Na ja, dass Vodafone unter die Discounter geht, hat wohl keiner ernsthaft erwartet...
Beiträge von Marko
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Machen die das eigentlich absichtlich?
Auf der Webseite findet sich unter Genion L-Spezial unter Details wieder der Textbaustein "Wenn Sie mit einem bestehenden Vertrag in diesen Tarif wechseln wollen, nutzen Sie bitte Ihren Online-Kundenservice auf »Mein O2« unter:".
Schön, wenn man als Bestandskunde nicht nur kalt abgewimmelt, sondern auch noch veralbert wird. Das läßt sich nun nicht mehr als Fehler verkaufen.
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Wenn man endlich mal an die Qualität der Großen herankommen würde, dann könnte man auch darüber nachdenken, sich von denen abzusetzen.

Solange z.B. die seit vielen vielen Jahren überall übliche Kostenkontrolle nicht läuft, fehlt es schon an Grundlagen. Solange das Fundament nicht steht, wirds nix mit den Bauten. Daher kann man nur schmunzeln, wenn es einerseits an sowas schon klemmt, man aber andererseits mit "Qualität" punkten will. Das wirkt dann eher lächerlich.
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Die 2,50 EUR sind nicht egal, aber ich glaube es eben beim besten Willen nicht, dass die paar Euro - auf einen Monat gesehen - ins Gewicht fallen. Auch nicht bei Hartz IV und Studenten. Bei wem doch, da stellt sich die Frage nach einem Vertrag sicher nicht.
Ne echte F-Nr. gibts auch bei der Telekom als Sozialanschluß. Und der funktioniert sogar zuverlässig.

Über die 19 CT pro SMS müßte man sich meiner Meinung nach mehr aufregen als die paar Euro GG, die einen Telefonanschluss immer rechtfertigen sollten. Wieso muss es alles umsonst geben? Weil es das eine Zeitlang gab, und vermutlich ohne Ende Leute ins Boot kamen, die so spitz auf knapp rechnen? Ein Anbieter braucht auch etwas Umsatz, oder nicht? So lange die Preise maßvoll sind, ist das in Ordnung. Das trifft hier wenigstens auf die GG zu, auf die sonstigen Preise allerdings nicht. Und darüber regt sich keine Sau auf, aber die 2,50 EUR, die reißen es raus.
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Wieso, gibts ein Grundrecht auf Handyvertrag? Bei wem es so bedenklich klemmt, da stellt sich imho nicht die Frage nach einem Vertrag, bei dem unkontrolliert Gebühren auflaufen können. Prepaid tut es auch für die Erreichbarkeit.
Es gibt innerhalb der Laufzeit wohl bei fast jedem immer wieder mal eine Rechnung, die unerwartet höher ausfällt. Jedenfalls in einem Rahmen, der 2,50 EUR übersteigt. Ansonsten liegt das Teil nur in der Schublade. Auch dann reicht Prepaid.
Und ich kenne auch etliche, bei denen es finanziell klemmt. Aber 2,50 EUR stellen auch bei denen kein ernstes Problem. Hartz IV? 340 EUR plus Miete? Spricht nix gegen einen Vertrag, denn die paar Euro sollten auch hier noch drin sein. Die meisten Studenten müssen mit weniger auskommen. Und schaffen das auch mit Handy.
Es geht mir also nicht darum, wer einen Vertrag hat. Sondern, dass 2,50 EUR bei keinem ernsthaft ins Gewicht fallen sollten. Und wenn doch, dann sollte man auf das Risiko o2-Vertrag mangels Konstenkontrolle im eigenen Interesse verzichten. Ein paar mal blöd geklickt am Handy, und die 2,50 EUR fallen nicht ins Gewicht.
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Mit der Variante wechselt wohl eher der D1ler zu Congstar. Gibt wohl wenige, die ihre Gesprächspartner umerziehen können.

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Sehe ich genauso. Wenns an den paar Euro klemmt, dann ist ein Laufzeitvertrag - gerade bei o2, wo es keine Kostenkontrolle gibt - bedenklich bis unsinnig.
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Kommen auch Änderungen bei den anderen Tarifen?
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Na, wenn das alle Vorteile sind, die den dreifachen Minutenpreis plus eine GG rechtfertigen sollen...

Erstmal abwarten, was ab November tatsächlich an Preisen aufgelegt wird. Vielleicht gibts ja auch Vorteile (z.B. in den anderen Tarifen), die das Ganze wieder etwas ins rechte Lot rücken werden.
Dass ein Betreiber nichts zu verschenken hat, sollte jedem klar sein. Auch keine Festnetznummern für kostenlose günstige Erreichbarkeit. Andererseits dürfen die paar verbliebenen Vertragsvorteile nicht so weit gehen, dass man mit langen Laufzeiten (bis jetzt die meisten Nur-SIMs 24 lange Monate), zigfachen Minutenpreisen und einer GG gegängelt wird. Dann wird es laufen wie in Italien, Marktanteil Prepaid 80 %. Es muss - auch und gerade preislich - gute Gründe geben, die die Nachteile der Verträge (Tarifwechselsperren bzw. horrende Kosten hierfür, deutlich überzogene Laufzeiten in den meisten Tarifen, Gängelung der Bestandskunden bzgl. Neukunden-"Spezial"-Tarifen etc.) aufwiegen. Es kann nicht sein, dass Prepaid preislich extrem unter den Vertragstarifen liegt, wie das im Extremfall z.B. bei Xtra Click und CallYa 5/15 ist; da werden früher oder später die meisten auf die "Vorteile" verzichten. Abo muss sich gegenüber ungebundenen eben gerade im Preis lohnen. Und da sieht es derzeit in Deutschland mau aus. Es fehlt eben der "echte" Wettbewerb im Vertragssegment, der der Theorie nach zu Preisen nahe der Selbstkosten führen müsste. Das wäre bei SMS also 1 CT, wer im Mobilfunk also von im Großen und Ganzen funktionierendem Wettbewerb ausgeht (Gruß an die BNetzAg), irrt offenkundig gewaltig.
Schon die Tatsache, dass 15 Jahre (!) nach Netzstart (jedenfalls der D-Netze, E-Netze aber auch über 10 Jahre) die Preise bei allen Anbietern nach oben tendieren (die Minuten abseits toller Pakete etc., die SMS seit 10 Jahren auf 19 CT verharren), spricht dafür, dass die Anbieter sich gegenseitig und damit sich selbst schützen, statt, wie es im Wettbewerb zu erwarten wäre, nach unten gehen. Eigentlich unglaublich, dass die zuständigen Behörden hier offenbar schlafen. Aber vielleicht räumt ja die EU mit den Mißständen auf; jedenfalls agieren die schneller und nachhaltiger als die Landesbehörden. Man könnte an der Existenzberechtigung selbiger zweifeln und es gleich mit einer EU-Behörde regeln. Das ist dort zumindest angedacht, zu Recht wie ich finde.
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Was soll die 5 EUR Handyoption für die Pakettarife sein? o2-Flat?