Beiträge von User 735

    Ich kann es vollkommen nachvollziehen dass die meisten Kellner beleidigt sind, wenn sie kein Trinkgeld bekommen. Das Einkommen des Servicepersonals in der Gastronomie ist eindeutig darauf ausgelegt mit Trinkgeldern auf ein normale Niveau zu kommen. Die permanente Reaktion der Gäste, den Unmut über die unverschämten Preise der Gastronomie an das Personal "weiterzugeben" halte ich nicht für sonderlich wirkungsvoll.
    Der Chef, der auch die Preise macht bekommt das zumeist gar nicht mit und es wird ihn wahrscheinlich auch nicht sonderlich interessieren.


    Ein Kellner wird von mir immer runde 10% Trinkgeld bekommen, egal ob ich jetzt die Preise für überteuert halte oder nicht. Ich halte die Leistungen der Kellner und Kellnerinnen durchaus für so anstrengend, dass sie diese Leistung auch durch das Trinkgeld honoriert bekommen.

    Trinkgeld geben


    Dem Servicepersonal in der Gastronomie ein Trinkgeld zu geben halte ich für absolut wichtig.


    Ich muss mir oft genug anhören, wie meine Freundin von ihrem Arbeitsalltag als Kellnerin berichtet. Kunden die ständig Sonderwünschen haben und sofort beleidigt sind, wenn mal etwas nicht mehr geht. Unfreundliches Verhalten gegenüber dem Personal kommt dann sofort als Konsequenz und die absolute Abstrafung durch den Entzug des Trinkgeldes.
    Leute tut mir leid, aber die Kellner/inen laufen sich den Arsch für euch ab, da sehe ich es als selbstverständlich an ihr ca. 10% Trinkgeld zu geben, wenn alles passt sogar mehr.
    Ich würde mich schämen, wenn ich bei 4,40€ mir die 50Cent vom 5€ Schein wieder rausgeben lassen würde. Das Gehalt ist für den Arbeitsaufwand bei weitem nicht ausreichend, entgegen der weitläufigen Meinung sind die Kellner auf ein einigermassen ansprechendes Trinkgeld doch angewiesen. Ohne das Trinkgeld würde diese Arbeit sich auf keinen Fall rechnen.
    Ich bin Student und mir steht mit Sicherheit nicht viel Geld monatlich zur Verfügung. Wenn ich mir das Trinkgeld nicht leisten kann, dann bleibe ich einfach zuhause.

    Wenn Du von heute auf morgen bei einem anderen Dienst orderst, wird die besagte Lieferantin davon bestimmt nichts mitbekommen.


    Als erstes solltest Du ihr bei einem wiederholten Kommentar dieser Art klarmachen, dass sie einen Job als Pizzalieferantin angenommen hat und diesen, konform ihres Arbeitgebers, auch ausführen muss. Sie wird für diese Arbeit auch entlohnt.
    Normalerweise müsste sie sich jetzt auf jeden Fall einsichtig zeigen.


    Als nächsten Schritt kannst Du Dich dann an den Chef dieser Firma wenden. Er sollte ihr auf jeden Fall die Firmenpolitik vermitteln können. ;)


    Der Dame trotz des geringen Ärgers nicht einfach so in den Rücken fallen.