Zitat
Original geschrieben von Moni-Maus
Außerdem hängt mein Telefon an einem Router, alle eingehenden und ausgehenden (Internettelefonie) Anrufe werden aufgezeichnet, da ist nichts.
Bitte beschreib mal ganz genau deine TK Installation:
Wohnst du in einem großen Mietshaus?
Bei welchem TK Anbieter bist du?
Welchen Tarif nutzt du?
Welche Geräte kommen zum Einsatz?
Router,WLAN, TK Anlage, Telefone,Funktelefone, VoIP,Analog/ISDN Anschluss...
Wie wird die Telefonie abgewickelt? nur VOIP (ein/ausgehend) oder gemischt konventionell/Voip. mit welcher Nummer wurden dann die angeblichen Anrufe getätigt. Was sagt denn das Fangprotokoll? Sind die Uhrzeiten plausibel? Warst du da daheim?Welche Uhrzeiten waren es?
War die betreffende Person ein nahe stehender Bekannter (z.B. Ex-Freund) der z.B. deine (alten) Passwörter kennt/kennen könnte. Hat(te) er Zugang zu deiner Wohnung und deiner TK Technik? Wurde z.B. das Schloss ausgetauscht, nicht das er einfach mit einem dir unbekannten Nachschlüssel in die WHG eingedrungen ist während du auf Arbeit warst.
Anschließend kann man dir genauere Tips geben wo manipuliert werden konnte.
Beispielsweise konventioneller Analoganschluss im alten Mietshaus: Ich habe hier mal ein Aha Erlebnis gehabt. Alter Wohnblock, bei dem der Hausverteiler nicht wie üblich mit Sicherheitsschloss der Telekom gesichert war, sondern nur mit Vierkant verschlossen. Das ganze war dann noch im öffentlich zugänglichen Kellerbereich. Manipulation wäre simpel: Abend auskundschaften an dem du nicht da bist und nix im Keller los ist, Tür auf, mit Handy dein Telefon klingeln lassen. Mit Voltmeter hat man dann relativ schnell den klingelnden Anschluss ermittelt. Telefon anklemmen, fertig. Wenn man dann mal die Klemmennummer hat, ist es nurnoch eine Sache von Sekunden einen Anruf auszuführen.
Setzt allerdings schon ein gewisses handwerkliches Talent und günstige bauliche Zugangsvoraussetzungen voraus. Idr ist der Hausanschluss auch bei Mehrfamilienhäusern verschlossen, allerdings ist das ein Standardschlüssel der u.U. auch zu besorgen ist.Den hat jeder Telekom Techniker (Subunternehmer)
Andernfalls gibt es auch andere Möglichkeiten: z.B. wenn du DECT Funktelefon einsetzt und der ExFreund z.B. sein angemeldetes Mobilteil mitgenommen hat.
Bei VoIP Router ist es u.U. noch einfacher: z.B. WLAN Fritzbox. Wenn sein Laptop noch die WLAN Zugangsdaten gespeichert hat. Über WLAN kann er dann die Fritzbox AFAIR zum Rufnummer anwählen bringen, und nachher das Protokoll löschen. Bei unzureichender WLAN Verschlüsselung kann er mit den richtigen Tools ohne viel Kenntnisse ins WLAN einhacken und Zugriff auf den Router bekommen.
Bei VOIP:
Oder er kennt evtl noch ungeänderte Passwörter deines VoIP Accounts. Dann braucht er sich ja nur mit deinen Daten per SIP einwählen und kann auf deine Rechnung nach lust und laune telefonieren/sich anrufen. In diesem Fall müsstest du versuchen deinen Anbieter alle Daten sichern zu lassen und nachverfolgen von welcher IP die Anrufe ausgingen und ob jene IP zu diesem Zeitpunkt deinem DSL Anschluss zugewiesen war.
Manipulationsmöglichkeiten gibt es IMHO durchaus etliche. Dazu muss man aber eben mehr Wissen.
Welches Datum tragen denn die Fangschaltungen der Gegenseite?Nach Vorlage deines Fangprotokolls? Ich denke ein Richter sollte 1+1 zusammenzählen können. Wenn ihm ein Protokoll vom Januar vorgelegt wird, der Anwalt es im Februar der Gegenseite übermittelt und diese dann im März ein Gegenprotokoll vorlegt... du müsstest ja für selten doof gehalten werden, wenn du ein Fangprotokoll wegen Storking vorlegst und dann selber Storken würdest, obwohl du doch selber ganz genau weißt was ein Fangprotokoll ist und er dich damit genauso rankriegen kann. IMHO müsste das frühere Protokoll mehr Bedeutung haben.