Im Grunde gibt es hier, so denke ich, auch gar keinen Diskussionsbedarf.
Außer der Tatsache, daß der von Dir gewählte Threadtitel ein bißchen übers Ziel hinausschießt (keinem der Artikel - auch nicht denen in den weiterführenden Links - habe ich entnehmen können, daß BaföG-Empfänger genötigt werden, ihr KFZ abzugeben, ehe sie Leistungen erhalten), haben wir hier im Thread nichts Weltbewegendes erfahren.
Ich bin übrigens bis zu meinem 35. Lebensjahr gänzlich ohne Führerschein ausgekommen. Als ich ihn dann gemacht habe, war ich bereits mit 15 Angestellten selbständig. Vorher habe ich alle meine Arbeitsplätze per ÖPNV erreicht, dafür bin ich - zum Beispiel - sogar drei Jahre lang täglich eine Stunde mit dem Zug in ein kleines Dörfchen gependelt und hatte dort noch einmal 20 Minuten Fußweg bis zum Arbeitsplatz. Die gleiche Strecke könnte ich heute mit dem Auto in weniger als 20 Minuten fahren.
Es gab auch Zeiten, wo ich ein Anrecht auf staatliche Leistungen gehabt hätte (Wohngeld zum Beispiel). Aber nur weil es einem zusteht - oder man zumindest meint , es würde einem zustehen - muß man nicht das Letzte herauspressen.
Sicher wäre es für mich bequemer gewesen, mit dem übrigen Geld den Führerschein zu erwerben, ein Auto zu kaufen und zu unterhalten und ein "bequemeres" Leben zu führen.
Na und?
Ich hatte Eines, was viele, die in der heutigen Generation aufwachsen, gar nicht mehr kennen: Stolz!
Ich war stolz, mich selber ernähren zu können, ohne jemandem auf der Tasche liegen zu müssen.
Trotzdem hatte ich meinen Spaß. Ich war fünf Tage in der Woche Abends unterwegs. Bin mit Freunden mitgefahren, die ein Auto hatten und habe mich nicht an den "Kampfsauf-Abenden" in irgendwelchen Vorstadt-Discos beteiligt, sondern war mit einem Glas Wasser am Abend und dem Eintrittsgeld für die Veranstaltung "billig" dabei.
Wenn ich mir da manche Gestalten aus der heutigen Generation so anschaue, dann weiß ich oft nicht, ob man einfach nur Mitleid empfinden, vor ihnen auf den Boden spucken oder ihnen mal ordentlich die Gurke polieren sollte, um ihre "Nehmerqualitäten" mal so richtig zu fordern.
Leute, ich gönne jedem das, was er hat. Mir fehlt allerdings jegliches Verständnis, wenn Menschen, die in ihrem Leben noch nix, überhaupt gar nix geleistet haben, erst mal von vorne bis hinten den Arsch geputzt haben wollen - vielleicht noch mit dem Argument "ich jobbe doch, also gönnt mir den Extra-Luxus". Na ja, ein Studium und der feste Wille, mal zur Elite unseres Landes zu gehören, sind natürlich schon ordentliche Beiträge zu unserem sozialen System...
Mal unter uns gesagt: Wenn du sowieso arbeitest und es reicht ohne staatliche Almosen immer noch nicht - Arbeite doch einfach mehr! Glaubst Du etwa, später in Deinem Leben läuft es anders ab?
Ich muß jetzt aufhören zu schreiben, denn das alles gehört eigentlich thematisch nicht zum Thread. Fakt ist, daß der Thread - mit dieser Überschrift - unsinnig und nutzlos ist, weil er nur wieder von allen Seiten Polemik schürt.
Nur Eines noch:
Nachdem ich vom Kotzen zurück war, habe ich beschlossen, darauf
Zitat
Naja, mich haben die Schw*ine auch mit dem Bafög dran bekommen. Naja, ich hol mir die 4000€ die ich zurückzahlen mußte eh wieder, dadurch dass ich jetzt wieder Anrecht auf Kindergeld + Ortszuschlag habe (sind gute 3000 Euro).
nicht weiter einzugehen. Das ist einfach nur peinlich und armselig.
cu
NoTeen