärung nicht fristgerecht abgegeben werden. (hob/c't)

    Hiptop-Smartphone kommt als Sidekick auf den US-Markt


    Gefunden bei Golem.de 02.10.2002, 09:58


    Hiptop-Smartphone kommt als Sidekick auf den US-Markt


    Java-Smartphone mit Monochrom-Display und Mini-Tastatur


    Im April 2002 stellte das US-Unternehmen Danger das Java-Smartphone Hiptop vor, das nun von T-Mobile USA unter dem Namen Sidekick auf den US-Markt gebracht wird. Das ungewöhnliche Sidekick-Gehäuse enthält ein schwenkbares Display, unter dem sich eine Mini-Tastatur zur Dateneingabe verbirgt.



    Das Sidekick-Smartphone beherrscht GPRS und GSM, wobei der Hersteller die nutzbaren GSM-Frequenzen immer noch nicht nennt. Zum Telefonieren hält man sich das Gerät im geschlossenen Zustand ans Ohr oder verwendet ein Headset. Das Betriebssystem auf Java-Basis deckt alle benötigen Smartphone-Funktionen ab und bietet einen E-Mail-Client, einen HTML-Browser, den AOL Instant Messenger sowie PIM-Programme zur Termin- und Adressverwaltung.


    Die Programme erscheinen auf einem monochromen 2,6-Zoll-Display mit Hintergrundbeleuchtung, das eine Auflösung von 240 x 160 Pixeln liefert. Sobald das Display zur Seite gedreht wird, kommt eine Mini-Tastatur zum Vorschein, die ebenfalls eine Beleuchtung besitzt, so dass sich das Gerät auch unter widrigen Lichtbedingungen gut bedienen lässt. Das Sidekick besitzt einen Arbeitsspeicher von 16 MByte und 4-MByte-Flash-ROM, worin das Betriebssystem residiert.


    Das 11,5 x 6,5 x 3,0 cm messende, 150 Gramm wiegende Gerät besitzt zur Stromversorgung einen fest integrierten Lithium-Ionen-Akku, zu dem noch keine Akkulaufzeiten bekannt sind. Anrufe signalisiert das Sidekick per MIDI-Ton, Blink-LED oder Vibrationsalarm. Über einen USB-Anschluss synchronisiert das Smartphone die Daten mit PIM-Applikationen auf dem Desktop, wobei alle handelsüblichen Programme unterstützt werden sollen, verspricht der Hersteller, ohne diese näher zu bezeichnen. Schließlich besitzt der Sidekick ein Drehrad (Jog-Dial), eine IrDA-Schnittstelle und einen Headset-Stecker.


    T-Mobile bringt das Sidekick nun in den USA mit Mobilfunkvertrag zum Preis von 199,- US-Dollar auf den Markt. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 39,99 US-Dollar, wobei darin unbegrenzter Datenverkehr, 200 Gesprächsminuten und 1.000 Wochenend-Gesprächsminuten enthalten sind. Danger will das Gerät auch in Deutschland auf den Markt bringen, wobei im April 2002 Ende des Jahres als Termin angepeilt war.

    Flatrate für T-DSL 1500


    gefunden bei http://www.golem.de 01.10.2002, 14:12


    Flatrate für T-DSL 1500

    Schlund + Partner ergänzt das Produktspektrum um schnelle Breitband-Flatrate

    Der Karlsruher ISP Schlund + Partner ergänzt sein Produktspektrum jetzt um ADSL-Zugänge. Dabei bietet Schlund unter anderem eine Flatrate für den schnellen DSL-Zugang der Telekom, T-DSL 1500, an. Die Telekom selbst hat über ihre Tochter T-Online für T-DSL 1500 nur zeit- und volumenabhängige Tarife im Angebot. Über einen Router dürfen auch mehrere Rechner den selben DSL-Zugang nutzen.

    "Die DSL-Tarife sind Teil der erweiterten Produktstrategie der Schlund + Partner AG", erläutert Kirsten Haynberg, Vorstand Vertrieb der Schlund + Partner AG. "Über unser flächendeckendes Partnernetz bieten wir künftig Internet-Komplettlösungen aus einer Hand. Mehr als 40.000 kleine und mittelständische Unternehmen nutzen bereits unsere Webservices für ihre Firmenpräsenzen oder Internetshops. Auch Unternehmensanwendungen wie beispielsweise MS Exchange Postfächer, MS Sharepoint oder Content-Management-Software werden zunehmend als ASP-Lösungen in unserem Rechenzentrum betrieben."


    Monatlich 29,90 Euro kostet der Tarif "DSL 1.536" mit einer Übertragungsrate von bis zu 1.536 kBit pro Sekunde und 10 GByte Freivolumen, für jedes zusätzliche MByte fallen Kosten von 1 Cent an. Der Preis für den optionalen DSL-Router Vigor 2600 U-R2 von DrayTek beträgt einmalig 99,- Euro bzw. ohne T-DSL 270,- Euro.


    Bei der mehrplatzfähigen Flatrate "DSL 1.536 flat" sind beliebige Datenmengen im Pauschalpreis von monatlich 49,90 Euro abgegolten. Die Mindestlaufzeit in allen Tarifen beträgt drei Monate. Vorausgesetzt wird in beiden Fällen ein T-DSL 1500 Anschluss der Deutschen Telekom.