Das mit der Rufnummer auf einen Anlagenanschluss übernehmen geht nicht. Da hat die BNetzA das Sagen, selbst wenn die Tcom wollte ging es nicht.
Rufnummer nur 1 Jahr umleiten.... ist keine gute Idee. Je nach dem wie lange die Praxis schon existiert und das Altersgefüge der Patienten ist, kann die Nummer noch gut 5-10 Jahre lang von entscheidender Bedeutung sein. (Ich sage nur Axel Hacke vs. Dr. Leibtrost
)
Prinzipiell finde ich persönlich Warteschlangen extrem lästig. Man wird ans Telefon gefesselt und muss das kostenpflichtige Gedudel über sich ergehen lassen. Da ist mir Klingeln lieber.
Die Sache mit dem Sammelanschluss klingt sehr interessant.Da du ja nicht daran interessiert bist extrem viele Apparate direkt Durchwahlfähig zu machen, sondern ja eh alles immer zentral nur über die Rezeption laufen soll, muss ein Anlagenanschluss nicht sein. Man sollte natürlich schauen was man in Zukunft erwartet. Ist es möglich, das der Betrieb vergrößert wird und mehr Telefonanschlüsse nötig werden, ist es vermutlich besser auf einen Anlagenanschluss umzusatteln, dann hat man später weniger Probleme. Bei einer Arztpraxis ist IMHO so ein massiver Ausbau ehr sehr selten.
Also würde ich mal wirklich bei T-Com /T-Systems anklopfen und nach dem Sammelanschluss fragen.
htp bietet es z.B. als digitaler Sammelanschluss auf der Homepage an. Kann mir nicht vorstellen das sich die Tcom dagegen wehrt. Dann könntet ihr bestimmt auch euren aktuellen Vertrag umwandeln lassen. Wenn du an der Hotline beim wort Sammelanschluss nur Fragezeichen ernetest, dann lass dich zu T-Systems verbinden. Zumindest früher hat man dort einen persönlichen Berater zugewiesen bekommen, die auch wirklich Ahnung haben und auch schon mal verzwickte Situationen schnell lösen können.
Kannst dir auch von denen mal einen Vorschlag erarbeiten lassen.
Aber das günstigste wird wirklich eigene TK Analge mit Wartefeld und 2MGA als Sammelanschluss.
Wieviele Anrufer sollen denn wirklich warten können?Wieviele Anrufer gleichzeitig erwartet ihr denn so in Stoßzeiten?
Sagen wir mal, 1 Leitung sollte immer frei bleiben, damit der Arzt raustelefonieren kann, dann kannst du mit 2MGA max 3 Leute warten lassen(besser gesagt 1 spricht 2 warten). Ist die frage ob sich das wirklich lohnt.
Ich würde im GK Bereich auch VoIP Basteleien vermeiden, wenn man dann darauf angewiesen ist. Als "Backup" würde ich sie dennoch in betracht ziehen.
So könntest du einen ISDN als Basis nehmen. Die ständig freie Leitung für den Arzt kann man dann als VoIP Leitung realisieren. Dann könntest du an der Rezeption 2xwarten(bzw 1 spricht 1 wartet) realisieren.