Hi,
kleine Episode aus der ewigen Geschichte der Mobilfunk-Strahlen-Hypochonder:
Ursprünglich war auf dem Feuerwehrgerätehausturm von der Gemeinde ein O2-Sender genehmigt. Nach Widerstand durch selbsternannte Strahlenapostel einigte sich der Gemeinderat mit O2 auf einen Standort weit ausserhalb des bewohnten Gebiets am Waservorratsbehälter.
Die Strahlengegner mobilisieren aber unablässig weiter und steigern ihre Forderungen ultimativ - Folge: Gemeinde kündigt diese Vereinbarung und weist entnervt darauf hin, dass mit den Strahlenaposteln einfach keine Einigung zu erzielen ist. Als Folge wird nun wahrscheinlich ein Standort auf privatem Gelände innerhalb der Wohnbebauung entstehen, wobei die Gemeinde so gut wie keinen Einfluss auf die Ausgestaltung hat, sofern die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.
Der Standort am Wasservorratsbehälter weit ausserhalb der Wohnbebauung hätte übrigens die gesetzlichen Grenzwerte an der Grenze zur Wohnbebauung nur zu sage und schreibe 1,7% errreicht - sowas ist durch einen nun absehbaren Standort auf privatem Grund innerhalb der Wohnbebauung wohl vollkommen illusorisch, worauf der durch die Strahlenapostel genervte Bürgermeister hinwies und die Verantwortung dafür den Mobilfunk-Strahlenaposteln zuschob.
Die örtlichen Strahlenapostel geben sich aber weiter der Illusion hin, dass sie den O2-Standort völlig verhindern können.
An der Notwendigkeit einer O2-BTS für die Funkabdeckung nach der Abschaltung des T-Mobile-Roamings besteht übrigens nicht der geringste Zweifel.
http://tinyurl.com/denkingen5
Weitere Links zur Historie des Streits:
http://tinyurl.com/denkingen2
http://tinyurl.com/denkingen3
http://tinyurl.com/denkingen1
So long.
fruli