Beiträge von NoTeen

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    Original geschrieben von DUSA-2772
    ...und wundern sich, warum die so demotivierte Mitarbeiter haben, die gerade mal das Nötigste machen und die Corporate Identity samt Mission Statements und Vision Statements in privat organisierten Kneipenabenden als Kabarettprogramm sich gegenseitig vorlesen und sie hinterher als Klopapier benutzen...


    Hochinteressant übrigens in diesem Zusammenhang die Nachricht über das Aufbegehren der Mitarbeiter im Siemens-internen Blog.


    Hier sollte man vielleicht besonders hervorheben, daß in diesem Blog keiner die Möglichkeit hat, anonym zu schreiben. Jeder Mitarbeiter muß sich dort mit Name und Abteilung legitimieren.


    Ein deutliches Abbild der derzeitigen "guten" Stimmung bei Siemens...


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von Mundi
    eigentlich könnten sie sich jetzt noch einmal 30% gönnen, weil sie es so elegant gelöst haben.


    Jau. Full Ack! Auch wenn Du es nicht ernst gemeint hast :D


    Sicher ist das nicht gerade ein Paradebeispiel für "Political Correctness", aber der Artikel bezeichnet es doch treffend:


    Die Siemens-Vorstände haben dem Konzern hohe Verluste (sowohl materiell wie auch an Ansehen) erspart, indem sie den Umweg über Taiwan gewählt haben.


    Weitere Erlösschmälerungen durch die hochdefizitäre Handysparte, Abfindungszahlungen, Kosten für "politische Richtigstellungen" gegenüber Gewerkschaften und Parteien, Umsatzverluste wegen des Gesichtsverlustes vor dem Konsumenten - da waren 250 Mio. mit Sicherheit der günstigere Kurs.


    Sicher ist das Ganze höchst zynisch. Rein wirtschaftlich betrachtet aber ein genialer Zug.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Ich frag mich immer, wieso gesagt wird, der Verbraucher hätte darauf hingearbeitet. Wieso drückt man dem Verbraucher die Schuld in die Hand? Ich stand jedenfalls nie beim ALDI und hab denen gesagt "Hey, jetzt schmeißt die Faule Uschi raus, damit mein Quark 2 Cent billiger wird".
    Das ist in meinen Augen ein vorgeschobener Grund, um dem Verbraucher die Schuld in die Schuhe zu schieben. Natürlich kann man beeinflussen was man kauft, aber es gab früher auch Läden in denen alles billige war, trotzdem ging dort nicht jeder einkaufen.


    Zu der von Erik angesprochenen Entscheidunsmöglichkeit. Defacto besteht diese ja nicht mehr. Oder nenn mir mal eine Bank wo noch jemand am Schalter für mich den Überweisungsträger ausfüllt, der mir wirklich einen Service bietet und dazu geringe Kosten? Das gibt es nicht mehr. Genauso bei der Post. Es gibt keinen Zulieferer der dann kommt, wann ich möchte und das zu einem fairen Preis. Heute zahlt man für die Dinge die damals selbstverständlich waren den Deluxepreis.


    [Edit: Vor lauter Kopieren die Antwort vergessen]
    Zum Thema "Service plus günstiger Preis": Sorry, aber darin liegt eben der Denkfehler; beides zusammen kann man nicht immer haben.


    Ich war auch mal "Aldi-Jünger", und ich habe mir auch nicht bei jedem Einkauf die faule Uschi da weg gewünscht.


    Inzwischen aber bin ich gerne bereit, auch mal einen Euro mehr zu bezahlen, wenn ich merke, da ist eine Firma oder ein Dienstleister, der wenigstens versucht, den "richtigen" Weg zu gehen.


    Und wenn ich (überspitzt gesagt) wieder auf Deluxe-Vollbeschäftigung und Deluxe-Wirtschaftswachstum hoffen könnte, dann wäre ich auch gerne bereit, jeden erdenklichen Deluxe-Preis dafür zu bezahlen. Denn wenn alle arbeitswilligen wieder in Lohn und Brot stehen, dann geht es auch mir besser - noch besser - als es mir ohnehin schon geht.


    Natürlich sehe ich, daß zu einer Entwicklung wie jener, die wir hier haben, immer zwei gehören. Aber die größere Verantwortung trägt nun mal für mich der, der nimmt. Und es ist nunmal der Kunde, der bei jedem noch günstigeren Preis "hier" schreit, ohne darüber nachzudenken, welche Auswirkungen das vor allem heutzutage auf Service und Qualität hat.


    Wenn die Spardabank ein Angebot wie das Beschriebene macht, was glaubst Du denn, warum andere Banken das nicht auch tun? Geiz? Profitgier?


    Nein, andere Banken haben solche Angebote nicht, weil sie vernünftig kalkulieren, oder weil sie mehr Personal haben, oder das vorhandene Personal besser bezahlen, weil sie vielleicht anderen Service bieten, oder, oder, oder...


    Die Vernunft gebietet Dir zu erkennen, daß nur das Geld der Volkswirtschaft gut tut, das in Umlauf ist. Und wenn Du heute ein Zehnerl weniger in Umlauf bringst, weil Du es (vielleicht noch bei einer Dienstleistung, die gestern noch ein Zehnerl teurer war) "gespart" hast, dann fehlt dieses Zehnerl halt morgen - im Zweifelsfall in Deiner eigenen Lohntüte.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von DUSA-2772
    ...da haben die Supermärkte zwar jetzt immer länger offen, aber zu den Stoßzeiten die es nach wie vor gibt und weiter geben wird sind dann gerade mal eine oder zwei Kassen mit Riesenschlangen dahinter auf. Super Service! Denn klar: nur weil die länger offen haben verkaufen die ja nicht mehr - müssen aber ihr Personal über eine längere Zeit verteilen.


    Danke, daß Du den Nachsatz angefügt hast. Ich hörte im Geiste schon wieder den nächsten meinen "Lieblingssatz" hinterherschreien: "Ja ja! Servicewüste Deutschland!". :mad:


    Sicher finde ich es auch traurig, in welch großem Ausmaß während der letzten Jahrzehnte Personal und damit Service abgebaut wurde.


    Allerdings hat Erik Meijer bereits alles Relevante zu dem Thema gesagt (und ich sage es nochmal anders herum): Der Verbraucher hat nun genau die Zustände, auf die er jahrzehntelang "hingearbeitet" hat. Jeder wollte "billig", und jeder hat nun "billig". Daß "billig" inzwischen nicht mehr gleichzusetzen ist mit "günstig", das ist wieder ein anderes Thema.


    Wer den momentanen Zustand ändern möchte, der muß zwangsläufig mit den Füßen abstimmen und wiederum dreißig Jahre warten, bis das ganze Servicepersonal wieder "aufgestockt" ist (In meiner Kindheit gab es noch Straßenfeger. Ja, echte Menschen mit echten Kehrbesen, die die Gehsteige gesäubert haben *schwelg*).


    cu


    NoTeen

    Obwohl es sie schon viele Jahre gibt, bin ich trotzdem noch immer in die ETS4308i von Auerswald verschossen!


    Wenn man kein VoIP oder DSL-Fähigkeit benötigt, ist diese Anlage nach wie vor technisch auf Stand. Du solltest allerdings darauf achten, daß ein Clip400/800 Modul für die Rufnummernanzeige eingebaut ist, sonst erhältst Du auf den analogen Geräten keine Anruferinformationen.


    Großer Vorteil dieser Anlage (meiner Ansicht nach): Alle Funktionen sind per PC konfigurierbar (und das Konfigurationsmenü ist wirklich umfangreich!).


    Bei Bedarf kannst Du sogar einen weiteren ISDN-Bus nachrüsten, der intern oder extern angeschlossen werden kann.


    Für 100 Euro erhältst du bei Ebay gebrauchte Anlagen - teils sogar von gewerblichen Händlern. Ich hatte vor ein paar Monaten das Glück, daß jemand hier im Forum eine für 50 Euro abgegeben hat. Diese hat allerdings kein Clip-Modul.


    Die gesamte Konfiguration und alle Anschlußarbeiten habe ich selbst vorgenommen, was für mich mit meinen zwei linken Händen und meinem begrenzten Technikverständnis wirklich nicht selbstverständlich ist.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von afa2006
    Ausgaben= welche ausgaben sind damit gemeint? in dem Beruf bzw. das was ich machen würde, hätte ich keine ausgaben...


    Du willst Dich also nicht privat kranken-, renten-, haftpflicht-, unfall-, lebensversichern? Die gesetzlichen Kassen sind für Dich dann gestorben. Du für die auch. Der Gewerbeschein ist zwar schnell wieder abgemeldet. Wie schnell (besser: ob überhaupt jemals) Du wieder in die Gesetzliche KV zurückkehren kannst, ist eine andere Sache.


    Nimm Dir bitte auf jeden Fall Vitos Rat zu Herzen: Lasse Dich bei der IHK umfassend beraten, ehe Du Dich blauäugig in eine Scheinselbständigkeit begibst.


    cu


    NoTeen