Beiträge von c-walt

    Also bitte, Deine Aussage war:

    Sondern so wie bei Audi / Cupra / Seat / Skoda / VW aber auch Opel und Mazda hat man schon viele Möglichkeiten und kann problemlos ein aktuelles Radionavi mit Android, DAB+ Empfang und Unterstützung von Android Auto und Apple Carplay nachrüsten


    Bei diesen Kits muss teils das halbe Armaturenbrett aus-/umgebaut werden und die Integration ins Fahrzeug - z.B. zur Weiternutzung der Lenkradtasten - erfolgt über über Adapter, Gefrickel und Kompromisse. Das ist alles, nur kein „problemloses Nachrüsten“. Ganz abgesehen davon, dass das Endresultat häufig wie Kirmesbude ausschaut und keinesfalls optisch ins Fahrzeug passt.

    Der Unterschied ist das eine Tankstelle gesetzliche Zahlungsmittel akzeptiert, und ich nicht x Ladekarten dabei haben muss, um für den Fall der Fälle immer die richtige dabei zu haben, um Strafaufschlägen fürs Roaming zu entgehen, wie sie EnBW jetzt einführt.

    Zitiere mich bitte richtig und vollständig. Die Frage ist klar im Kontext der beiden vorhergehenden Sätze zu sehen. Ums Zahlungsmittel selbst geht es mir nicht. Es sind die Prozessabläufe, die zwischen dem Tanken und Laden gar nicht so verschieden sind. Und auch das Horrorszenario der Roamingkosten entwickelt sich mehr zum zahnlosen Tiger, wenn man sich etwas mehr Gedanken über das Thema macht und nicht immer direkt "DAGEGEN! DAGEGEN! DAGEGEN!" ruft.


    Zitat
    Was machst Du, wenn Du unterwegs doch mal tanken musst? Fährst Du die nächste Tanke an? Oder checkst Du per App, wo Du am günstigsten tanken kannst? Dann nehmen wir an, Du würdest ein BEV fahren und unterwegs statt des Benzinpreises schauen, wo Du mit Deiner XYZ-Karte* ohne Roaming laden kannst. Wo ist der Unterschied?

    Der Unterschied ist dass es beim Verbrenner, bei meinem Fahrprofil (selten mal über 300km am Tag), auf jeden Fall ohne nachtanken für Hin- und Rückweg reicht. Gedanken um Ladekarten und welche ich an welcher Säule einsetzte, um nicht über den Tisch gezogen zu werden, lösen sich damit in Luft auf.

    Das geht an meiner Frage vorbei. Du sprichst von zwei Tankstellen in Deinem unmittelbaren Umfeld, deren Preise Du regelmäßig per App prüfst. Ich frage nun, wo da der Unterschied ist, selbiges für zwei Ladesäulen in Deinem Umfeld zu tun? Inkl. dem Hinweis, dass sich an der Ladesäule die Preise seltener ändern und ein ständiges Überprüfen von Preisen an der "Heimat-Ladesäule" gar nicht nötig wäre.


    Was machst Du, wenn Du unterwegs doch mal tanken musst? Fährst Du die nächste Tanke an? Oder checkst Du per App, wo Du am günstigsten tanken kannst? Dann nehmen wir an, Du würdest ein BEV fahren und unterwegs statt des Benzinpreises schauen, wo Du mit Deiner XYZ-Karte* ohne Roaming laden kannst. Wo ist der Unterschied?



    Ich hatte schon einmal ein PHEV als Werkstattleihwagen[...]

    Auf gut Deutsch: Du hast keine wirkliche praktische Erfahrung. Danke. Welche Horrorstories zum Thema Laden von Elektroautos und Ladekartenchaos hast Du noch auf Lager?



    Und dennoch habe ich keine Lust, jedes Mal 30 Minuten und mehr irgendwo doof rumzustehen und den Wagen zu laden, was beim Verbrenner in 5 Minuten erledigt ist.

    Zur Vermeidung genau solcher Situationen tragen doch "Laternenladesäulen" bei. Du stellst Dein Auto ab, startest den Ladevorgang und machst Deine Erledigungen. Der Bedarf, zusätzlich irgendwo 30 Minuten dumm rumzustehen, entfällt damit. Auch die 5 Minuten an der Tankstelle wären eingespart.

    Das Problem ist doch viel mehr dass man sich überhaupt einen Kopf machen muss. Als Verbrennerfahrer steuere ich die nächste Tankstelle an, die alle meist im Rahmen von 3-5 Cent Preisunterschied liegen, zahle bar oder mit Giro- oder Kreditkarte, und gut. Kein Vertragszwang, kein Preislotto, je nach dem welche Karte ich verwende. So und nicht anders muss es sein. Das ist die Referenz, und so müsste es auch beim E-Auto sein.

    Auch als BEV-Fahrer mache ich mir keinen Kopf. Die Ladesäulen, -anbieter und deren Tarife an meinen regelmäßig angefahrenen Orte sind bekannt. Für Langstrecke in den Urlaub spielen 10€ Mehrpreis beim Laden für mich keine Rolle, da diese als Rauschen in den Gesamtkosten untergehen. Ich bin mit dem Benziner aber auch nicht von der Autobahn ab- und 20 Minuten durch die Walachei gefahren, um ein paar Euro beim Tanken zu sparen.


    Sieh es doch mal positiv: An der Ladesäule hast Du aktiv die Möglichkeit zu sparen. An der Tanke ist es "Friss oder stirb". ;)


    Es ist putzig, dass einem immer die Leute, die ein BEV nur aus 3m Entfernung kennen, erzählen wollen, wie umständlich und beschissen das mit dem Laden doch sei.


    Nein, muss ich nicht, denn ich habe zwei Tankstellen in der unmittelbaren Nähe, von denen ich eine im Schnitt einmal im Monat ansteuere, je nach dem welche gerade billiger ist, und das sagt mir eine App auf dem Phone.

    Wo ist jetzt der Unterschied zu 2 Ladesäulen in Deiner Nähe? Deren Preise Du ebenfalls per App auf dem Handy prüfen kannst? Was Du in der Regelmäßigkeit wie beim Tanken gar nicht unbedingt machen müsstest. Denn die Preise an der Ladesäule ändern sich nicht mehrfach täglich.

    Schliesslich geht es ja nur um Baustoffe und nicht um Rüstungsgüter.

    Unternehmen bezahlen Steuern. Was wird der russische Staat mit Steuereinnahmen finanzieren?

    Oder sie werden zu Propagandazwecken missbraucht: klick und klick.


    Es muss nicht immer direkt die Rüstungsindustrie sein.


    Du lässt übrigens unter den Tisch fallen, dass Nikolaus Knauf über Jahre russischer Honorarkonsul war. Aber das ist ja nichts Neues bei Dir...

    Ich weis nicht ob ich mir wenn ich ein Elektroauto hätte wirklich die EnBW App holen würde.

    Sondern bevorzugt würde ich daheim laden, und dann würde ich mir noch EWE Go holen.

    Dann ersetze EnBW in rasputins Aussage durch EWE Go oder jede x-beliebe Ladeapp. Der Anbieter als solches spielt in seiner Kernaussage überhaupt keine Rolle. Es geht darum, dass niemand anfängt an der Ladestation Apps herunterzuladen. Deine konstruierte Situation ist ein Hirngespinst.


    Ich hab eigentlich garnichts gegen das Konzept individueller Ladepreise für Partnersäulen. Aber warum muss man darum so ein Geheimnis machen und kann nicht die Preise der verschiedenen Partner vorab öffentlich machen?

    Im Regelfall nutzt Du zwei bis drei - lass es meinetwegen fünf sein - Ladesäulen im Umkreis Deines Wohn- und Arbeitsortes. Nach spätestens 2 Wochen sind dir die Anbieter und die Preise bekannt und du steuerst automatisch die für die Situation passende Säule an.


    Das Checken der Preise kannst Du sogar ganz entspannt vom Sofa aus machen, oder aus einem Restaurant zum Goldenen M mit Big Mac in der Hand. Es gibt außerdem Seiten/Apps wie chargeprice.app. Die zeigt Dir den günstigsten Anbieter in Abhängigkeit von den zu ladenden kWh. Damit entfällt auch das Rumschleppen von 429 verschiedenen Ladekarten, denn Du kannst vorab die für Deine Umgebung passende(n) Karten besorgen. Und falls man doch spontan die 583km zur Cousine fährt, nimmt man eine weitflächig nutzbare Karte wie von EnBW oder EWE Go mit.