Zitat
Original geschrieben von Printus
Das ist aber das Problem an der Sache - die eigenen Kinder sind immer die liebsten, süßesten und hübschesten... Ein Außenstehender (noch dazu vielleicht überzeugter Single, Partygänger oder nicht auf der Frau-Kind-Familie-Welle) findet aber vielleicht nicht dass Kinder soooooo süüüüüüß sind, sondern dass sie alle verknautschte Babyfaces haben und verhindern dass man sich normal über anderen Themen des Lebens unterhalten kann. Auf einmal geht's nur noch um Windeln, Brei, Schlaf- und Fütterungszeiten, also Themen, die zwar Eltern, aber nicht Kinderlose betreffen. Selbige haben oft keine Chance eine ehrliche Meinung zu vertreten, weil Eltern erwarten dass jeder ihre Themen spannend und das Kind furchtbar knuffig finden muss.
Ganz genau so! Besser kann man das eigentlich nicht formulieren! :top:
Vergleichbar langweilig mit den Gesprächen über fremde Kinder, zu denen man keinen Bezug hat, ist für mich nur noch das Anschauen von fremden Urlaubsdias! Und wenn man das dann mal höflich zum Ausdruck bringt, ist man gleich wieder der verständnislose, kinderfeindliche Buhmann! Mitnichten.
Ich persönlich finde Patenschaften ganz schön anstrengend, wir haben selber 2 Patenkinder, die halten ganz schön auf Trab, weil dazu unserem Verständnis nach mehr gehört, als nur den Dukatenesel zu spielen!
Ich kenne das so, dass man früher Verwandte als Paten auswählte, heutzutage scheinen Freunde an deren Stelle getreten zu sein, zumindest in unserem Umfeld. Warum ist das so? Mir käme das nie in den Sinn.
Man sollte sich wirklich verdammt gut überlegen, ob man eine Patenschaft übernehmen möchte und seine Meinung darüber auch frei zum Ausdruck bringen.