Beiträge von webbiller

    Zitat

    Original geschrieben von Veloraptor
    Der OP hat die Geraete aber doch schon.

    Und?Er will sie heute nutzen, da interessiert der Uralt käse doch nicht.


    Zitat


    ... ich kann aus diesem Zitat bei bestem willen nicht erkennen um welche Geraete es sich handelt (also wie alt diese sind und welches Leitungs-Interface diese besitzen). Insofern kann es sehr gut sein das diese eben doch so alt sind (und eben nicht nach iCTR 37 arbeiten) das sie nicht an einem oesterreichischem Anschluss funktionieren, oder?


    Kann sein, ist aber sehr unwahrscheinlich.
    Ausserdem kann man schon sehr viel sagen. Nämlich dass es um Schnurlosgeräte geht. Da CT1 Geräte ab Ende diesen Jahres nicht mehr in D zulässig und in Österreich sein 2005 verbotensind, wird es wohl ein DECT Gerät sein und ist bestimmt nicht mehr als 10 Jahre alt. *tiefindieglaskugelschau*

    Zitat

    Original geschrieben von Marktplatz
    Und zum dritten Mal, ich habe nie behauptet, dass es gravierende Unterschiede gibt, sodass ein Telefon im anderen Land nicht funktionsfähig ist.


    hmm... habe mich wohl verlesen?


    Zitat

    Original geschrieben von Marktplatz
    Einfach das Kabel austauschen reicht also nicht.



    Zitat

    Original geschrieben von Marktplatz
    Aber wenn es verschiedene Hardwarebestückungen gibt, dann hat das sicher einen Sinn. Sonst für sich eine Firma wie Siemens wohl den Aufwand sparen, oder?


    wie jetzt, gibt es jetzt bei einem aktuellen Endgerät unterscheide oder nicht?
    Ich habe dir den beweis geliefert, dass schon vor über zehn Jahren bei der Hicom 100E es keine unterscheide bei der Schnittstelle hab gab. Außerdem hat sich, wie ich bereits angedeutet haben, in der EU/ETSI Normierung in den letzen Jahren SEHR viel getan, so das inzwischen IMHO kaum mehr Unterschiede vorhanden sind.


    Solche Späße wie - wird nun 12 oder 16 kHz verwendet macht heutzutage auch überhaut keinen Aufwand mehr. Ich gehe da fast jede Wette ein, dass ein aktuelles Gigaset so aufgebaut ist, das es einfach mit beiden Impulsen klar kommt und am ende auch noch selber entdeckt. Die Schaltung zu zu verändern das sie nicht nur auf 16kHz sondern AUCH auf 12kHz reagiert kostet vermutlich keine 10cent pro Gerät mehr. Dagegen ist nämlich vollkommen unwirtschaftlich x verschieden Länderversionen zu bauen. Eine eigene Länderversion wäre nämlich ein zig faches teurer - Planungskosten,Herstellungskosten für kleine Stückzahlen,Lagerkosten, Verwaltungsaufwand, Kleinere Absatzmärkte.. etc


    Desweiteren habe ich noch NIE von unterschiedlichen Länderversionen z.B. der Gigaset Reihe gehört. Außerdem wäre es sehr ungeschickt bei der Gigaset Reihe die Zahlen+Buchstabenkombinationen für DE und AT gleich zu halten und intern doch anderen Platinen einzubauen. Wenn dann würde man wohl auch den Gerätenamen/Nummer abändern.




    Es geht hier erstmal um die Funktionstüchtigkeit von normalen Endgeräten und nicht um Feinheiten wie dem Gebührenimpuls- der für mich IM SINNES DES EIGENTLICHEN TOPICS unwichtig ist.


    Zitat


    Und mit dem Satz "Lediglich bei der analogen Gebührenerfassung gibt es für BRD und OES unterschiedliche Module." müsste Dir ja eigentlich schon selber einleuchten, dass es wohl doch nicht alles so identisch sein kann.


    Das hat ja auch nie jemand behauptet. Ausserdem bitte ich zu berücksichtigen, das es hier um eine alte Anlage geht.

    Zitat


    Quelle ist also einfach mein Auge. Denn ich kann mir zwei Stromlaufpläne oder Flachbaugruppen nebeneinander legen und vergleichen. Ich kann bzw. werde Dir aber davon kein Bild knipsen.


    Ok alles klar du hast mit eigenen Augen die Stromlaufpläne für irgendwelche TK Baugruppen gesehen und unterscheide festgestellt, kannst aber garnichts dazu sagen.....



    Zitat von Veloraptor


    Auf Anhieb fallen mir da 2 gravierende Unterschiede ein:
    a) In Oesterreich wird ein 12 kHz Gebuehrenimpuls verwendet. In Deutschland dagegen benutzt man einen 16 kHz Gebuehrenimpuls.


    Naja wie gesagt, gravierend ist was anderes, und hat mit dem Amtanschlusstechnik überhaupt nix zu tun.

    Zitat von Veloraptor


    b) In Oesterreich muessen/mussten Telefone eine sogenannte A2-Schaltung enthalten. Fuer technische Laien: das ist ungefaehr vergleichbar mit der in Deutschland verwendeten AWADO (dafuer wird im Telefon schon mal gern ein Relais eingebaut )


    Super, jetzt kann ich auch lauter alten Bundespost Käse rauskramen- die Betonung sollte auf dem MUSSTEN liegen. Die Verordnung ist inzwischen wohl längst gekippt, sonst würde die Österreichische Verordnung die ich zitiert hatte überhaupt keinen sinn machen:

    Zitat von webbiller


    Zweipolige Endgeräte , die Sprecheinrichtungen enthalten, dürfen nicht parallel an den Netzabschlußpunkt geschaltet werden.


    Da kannst du nun so viele Relais einbauen wie du willst, mit einem heute üblichen Zweipoligen Gerät kannst du dir das getrost schenken.
    Was diese A2 Schaltung betrifft, sowas gab es zu Bundespostzeiten auch. Das waren die schönen Nebenstellen Apparate mit http://de.wikipedia.org/wiki/Schauzeichen. wurde dann aber mit Einführung der AwADo mehr und mehr verdrängt und ist Schnee von vorvorgestern. Dazu kann wohl OB5 mehr sagen


    Zitat


    Ferner unterscheiden/unterschieden sich deutsche und österreichische Telefone bei der Impedanz. Zu all diesen Dingen gibt es auch entsprechende Spezifikationen von den jeweiligen Netzanbietern. In Deutschland heisst diese z.B. 1 TR 110


    Wiegesagt interessiert uns nicht der alte Käse,sondern die Situation heute. Wie schon zitiert gibt es heute Länderübergreifende EN und ETSI Normen. Wie ich ja schon bereits angemerkt habe ist das -genaugenommen T-Com Dokument- 1TR110 ja nur noch eine Zusammenfassung Länderübergreifender ETSI Normen.

    Ein Spammer kann deine Adresse auch mißbrauchen ohne deinen PC zu nutzen. Er trägt einfach deine Adresse als Absender ein. Als Resultat bekommst dann aber DU alle Lesebestätigungen oder Fehler Meldungen.


    Außerdem scheint es mir nicht ganz logisch das dann zum Spammen ein Emailclient wie Outlook mißbraucht wird. AFAIK bringen solche Viren/Trojaner etc. einen eingebauten SMTP Client mit, der sich zum Spammen besser eignet.
    Kann natürlich auch sein , dass dazu die MAPI Schnittstelle vom Outlook mißbraucht wird um evtl Firewalleinstellungen zu unterlaufen. Diese sollte sich aber irgendwie deaktivieren lassen.



    Es ist nicht ganz einfach einen Schuldigen dingfest zu machen. Man kann aber auch mal ein wenig suchen.Z.B welche Prozesse über das Netzwerk senden.


    Z.B. bei WinXP den Taskmanager aufrufen. In Reiter Prozesse sieht man alle aktiven Prozesse. Über Menü->Ansicht->Spalten auswählen -->E/A (andere) kann man sehen welche Prozesse gerade z.B. über das Netzwerk Daten austauschen. Allerdings sind da auch etliche "legale" Systemprozesse dabei die auch immer Daten austauschen.


    Mehr kann man über einen Netzwerkmonitor/Sniffer wie Etherreal/Wireshark erfahren, wo man gezielt nach SMTP Verbindungen loggen kann. Allerdings erfordert das duchaus techisches Knowhow und die entsprechenden Rechte- ist also für Laien wohl ehr nix.

    Es gibt TK Anlagen die über eine Raumüberwachungsfunktion verfügen. Dazu wird dann einfach beim Analogtelefon der Hörer beiseite gelegt und per Tastatur der Anschluss für die Raumüberwachung aktiviert. Dann kann man die Nebenstelle nicht mehr regulär anrufen, sondern muss bein anrufen einen Berechtigungscode eingeben, dann wird ohne Signalisierung mit dem Telefon verbunden und man kann lauschen was im Raum vor sich geht. Ob Sprechen auch möglich ist kann ich nicht sagen. Wenn Ja ließe sich das für durchsagen Nutzen.


    Alternativ würde ich überlegen einen billig Anrufbeantworter zu kaufen und umzubauen.Wichtig wäre, dass der Anrufbeantworter Text auch sehr kurz sein darf (wenige Sekunden) und das Gerät nicht viel rumpiepst oder eigenständige Durchsagen (Zeitansage) macht.
    Dann einfach als Ansage ein "DingDong" oder so aufspielen und den großen Lautsprecher an den Lautsprecher des ABs anklemmen. Vermutlich wird man hier nicht um einen zusätzlichen Verstärker auskommen.


    Dann kann man den AB anrufen, der hebt nach 1 mal klingeln ab,der Lautsprecher des ABs ist auf Mithören gestellt. Der AB spielt ein DING DONG, dann kann man seine Nachricht auf Band sprechen, und es wird gleichzeitig Laut auf dem Lautsprecher ausgegeben. Noch besser wäre es, wenn der AB den Modus "Nur Ansage" kann, aber nicht sofort auflegt, sondern dann bis zum Auflegen die möglichkeit lässt über den Lautsprecher zu sprechen.
    Das wäre dann eine Lowcost bastellösung, die man auch mit wenig Erfahrung hinbekommen könnte.Hat allerdings u.U. den Nachteil, dass das System streikt wenn der AB einmal "voll" ist und man erst per Tastendruck alles löschen muss.
    Ausserdem gibt es bei machen ABs probleme nach dem Auflegen- ob also dann noch weiter das Tuten auf dem Lautsprecher ausgegeben wird. Allerdings gibt es auch TK Analgen wo man das Besetztzeichen aus diesem Grund für manche Teilnehmer (also ABs und Faxgeräte) ausschalten kann

    Zitat

    Original geschrieben von Marktplatz
    Gegen diese falsche Vorstellung kann ich wohl nichts machen. Fakt ist, dass es Harwareunterschiede in der Amtsanschaltung zwischen einem deutschen und einem österreichischen Telefon gibt! Zumindest bei der Firma Siemens.


    So, ist das so? Lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.


    Auf der Seite https://www.reinform.de/rf/hicom/shb03.htm kann man allerdings in das Servicehandbuch einer Siemens Hicom Anlage schauen, in der auch die nachrüstbaren Module mit den Ländercodes verzeichnet sind.
    Die Baugruppe TLA8 , die 8 analoge Amtsleitungen zu Verfügung stellt, mit der Sachnummer S30817-Q926-A301 ist für folgende Länder zugelassen: Deutschland, Österreich,Australien,China,Tchechien,Finnland,Luxemburg,Russland
    Ähnliches gilt für die Baugruppen TLA4 und TLA2, bei denen zumindest immer BRD UND OES zusammen zugelassen ist.
    Richtig, für andere Länder gibt es wirklich die Baugruppen TLA2 bis TLA8 mit eigenen Sachnummern. BRD und Österreich haben aber hier immer die selbe Sachnummer, und IMHO damit die exakt gleiche Platine.
    Lediglich bei der analogen Gebührenerfassung gibt es für BRD und OES unterschiedliche Module.


    Zu berücksichtigen gilt, dass die Angesprochene Hicom 100E AFAIK schon einige Jahre auf dem Buckel hat, und wohl noch zu einer Zeit konstruiert wurde, wo noch nicht so viel über Europäische Normen vereinheitlicht wurde.


    Ich bin also nach wie vor der Meinung, das Endgeräte, zumindest sagen wir mal spätestens ab Baujahr 2000, kompatibel sind.Bin aber für Gegenargumente offen.

    Also ich kann mir nicht vorstellen, das es wirkliche Unterschiede gibt, zumindest seit der Digitalisierung der Vermittlungsstellen. So findet sich in einem Schulreferat, dass die Telekom Austria, wen hätte es gewundert, seit der Digitalisierung "System 12 der Firma SEL Alcatel" und "System EWSD (Elektronisches Wählsystem Digital) der Firma Siemens" einsetzt - die selben Systeme wie in Deutschland.
    War es noch zu analogzeiten wirklich Essentiell, das die elektrischen Anschlusswerte exakt auf das Vermittungsystem abgestimmt waren -also deswegen nur Endgeräte mit Bundespost Zulassungsstempel zulässig- damit nicht das Gesamtsystem in Gefahr kam, reduziert sich heute die Gefahr lediglich auf ein wenig "Übersprechen" auf den vergleichsweise wenigen Metern der TAL vom Kunden bis zur Linecard.


    Folgerichtig findet sich auf den Seiten der Österreichischen Regulierungsbehörde für Telekomunikation in der Leistungsbeschreibung für Sprachanschlüsse http://www.rtr.at/de/tk/Besche…99/G_11_99_Anlage2_LB.pdf


    bei der Schnittstellenbeschreibung:





    Das EN weißt sofort darauf hin, das es sich um eine EURONORM handelt, die also identisch zur deutschen DIN EN 300001 http://www.beuth.de/langanzeige/DIN+EN+300001/33376443.html


    -->deutsche und österreichische Geräte müssen nach der EN 300001 gebaut sein und somit muss das Telefonsystem auch jedes Endgerät nach EN 300001 akzeptieren. Wer es also noch genauer wissen will muss nachlesen was in der EN 300001 geregelt ist.


    Wer es genau wissen will ,kann im der T-Com Schnittstellenbeschreibung "1TR110" die genauen technischen Parameter für Deutschland nachlesen, die allerdings eh nur aus anderen europäischen ETSI EN Normen zitiert sind, und somit wohl auch für Österreich gelten werden.


    Lediglich die mechanische Anschaltung kann in jedem Land anders sein. Allerdings gibt es überall Reiseadapter zu kaufen, die das jeweilige Landesübliche System auf die üblichen Geräteseitigen Westernstecker bringt.


    Ich kann mir auch beim besten willen nicht vorstellen, das die Firma Siemens oder Philips für den Deutschen oder Österreichischen Markt unterschiedliche Geräte baut. Der einzige unterschied dürfte sein, dass für jeden Markt nur ein anderes Anschlusskabel beigelegt wird.



    Zitat


    Zweipolige Endgeräte, die Sprecheinrichtungen enthalten, dürfen nicht parallel an den Netzabschlußpunkt geschaltet werden.


    Auch dies ist einem deutschen Telefonliebhaber nicht unbekannt, aber inzwischen kümmert es niemanden mehr ob jemand im eigenen Haushalt zuhört, und TAE Y-Kabel sind in Deutschland überall frei käuflich .

    Zitat

    Original geschrieben von flatie
    sollte das nicht mit 00491805006479 gehen? :confused:


    Sollte vermutlich nicht, denn 0180 ist ja eine Rufnummerngasse die mehr als normal kosten soll. Wenn die dann aus dem Ausland erreichbar wäre- wo die Mehrberechnung nicht geht- würde jeder nur noch mit Ausländischem VoIP Anbieter für Lau oder 2-3ct/Min anrufen....


    Patrick: Schon mal die Ersatznummern von http://www.tk-anbieter.de/0180/suche.html gestestet ? Wobei ich bei der +49-1212 Nummer auch skeptisch wäre.

    Zitat

    Original geschrieben von mannesmann
    Nö, vielleicht bei Arcor, weil die ihre Kalkulation nicht auf die Reihe bekommen
    Schau mal nach bei http://www.alicedsl.de (1 Monat Laufzeit) und http://www.netcologne.de (aktuelle Probeaktion: 6 Monate Laufzeit).


    Warum muss ich Rücksicht nehmen auf Arcors und damit Vodafones Bilanz und GuV? Wenn sie es nicht hinbekommen ihre Produkte gut zu kalkulieren, denn müssen sie mit den Konsequenzen (= Verlust) leben. Wenn ich den Anschluss nicht bezahlen kann (Umzugskosten & Co.), dann kann ich mich auch nicht vorzeitig vom Vertrag lösen oder die Rechnung kürzen.


    Arcor versucht hier die Kunden über den Tisch zu ziehen, weil sie zu knapp kalkuliert haben. :flop:


    Tschudligung, aber hier zeigt sich das du wirklich keine Ahnung hast wovon 7SAC7 gesprochen hat.
    Gerade Alice mit 1 Monat MVLZ ist das beispiel, das man besser Wirtschaftlich gesehen nicht anführen sollte, weil es nicht wirtschaftlich überhaupt nicht ausgewogen kalkuliert ist.


    Die Fixkosten sind nämlich im ersten Monat immer da: Werbung, Provision,Bearbeitung, T-Com TAL Schaltung Gebühren -->den Seiten der BNetzAgentur zu entnehmen , Hardware, etc.
    Das ganze ist EXTREM Riskant, und wird nur durchgezogen um Kunden zu fangen. Wenn ich mich recht erinnere schreibt Alice ja auch nicht wirklich tolle schwarze zahlen.
    Vergleich:
    Arcor :
    3.741 Mio. Kunden
    2,308 Mrd Umsatz
    456 Mio EBITDA


    Alice:
    2,35 Millionen Kunden
    1,074 Mrd. Umsatz
    59 Millionen EBITDA


    Zitat

    Wenn sie es nicht hinbekommen ihre Produkte gut zu kalkulieren, denn müssen sie mit den Konsequenzen (= Verlust) leben.


    Also nun schau mal auf die zahlen, wer hier seine Produkte nicht vernünftig Kalkuliert. Arcor ist nur doppelt so groß wie Alice, aber bei Alice bleibt nur ein sehr knappes Achtel des Gewinns von Arcor hängen . Da sieht man IMHO das Alice sehr hohe Kosten und Risiken trägt, weil ihre Produkte risikoreich kalkuliert sind.> bei Alice kalkuliert man auch z.Zt nur sehr sehr Knapp, um Kunden und Marktmacht zu gewinnen, weil man es von seiten der Eigentümer her so will, nicht um den Kunden zu verwöhnen.


    Fragt sich also wer hier momentan mit den Konsequenzen/Verlust leben muss.

    Zitat

    Für dieses 1x1 der Betriebswirtschaft hast du doch auch Verständnis, oder?


    Ich habe durchaus Verständnis dafür, allerdings gibt es AFAIR da rechtliche Zweifel.


    Persönlich bin ich der Meinung, das eine Pauschale Vertragsverlängerung um immer 24 Monate nicht der korrekte Weg ist. Wenn jemand beispielsweise 20 Monate schon rum hat und nun Umziehen muss wieder 24 Monate aufzubrummen , im Gegensatz zu demjenigen der 2 Monate dabei ist und genauso 24 Monate bekommt... das ist irgendwie nicht fair. Außerdem ist es idR beim Umzug ja so, dass der Kunde die bereits subventionierten Geräte weiter behält und mit Umzieht, ausserdem keine Werbekosten/Provisionen mehr anfallen -->es sind rechnerisch also IMHO nicht mehr weitere 24 Monate nötig. Richtig, die Tcom verlangt immer ihre An/Abschlussgebühren beim An/Abmelden einer TAL, die refinanziert werden müssen. Dazu sollten aber dann 12 Monate Verlängerung locker reichen.



    Jedenfalls gabs AFAIR einen Fernsehbereicht diesbezüglich, in dem die Verbraucherschutzorganisationen diese Verhalten gerügt hatten und meinten, dass Vertragsrechtlich eine automatische Verlängerung bei Umzug nicht haltbar wäre. Wenn ich mich recht erinnere, war erst auf den vom Kunden zu unterschreibenden "Umzugsformularen" eine Klausel über eine "freiwillige" MVLZ Verlängerung enthalten. Der Kunde unterschreibt also die Verlängerung rechtlich gesehen "freiwillig".


    Ob nun also das verwenden eines "formlosen" Umzugsformulars, also ohne die Klauseln, bzw das streichen der Klauseln im Formular rechtlich irgend was bringt ist mehr als fraglich. Man wird in jedem Fall scherereien bekommen.




    Was ich immer nicht verstehe, ist warum man es dem Kunden nicht transparent macht was Sache ist. Früher war das offensichtlicher: Man konnte wählen zwischen 99€ Einrichtungsgebühr und keine MVLZ ODER 0€ Einrichtung dafür X Monate MVLZ. Dann ist es offensichtlich, wer die MVLZ nicht einhält muss nachträglich die Einrichtung selber zahlen, nur wer die MVLZ übersteht dem wird die Gebühr "geschenkt". Wer umzieht verursacht wieder Kosten, die man IMHO ruhig in der Preisliste beziffern kann, und ebenfalls in einen alternativen Gegenwert in MVLZ Monaten belegen kann.




    Übrigens ist Arcor in dieser Hinsicht noch human, denn in den AGB gibt es tatsächlich noch die Möglichkeit, sich JEDERZEIT gegen Zahlung der 99€ Vertragsstrafe die MVLZ abzulösen. Mit anderen Worten: Akzeptiert man die Vertragsstarfe um eine MVLZ abzubrechen, ist es genauso wie wenn man das Modell "Einrichtungsgebühr + keine MVLZ" am Vertragsbeginn gewählt hätte.


    Andere Anbieter verlangen als Ablöse den kompletten monatlichen Rechnungsbetrag für die ganze Restlaufzeit - ohne Gegenleistung!!!


    Es ginge natürlich noch viel fairer, in dem man die 99€ Einrichtungsgebühr nur Anteilig für die Restlaufzeit zurückzahlen müsste....aber da wirds dann unübersichtlich und kompliziert..




    Zur Threadfrage:


    IMHO kann man evtl mit der Hotline reden. Ich habe auch schon Paketwechsel gemacht, die eigentlich 24 Monate Verlängerung gebracht hätten. Mit einem guten Hotliner kann man da auch mal z.B. nur 12 Monate raushandeln.
    Sowas könnte man also evtl raushandeln, weniger bestimmt nicht, da wiegesagt Arcor erstmal einen Haufen Kohle hinblättern muss, damit dein Anschluss von der T-Com umgeklemmt wird. Alternativ, wenn du eh am neuen Standort Arcor nach z.b. 3 Monaten eh kündigen willst, könntest du versuchen Arcor zu überzeugen dich rauszulassen, da ein Umzug Arcor teurer kommt (Hierbei wäre es eben wichtig zu wissen ob die 24 Monate Verlängerung nun rechtens ist oder nicht)
    Viel Hoffnung hätte ich da aber nicht.


    Das Aktzeptieren der Vertragsstrafe ist da wohl immer das einfachste.

    Diese Terminaladapter führen aber idR die Rufumleitung garnicht selber aus, sondern programmieren sie nur in der VST. Oder schau mal in der BA nach ob das Gerät externe ( in der VST) UND interne (über den 2ten B Kanal) Rufumleitungen unterstützt.Eine richtige TK Anlage kann das, ein Terminaladapter idR aber nicht.


    Der Terminaladapter sollte also die Befehlssequenz- den Keypadcode- einfach an die Vermittlungsstelle durchreichen, die daraufhin den Befehl ausführt und speichert.


    Was mich bei RUL eigentlich wundert:
    Der Keypadcode z.B. *21*Zielnummer(*eigene betroffene Nummer)# ist eigentlich genormt und wird so von allen Anbietern verwendet.


    Bei anderen Codes wie z.B. dem Rufnummer unterdrücken CLIR *31# / *31* gibt es zwischen den Anbietern wohl unterschiede, so dass es Probleme bei bestimmten Geräte gibt z.B. AFAIR beim betreiben der Arcor Starterbox an einem T-Com Anschluss. Da hätte es mich nun nicht wirklich gewundert.



    Ich denke das Problem ist das zusammenspiel dieser Terminaladapter mit deinem Telefonprovider.


    Hierzu wäre es wichtig zu erfahren ob, ob du einen "echten" klassischen Hansenet ISDN Anschluss hast (Also mit Spiltter und NTBA) oder ob du nicht im Alice Gebiet einen NGN - Anschluss mit dieser Sphairon All-in-One Box hast, mit internem S0. bei dem würde es mich nicht Wundern wenn es Probleme gibt. Hierzu benutze man die Internetsuche, hier dürftest du viele Informationen zu Inkompatibilitäten finden, vorzugsweise im inoffiziellen Hansenet User Forum, wo Probleme um dieses Gerät ein eigenes Unterforum ausfüllen. AFAIR hat das Gerät wirkliche Probleme mit dem funktionalen ISDN Protokoll (gehabt?).