Vom König zum Knecht

  • tjoa das der einzige mankel den es bei denen noch so gibt. die hh sind dabei ihre fialennetz auszuweiten.
    aber aus meinen erfahrungen heraus kann ich berichten das man sogut wie kaum diese benötigt. kann genauso alles per online beantragen und verwalten. das letzte mal als ich da war, war das weil ich mein volksbankkonto aufgelöst habe.


    aber ist hal ein punkt für die meisten bei der örtlichen sparkasse zu bleiben. habe ich schon öfters gehört das das ja so schlim ist (auch wenn sie in einer größeren stadt sich aufhalten wo die sparda nur 200meter weiter ist)


    man kann eigentlich nur hoffen das solche banken weiter an zuwachs haben und irgendwann auch die großen einsehen das die kunden lieber zu einer bank gehen die nicht dafür auch noch geld haben wollen... :top:

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr Oder nenn mir mal eine Bank wo noch jemand am Schalter für mich den Überweisungsträger ausfüllt, der mir wirklich einen Service bietet und dazu geringe Kosten? ....

    Ich bin bei einer Volksbank, dort könnte ich das in Anspruch nehmen - ohne Kontoführungsgebühren.

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Ich frag mich immer, wieso gesagt wird, der Verbraucher hätte darauf hingearbeitet. Wieso drückt man dem Verbraucher die Schuld in die Hand? Ich stand jedenfalls nie beim ALDI und hab denen gesagt "Hey, jetzt schmeißt die Faule Uschi raus, damit mein Quark 2 Cent billiger wird".
    Das ist in meinen Augen ein vorgeschobener Grund, um dem Verbraucher die Schuld in die Schuhe zu schieben. Natürlich kann man beeinflussen was man kauft, aber es gab früher auch Läden in denen alles billige war, trotzdem ging dort nicht jeder einkaufen.


    Zu der von Erik angesprochenen Entscheidunsmöglichkeit. Defacto besteht diese ja nicht mehr. Oder nenn mir mal eine Bank wo noch jemand am Schalter für mich den Überweisungsträger ausfüllt, der mir wirklich einen Service bietet und dazu geringe Kosten? Das gibt es nicht mehr. Genauso bei der Post. Es gibt keinen Zulieferer der dann kommt, wann ich möchte und das zu einem fairen Preis. Heute zahlt man für die Dinge die damals selbstverständlich waren den Deluxepreis.


    [Edit: Vor lauter Kopieren die Antwort vergessen]
    Zum Thema "Service plus günstiger Preis": Sorry, aber darin liegt eben der Denkfehler; beides zusammen kann man nicht immer haben.


    Ich war auch mal "Aldi-Jünger", und ich habe mir auch nicht bei jedem Einkauf die faule Uschi da weg gewünscht.


    Inzwischen aber bin ich gerne bereit, auch mal einen Euro mehr zu bezahlen, wenn ich merke, da ist eine Firma oder ein Dienstleister, der wenigstens versucht, den "richtigen" Weg zu gehen.


    Und wenn ich (überspitzt gesagt) wieder auf Deluxe-Vollbeschäftigung und Deluxe-Wirtschaftswachstum hoffen könnte, dann wäre ich auch gerne bereit, jeden erdenklichen Deluxe-Preis dafür zu bezahlen. Denn wenn alle arbeitswilligen wieder in Lohn und Brot stehen, dann geht es auch mir besser - noch besser - als es mir ohnehin schon geht.


    Natürlich sehe ich, daß zu einer Entwicklung wie jener, die wir hier haben, immer zwei gehören. Aber die größere Verantwortung trägt nun mal für mich der, der nimmt. Und es ist nunmal der Kunde, der bei jedem noch günstigeren Preis "hier" schreit, ohne darüber nachzudenken, welche Auswirkungen das vor allem heutzutage auf Service und Qualität hat.


    Wenn die Spardabank ein Angebot wie das Beschriebene macht, was glaubst Du denn, warum andere Banken das nicht auch tun? Geiz? Profitgier?


    Nein, andere Banken haben solche Angebote nicht, weil sie vernünftig kalkulieren, oder weil sie mehr Personal haben, oder das vorhandene Personal besser bezahlen, weil sie vielleicht anderen Service bieten, oder, oder, oder...


    Die Vernunft gebietet Dir zu erkennen, daß nur das Geld der Volkswirtschaft gut tut, das in Umlauf ist. Und wenn Du heute ein Zehnerl weniger in Umlauf bringst, weil Du es (vielleicht noch bei einer Dienstleistung, die gestern noch ein Zehnerl teurer war) "gespart" hast, dann fehlt dieses Zehnerl halt morgen - im Zweifelsfall in Deiner eigenen Lohntüte.


    cu


    NoTeen

  • Zitat

    Und es ist nunmal der Kunde, der bei jedem noch günstigeren Preis "hier" schreit, ohne darüber nachzudenken, welche Auswirkungen das vor allem heutzutage auf Service und Qualität hat.


    Kann man aber ehrlicherweise von einem Durchschnittsbürger verlangen, dass er das weiß? Ich bin mir darüber längst im klaren und ich geb zu, dass ich nicht ständig volkswirtschaftlich korrekt handele. Das fängt beim Handy an (könnte ja auch noch das 6210 nutzen, würde immer noch funktionieren) und hört beim Auto auf (wieso die alte Büchse noch fahren, lieber alle 4 Jahre ein neues). Das sind zwei Beispiele die absolut gegensätzlich sind, aber die eindeutig zeigen, dass wenn ich anfange das ganze ins extreme zu führen, dann würde ich monatlich noch mehr sparen, damit es mir gut geht. Ich arbeite letztlich für mich , das wird mir in den Medien immer suggeriert, also spare ich wo es nur geht und investiere überhaupt nix. Aber genau daran geht das System kaputt. Andererseits hab ich nicht genug Mittel um einerseits die Wirtschaft aufrechtzuerhalten und andererseits zu sparen.

  • Zitat

    Natürlich sehe ich, daß zu einer Entwicklung wie jener, die wir hier haben, immer zwei gehören. Aber die größere Verantwortung trägt nun mal für mich der, der nimmt. Und es ist nunmal der Kunde, der bei jedem noch günstigeren Preis "hier" schreit, ohne darüber nachzudenken, welche Auswirkungen das vor allem heutzutage auf Service und Qualität hat.


    Ist das denn so? Also ich gucke beim Einkauf durchaus auf den Preis. Das bedeutet aber nicht, daß ich (und vermutlich die meisten anderen) nicht auf Qualität achte. Die Tiefkühlpizza kann 20 Cent kosten, wenn sie nicht schmeckt, wird sie nicht gekauft. Umgekehrt, kostet sie 3 Euro und schmeckt nicht, wird sie ebenfalls nicht gekauft. Da mache ich mir aber auch keine Vorwürfe um die Volkswirtschaft...


    Ich als Verbraucher trage keinerlei Verantwortung für den Hersteller. Meine Verantwortung beläuft sich allenfalls darauf, das Produkt zu bewerten (Qualität/Geschmack/Zutaten) und ggf. zu kaufen oder auch nicht. Auch hat sich jeder Hersteller an geltende Gesetze zu halten und da ist es auch ganz egal, zu welchem Preis er später anbietet. Ich darf ja auch nicht öfter zu schnell fahren, nur weil mein Auto billiger ist...


    Und es hat auch keine Auswirkungen auf den Service, den den gibts in Deutschland ja garnicht und hat es wenn überhaupt nur in Einzelfällen in kleinen familiengeführten Betrieben gegeben. Das Verkäufer nicht mehr Danke und Bitte sagen und einem nicht oder nur selten noch in die Augen schauen, daß hat mit Umgangsformen zu tun, aber sicher nicht mit der Bezahlung (wie sollte das auch abgerechnet werden?).


    Und solange die Löhne nachweislich stagnieren und in vielen Bereichen sinken, mache ich "den Menschen" auch keine Vorwürfe, wenn sie bei steigenden Preisen keinesfalls mitmachen wollen. Denn es bringt ja nix, es kann nur ausgegeben werden, was der Kunde hat. Wenn jetzt alle Produkte 2 Euro mehr kosten, dann hilft es der Wirtschaft nix, denn der Kunde, der als Beispiel 300 Euro hat, der kann auch nur 300 Euro ausgeben. Insofern muss Cheffe bzw. "die Wirtschaft" mal in die Lohntüten pusten-bleibt dies aus, dann kann man sich auf den Kopf stellen, daß Problem kann dann garnicht gelöst werden...

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