Beiträge von NoTeen

    Durch die Berufsbezeichnung werden die damit verbundenen Tätigkeiten eingegrenzt und typisiert - mit allen sich daraus ergebenden Nebenwirkungen.


    Ein Beispiel aus meiner Branche:
    Als Einzelhändler kann ich eine Verkäuferin im Arbeitsvertrag typisieren. Ich kann sie einstellen als "Kassenkraft", "Fleisch- und Wurstfachverkäuferin" oder einfach nur als "Verkäuferin".


    In den ersten beiden Fällen steht in der Regel ein höheres Tarifgehalt an, eine Kassenkraft erhält in der Regel zusätzlich ein monatliches Mankogeld bezahlt.


    Eine "Fleisch- und Wurstverkäuferin" kann sich erfolgreich zur Wehr setzen, wenn ihr Vorgesetzter sie plötzlich an der Kasse anlernen möchte. Eine "Verkäuferin" kann für alle Tätigkeiten im Laden eingesetzt werden.


    Ein kluger Arbeitgeber wird also stets darum bemüht sein, die Berufsbezeichnung so allgemein wie möglich zu formulieren.


    Wenn Du im Endeffekt während Deines Arbeitsverhältnisses ganz andere Dinge getan hast als die, die Deine Berufsbezeichnung vermuten lassen würden, dann gehen diese dennoch in das Arbeitszeugnis ein im Rahmen der Beschreibung Deiner Aufgaben.


    Als Arbeitnehmer solltest Du darauf achten, daß die Berufsbezeichnung im Arbeitsvertrag das Tätigkeitsfeld so weit einschränkt, daß man Dir, z.B. bei einer Verschlechterung des Arbeitsklimas, nicht ohne Weiteres Arbeiten zuweisen kann, die Du eigentlich nie machen wolltest.


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von tector
    ...der Schuldner braucht nur die Ratenzahlung auszusetzen, um die Angelegenheit zu beschleunigen!


    Bei Barzahlungs-Kauf besteht dieses Druckmittel nicht!


    Über diese Aussage hättest Du vielleicht lieber nochmal nachgedacht vor dem Niederschreiben, denn ich halte das, gelinde gesagt, für Bullshit.


    Der Kreditvertrag wird in den allermeisten Fällen - vollkommen losgelöst vom eigentlichen Kaufvertrag - mit der Partnerbank des Händlers abgeschlossen.


    Der einzige Erfolg, den man durch das Aussetzen der Kreditraten erzielen würde, wäre vermutlich eine Menge Streß und nicht geringe Verzugszinsen.


    Zum eigentlichen Thema: Ich selbst habe meinen ersten PC auf Raten gekauft. Ganz unabhängig vom hier im Thrad zitierten "Time Value of Money" (sicher wird das Ding im gleichen Maße mit der Zeit schlechter, wenn ich ihn bar bezahle, also wäre es wirtschaftlich tatsächlich einerlei, ob man finanziert oder bar bezahlt) ist es dennoch ein beschissenes Gefühl, nach Ablauf von ein paar Monaten ständig mit der Gewißheit leben zu müssen, daß das Teil deutlich weniger wert ist als die noch ausstehenden Kreditraten.


    Auch mein Rat wäre: Kauf Dir lieber einen ordentlichen Gebrauchten, den Du gleich bezahlen kannst oder hole Dir ein Neugerät in der 500-Euro-Klasse. Für Studienzwecke bestimmt absolut ausreichend. Wenn schon Schnickschnack, dann muß es ja nicht auch noch der größtmögliche Schnickschnack sein, oder?


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von rannseier
    Ich finde Onlinedurchsuchungen sehr sinnvoll.


    Wenn z.B. ein Bezieher von Sozialleistungen Seiten besucht wo z.B. Meinungen gegen den Staat vertreten sind so sollten alle Leistungen eingestellt werden.


    Bin ich der einzige, dem hier der Ironie-Tag fehlt, oder solltest Du diesen Blödsinn tatsächlich ernst gemeint haben?


    [Edit] Ich war wohl zu langsam. Er scheint tatsächlich so dumm zu sein [/Edit]


    Ja, auch ich trage mich mit Feindbildern und Klischees. Ich bin gegen subversive Elemente in unserem Staat, gegen alle, die irgendwie "ultra" sind (egal, ob links oder rechts) und gegen Sozialschmarotzer, die unser Solidarsystem zerstören. Außerdem bin ich gegen alle, die rosafarbene Hemden modisch finden, und am allermeisten hasse ich Leute, die Tomatensoße verteufeln und stattdessen lieber siebenmal die Woche die gute McDonald's Pampe reinhauen.


    Auch nur eine dieser Parteien als Argument pro Bundestrojaner anzuführen, das halte ich für genau die Denkweise, die sich der Staat von uns allen "mündigen" Bürgern wünschen würde.


    Meine persönliche Meinung zu dem Thema (ach ja, auch ich habe die Mail in mehrfacher Ausfertigung erhalten - jeweils mit einem bereits vom Spamfilter entfernten Anhang): Das, was staatliche Institutionen oder Lobbyorganisationen ohne unser Wissen hinter unserem Rücken über uns herausfinden können, ist bereits jetzt so viel, daß man sich über den sog. "Bundestrojaner" eigentlich keine großen Gedanken mehr machen muß. Dieser wäre dann nur noch das Sahnehäubchen für unsere ach so tollen Beschützer von Recht und Ordnung.


    Brainstorm: Auch Deine ganzen Schutzmaßnahmen helfen Dir nichts, wenn von Deiner "sauberen" Festplatte eine (versteckte) Indexdatei ausgelesen wird.


    cu


    NoTeen

    Das kannst Du Dir ohne Weiteres noch schmecken lassen. Im schlimmsten Fall schmeckt es ein bisschen schal, aber das tut "Level 7" ja sowieso ;)


    Ich habe, glaube ich, noch 01/06 im Keller stehen. Das werde ich dann allerdings lieber doch nicht mehr trinken :)


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Aber wenn es in der Serienfertigung nur 1 Cent aus macht, dann sind diese Kosten doch mehr als nur zu vernachlässigen. Notfalls wird das Gerät 5 Cent teurer. Wen stört es? Wir reden hier immerhin von 1 Cent nicht von 1 Euro.


    Oh, mein Lieblingsthema :D


    Dieser eine cent (lassen wir es realistischerweise zwei oder drei sein) macht aber bei einer Jahresproduktion von z.B. zwanzig Millionen Geräten gleich mal mehrere hunderttausend Euro aus - die im schlimmsten Fall eine Konzernbilanz verhageln können, weil sie der Verbraucher nicht trägt - ganz im Sinne der "Geiz ist Geil"-Mentalität ;)


    Ganz ehrlich: Wenn ihr Geräte mit Ausschaltern wollt, warum kauft ihr euch dann keine? Weil die Geräte mit noch mehr sinnvollen Dingen aufwarten (z.B. Schmelz- oder Überlastsicherungen) und deshalb gerne mal 20-30% teurer sind? Oder gibt es noch viele weitere bedeutende Gründe, warum eine Firma Schneider, die durchaus gute Qualität geliefert hat, den Bach runter ist? Warum wohl krebst Loewe ganz am unteren Ende der Umsatzskala herum, obwohl "Made in Germany" und meist mit, zum Beispiel, Ausschalter? Und warum steht nicht in jedem Haushalt eine Miele, die statistisch am längsten hält und die beste Technik bietet?


    Weil halt am Ende doch wieder der Preis entscheidet. Und diesen Preis machen nicht irgendwelche BWLer, sondern die Schlaumeier, die am lautesten aufschreien, wenn der fünfeurofuffzich-Radiorecorder von Tchibo nach drei Wochen den Geist aufgibt.


    Wir als Verbraucher hatten es in der Hand, ob wir geizig sein oder gute Qualität bekommen wollen. Wir haben uns (leider) für den Geiz entschieden.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von leibi111
    Welchen Pendant von BK meinst Du da, fällt mir im Moment gar keiner ein?


    Das muß wohl ein Aktionsburger gewesen sein, im vergangenen Herbst oder so. Mit einer total fiesen Schweinefleischbulette drin. Leider hatte ich mir zwei davon gekauft. Nach dem ersten war allerdings Schluß, weil die so gemein nach Schwein geschmeckt haben, daß einem das Lachen verging.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von leibi111
    Da Du der erste bist, von dem ich so etwas höre, tue ich das einfach mal als substanzloses Flaming ab. :)


    Frag mal meinen Magen, ob der flamen oder satt werden will ;)


    Um mal wenigstens ein Stück weit polemisch zu werden:


    Egal bei welchem von den zwei Großen Ernährern - man kauft dort glibberiges Zeug für viel zu teures Geld, das man sich unter großem Geklecker zwischen die Kiemen schiebt, um nach kaum zwei Stunden wieder den gleichen Hunger zu haben wie vorher. Und komischerweise gibt es kaum etwas ekligeres als verdautes Fast Food Zeugs (na, ihr wißt schon :D )...


    Dennoch gönne ich mir gelegentlich ein Menü von einem der beiden. Daß Burger King dabei (subjektiv) bessere Qualität anbietet (um so viel besser, daß man die Preise für angemessen erachtet), wird sicher kaum jemand bestreiten.


    Dafür wiederum hat McDonald's (nicht vergessen, um die geht es hier eigentlich) den absolut unschlagbaren, total genialen McRib im Programm, der nicht so extrem nach Eber schmeckt wie das Pendant von BK und dank der vielen Soße nur noch lecker schmeckt :D


    cu


    NoTeen


    [Edit] Und ich teile absolut Deine Meinung, daß vor allem der Big Mac früher deutlich größer war. Oder ist das nur, weil ich damals kleinere Hände hatte?

    Hm, nur komisch, daß ich bei Burgerking nicht weniger bezahle, um einen vergleichbaren Sättigungsgrad zu erlangen wie bei der Konkurrenz mit dem M.


    Nach Deiner Theorie würde ich schlußfolgern, daß man dort offenbar schon früher die Leute kraß abgezockt hat und ein genügend dickes Verdienstspannenpolster hatte, um die Preiserhöhungen moderat angehen zu können.


    cu


    NoTeen