Was die Rechtslage angeht, möchte ich mich zurückhalten, da ich hiervon nichts verstehe.
Was den Druck auf den Künstler mittels Medien angeht, so bezweifle ich, dass das viel bringen wird:
1. Ist das Thema nicht so originell, dass die Sender (und nur das macht Sinn, eine regionale Tageszeitung beeindruckt wenig) Schlange stehen.
2. Zitat von rainer 610:
Zitatdie 1300euro ist denen eine gute story sicher wert
Seriöse Medien zahlen in der Regel nicht für eine Story. Denn das würde die Glaubwürdigkeit und Objektivität in Mitleidenschaft ziehen.
3. Treten die Künstler die Rechte zur Nutzung ihres Namens oft auch an die Plattenfirmen ab, die dann auch entsprechend der Ansprechpartner sind.
Was unter Umständen interessant sein könnte:
Liegt bei der Denic ein DISPUTE-Eintrag vor? Ist dieser nicht eingetragen, könnte man das vorgegebene Interesse der Kanzlei, den Namen zu schützen, doch in Frage stellen.
Das ändert zwar an der momentanen Situation nichts, ist aber für einen Prozess unter Umständen hilfreich.
Ich würde mir außerdem noch überlegen, ob man nicht mal bei der Verbraucherzentrale um Rat fragt.
Die dürfen zwar soviel ich weiß keine einzelfallbezogene Rechtsberatung machen, können aber sicherlich qualifiziertere Tipps zum Vorgehen geben, als dies hier im Forum möglich ist.