Falls Du es nicht mitbekommen hast, ich fahre seit diesem Jahr einen Dacia Spring. Und natürlich lädt er bei mir Zuhause. Aber mit 235 km wltp ist es offenbar für gewöhnliche Strecken (100 km hin und 100 km zurück) zu wenig im Winter. Mein Vorteil war, dass ich bei der Familie laden konnte. Das Credo "steht er, dann lädt er" lässt sich halt nur Zuhause umsetzen. E-Auto ist meiner Meinung nach nichts für den Winter, es sei denn Geld spielt keine Rolle oder man fährt nur Mini Strecken.
Ist das Urteil so allgemein nicht etwas hart? Die Erkenntnis sollte doch eher sein, dass die Reichweite im Winter geringer ist. Und es dann bei den e-Kleinwagen (Dacia Spring, Twingo, Smart o.ä) mit kleinem Akku eben schon bei nur 100km hin und zurück zu knapp bzw. unpraktisch werden kann. Wenn ich das recht sehe, hat aber doch die nächsthöhere (und natürlich teurere) Klasse (e-208, Zoe, ID3, 500e, Mokka-e, Corsa-e o.ä) wesentlich mehr (>+50%) Reichweite/Batteriekapazität.
Sprich günstige e-Autos sollte ich heute wirklich nur für den Stadtverkehr bzw. kurze Strecken in Erwägung ziehen. Wenn es flexiber/bequemer sein soll, muss man noch (viel) mehr Geld in die Hand nehmen beim Kauf.
btw: In der Nachbarschaft hat sich eine Dame für den (Nacht)Schichtdienst einen alten e-Golf mit dem kleinen Akku (<200km Reichweite) gekauft, bei vielleicht 100-150km die Woche hängt der auch nur ein Mal die Woche am normalen Stromkabel aus der Garage. Und warm wird auf so Kurzstrecken (15-20km) im Winter auch ein Verbrenner nicht wirklich...