mal abgesehen davon, daß ich -- meine persönliche meinung wohlgemerkt -- wahrscheinlich nie mehr in (vermietete) immobilien investieren werde, weil ich nicht nur eine leidvolle erfahrung mit mietern machen "durfte" :
ich -- meine persönliche meinung wohlgemerkt -- rate zwar zum kauf einer (oder von mir aus auch mehreren ;)) selbstgenutzten immobilie. Bei nicht selbstgenutzten, also vermieteten immobilien kämen für mich -- wenn überhaupt -- aber nur noch solche objekte in frage, um deren verwaltung -- und insbesondere alles, was mit den mietern zu tun hat -- ich mich nicht selbst kümmern muss --> immo-fonds oder immobilie so weit weg (am anderen ende der republik), daß ich mich schon aus entfernungsgründen gar nicht selbst darum kümmern KANN, sondern all das an dritte (hausverwaltung/makler/...) delegieren MUSS.
Am anderen ende der republik ist dabei insofern nicht ganz einfach, als ich die verhältnisse vor ort nicht kenne und mich auf die angaben dritter verlassen muss -- das gilt bei fonds aber im grunde genauso. In anderen worten: wenn ich geld in (vermietete) immobilien an einem ort, den ich nicht kenne, investieren will, dann muss ich mich damit abfinden, daß ich auf infos dritter angewiesen bin, egal ob's um ein konkretes objekt oder um eine fondsbeteiligung geht.
Ansonsten kann ich mich nur dem allerersten antworter anschließen: solange Du so wenig über eine anlageform weißt, wie das die in Deinem eingangsposting gestellten fragen vermuten lassen, solltest Du imho überhaupt nicht in die betreffende anlageform investieren.
Ich verstehe -- und kann dies nur unterstützen --, wenn Du Dein geld vor teuro-wahnsinn und nicht minder wahnsinnigen politik(ern) in sicherheit bringen möchtest. Sachwerte wie immobilien sind dabei sicherlich der richtige ansatz. Aber es gibt ja noch viele andere sachwerte (aktien, (edel)metalle, rohstoffe, kunst, uhren, ...).
Immer gilt:
a) streuen
und
b) möglichst in dinge anlegen, von denen man ahnung hat. Und wenn man keine ahnung hat, die dienste von menschen/unternehmen in anspruch nehmen, die davon leben, Dich auf honorarbasis zu beraten. D.h., die NICHT von der provision der anlageprodukte leben, die sie Dir vermitteln. Diese beratung auf honorarbasis ist dem typischen geiz-ist-geil-deutschen zwar leider kaum zu vermitteln, würde aber jährlich tausende von anlegern vor falschen investments bewahren.