Beiträge von Thomas201

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    Original geschrieben von Action Andy
    Die DHL Hotline sagt, dass von Euronics am 02.05.2013 ein Nachforschungsauftrag eingeleitet wurde. An der Hotline wurde mir gesagt, dass Sie nur die Sendungsverfolgung sehen können und auch nicht erkennen können, ob es eine Nachnahme war, da das Paket in einer Filliale eingeliefert wurde. Die Nachforschungsabteilung wird dies aber wohl feststellen können.


    Ich finde das klingt alles nicht so toll. Wenn die Post nun behauptet, dass es nur ein normales Paket war oder dass der Bote vergessen hat zu kassieren, haben wir wohl den schwarzen Peter.


    Wie gesagt - wenn sich Euronics an deine Freundin hält bist du Zeuge, dass bezahlt wurde. Das dürfte als Beweis ausreichen, so dass es nicht auf die Voraussetzungen des Anscheinsbeweises nach dem Urteil des BGH ankommt. (ich verstehe deinen Post zumindest so, dass du quasi daneben standest?)

    Zitat

    Original geschrieben von knickepitten
    Ich kenne das von einem Mandanten, dass da öfters mal was schief läuft. "Öfters" hierbei aus Sicht des Kunden, nicht unbedingt von DHL.


    D.h. dass DHL Fehler macht beim Aufzeichnen der Vorgänge bzw. Weiterleiten des Geldes oder inwiefern läuft da was schief?

    Ich finde das Urteil auch "komisch".
    Ich glaube aber eher, dass hinter dem Urteil mehr steckt, als sich aus den Urteilsgründe ersehen lässt.
    Es ist gut möglich, dass der Paketzusteller einfach vergessen hat, den Betrag einzuziehen und dass die Richter davon überzeugt waren, dass der Käufer nicht gezahlt hat, und die Anforderungen an den Anscheinsbeweis dementsprechend "ausgelegt" haben.

    Falls sich die ganze Sache nicht klären sollte, hätte deine Freundin hier gegenüber der Situation im Urteil einen Vorteil:
    Deine Freundin hat einen Beweis für die Zahlung - und zwar dich als Zeugen. Zwar wäre deine Aussage im Verhältnis zu einer gegenteiligen Aussage des Zustellers weniger "wert" - aber wenn ihr tatsächlich bezahlt habt, ist es unwahrscheinlich, dass der Zusteller das Gegenteil behauptet (außer der Zusteller selbst hat sich das Geld eingesteckt - ob er dann aber trotzdem vor Gericht behauptet, definitiv keine Zahlung erhalten zu haben, wenn er auch ohne Probleme sagen kann, er wisse es nicht mehr, halte ich für eher unwahrscheinlich)


    Erstmal Euronics die Situation schildern - die müssen ja auch sehen, dass es sich um eine Nachnahmelieferung gehandelt hat und wenn der Kunde in ordentlichem Ton behauptet, unter Zeugen gezahlt zu haben, dann wird der Händler wohl einsehen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Paketlieferant das Geld unterschlagen hat bzw. da einfach nur ein Fehler vorlag, größer ist, als dass der Kunde betrügt. V.a. kann sich der Händler ja auch ohne Probleme an den Paketdienst halten - das dürfte doch aus Sicht eines vernünftigen Händlers auch der Normalfall sein. Evtl. will Euronics auch nur ausschließen, dass der Versandunternehmer nicht doch vergessen hat, das Geld einzufordern und hält sich dann an das Versandunternehmen.


    [damit gebt ihr natürlich zu, das Handy erhalten zu haben - ob der von knickepitten vorgeschlagene "Bluff" sinnvoller ist, hängt davon ab, ob ihr das auch vor Gericht aufrecht erhalten würdet / könntet]

    Ich verstehe den "." in seinem Satz so, dass sie auch seine Bankdaten hatten und lediglich die Personalausweisnummer fehlte. Das würde Sinn ergeben, da die Kopien des Personalausweises i.d.R. direkt nach der Prüfung vernichtet werden.


    Dass die Gangster nicht seine richtige Email-Adresse verwenden ist auch klar, da das ganze sonst aufgrund der Bestätigungsmail sofort auffallen würde.


    Dass das ganze mit dem Datendiebstahl bei Logitel zusammenhängt, ist bisher in der Tat - wie Merlin richtig festgestellt hat - nur eine Vermutung.
    Hoffen wir mal, dass sich nicht noch mehr Leute mit demselben Problem hier einfinden.


    speeny: Wie hast du denn von den Verträgen erfahren? Hat VF bei dir angerufen?

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    Original geschrieben von Linea
    Interessant, dass eine Portierung jetzt schon an Tarifen festgemacht wird. So ein Fall ist mir bisher noch nicht untergekommen. Auch unsere interne Datenbank gibt dazu nichts her.


    Wie gesagt, ich will hier nichts "festmachen" oder feststellen - ich habe vielmehr keine Ahnung von dem Hintergrund. Deshalb frage ich hier ;)


    D.h. bei einem Vodafone Red M können die Online-Händler ohne Probleme eine Portierung durchführen? Die Händler haben aber teilweise einfach keine Lust auf den Stress einer Portierung und verweisen deswegen auf die Offline-Shops? [Bisher nicht bestätigte oder widerlegte Vermutung]

    Danke dass du den Thread hier gefunden hast Linea - Antworten aus erster Hand sind die Besten.


    Schau mal ins Werbeforum - Bei jedem Vodafone Red M Angebot steht dabei "keine Portierung möglich" bzw. "Portierung nur nachträglich über Shops möglich".


    Das hört sich so an, als ob es eine Vorgabe von Vodafone wäre bzw. technisch nicht möglich wäre.