Beiträge von Gryphone

    Jaja, ich weiß, u.a. in Indien, Brasilien und der Republik China gibt es ebenfalls regionale Lizenzen. Aber da Deutschland bevölkerungsmäßig auch kein allzu kleines Land ist könnte sich das auch hier lohnen.


    GPRS etc. funktioniert auch im Ausland praktisch reibungslos, ich denke das wäre auch kein Problem das im Inland zu realisieren.


    Für Leute die viel unterwegs sind gibt es ja auch bundesweite Anbieter. Ich schlage ja nicht vor, die bestehenden Lizenzen zu ändern, das gilt jetzt nur für die freien Frequenzen.

    Bisher gibt es ja vier bundesweite Anbieter für GSM und UMTS. Der Versuch, zwei weitere UMTS-Anbieter aufzustellen, ist ja wie wir wissen gescheitert, u.a. wohl an den hohen Lizenzkosten und den Kosten für den Netzaufbau. Ein etwaiger neuer Anbieter müßte sich zumindest auch letzterem Problem stellen, und wahrscheinlich 50% der Bundesbevölkerung mit eigenem UMTS versorgen.


    Um etwas frischen Wind in den Markt zu bringen, würde ich vorschlagen, regionale Lizenzen zu vergeben, am besten gleich kombiniert für GSM und UMTS. Die Regionen sollte max. 10 Mio. Einwohner haben, also z.B. Hamburg, Berlin, Köln/Bonn und München jeweils mit Umland, Ruhrgebiet, Rhein-Main usw.


    Vorteil für die Ausschreibung von regionalen Lizenzen (ggü. bundesweiten) wäre erstens, daß sich der finanzielle Aufwand im Rahmen bewegt, zweitens ein Anbieter der schon in einem bestimmten Ballungsraum bekannt ist auch dort seine Produkte anbietet und drittens die Kunden sich wohl auch vor allem in diesem Gebiet aufhalten werden.
    Für bundesweite Versorgung wäre es ja möglich, einen Roamingvertrag mit einem bereits bestehendem Anbieter abzuschließen.


    Einige Stadtnetzbetreiber haben ja schon Interesse an einem Einstieg ins Mobilfunkgeschäft verlauten lassen, so z.B. NetCologne.
    Da sich das Versorgungsgebiet auf vielleicht 2000 km² erstrecken würde, könnte man auch bestimmte Dienste, z.B. Festnetznummer netzweit anbieten.

    Ich war letzte Woche in Italien und hatte eine Loop-Karte dabei. Laut O2-Webseite kostet eine Kurznachrichten von Italien aus 0,49€. Ich habe nun 4 SMS verschickt (drei nach D, eine innerhalb von I), mir wurden aber nur 1,20€ abgebucht.


    Natürlich freue ich mich darüber, aber es wundert mich schon etwas. Hat es vielleicht etwas mit der neuen EU-Option zu tun? Auch wenn dort nichts von neuen SMS-Preisen steht, weder für Laufzeitvertrag noch für Wertkarte.


    Genutztes Netz war das Starmappartnernetz Wind. Karte ist "mittelalt", d.h. schon blaue SIM, aber noch mit Easy Money und Happy Hours.

    Hmmm... also ich hatte letzte Woche auch keinerlei Probleme, ein jeder zweiten Ecke klebte ein Wind-Zeichen und als ich dann eine Rubbelkarte brauchte habe ich auch innerhalb von zwei Minuten eine gefunden und gekauft.

    Ich persönlich nutze auch gerne die WAP-Flatrate, die gibt es sonst auch bei niemandem.
    Ansonsten gibt es aber nicht mehr wirklich mehr viel außergewöhnliches bei O2.


    Flatrate, WE-Paket und Surfpaket kann ich ja gar nicht nutzen... aber dann nimmt man dies halt von anderen Anbieter, die geben einem das gerne.

    Zitat

    Original geschrieben von EricssonFreak
    Hier mal - quasi als Gegenpol - eine Wasserstandsmeldung aus dem WM-fernen Südbaden: UMTS-Netz macht keinerlei Probleme [...], und GSM selbstredend auch nicht. Die paar tausend Holländer und Engländer in der Gegend telefonieren wahrscheinlich alle bei Vodafone & Co.


    Hö? Ich weiß nicht, wie oft Engländer bei E-Plus landen, wenn überhaupt dann nur Orange und 3-Kunden, alle anderen landen ja in ihrem eigenen Netz, aber in den Niederlanden verfügt die E-Plus-Muttergesellschaft KPN über mehr als 50% Marktantteil, sprich die absolute Mehrheit der Roamer dürfte bei E-Plus landen.
    Wahrscheinlich machen die paar tausenden Gäste bei über 10 Mio. E-Plus-Nutzern einfach keinen Unterschied, es liegt eher an den eigenen Kunden.