Beiträge von mannesmann

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    Original geschrieben von drSeehas
    Da steht bisher nichts zeitabhängiges in den Preislisten. Bei callmobile steht nur was von stündlicher Blockrundung und Abrechnung von mindestens 0,01 €, was aber nicht 1 cent pro Stunde bedeutet, sondern mindestens 10 kB * 35 ct / 1024 kB = 0,34 ct pro Stunde. Auch nicht viel besser.


    Jetzt bist aber auch du aber auf Drillisch reingefallen. :D


    10 kb * 0,35 Euro/1024 kb = 0,0034 Euro


    Es werden aber mindestens 0,01 Euro abgerechnet. Da eine stündliche Blockrundung erfolgt, werden dann doch mindestens 0,01 Euro pro Stunde abgerechnet.


    Warum nehmt ihr nicht einfach simyo, da habt ihr solche Probleme nicht. Das MB ist bei simyo/ALDITalk zu dem noch über 31 % billiger als bei BILDmobil/congstar.


    Ach ja simyo/ALDITalk ist E+ und damit habt ihr im Atombunker keinen Empfang. Und für eure 2 kb pro Stunde braucht ihr anscheinend auch HSDPA und das gibt es bei E+ nicht.

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    Original geschrieben von Marian_78
    Austritt aus der Nato? Oh Mann. DAS ist albern!


    [...]


    "Ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau." – Gustav Heinemann (SPD), Bundespräsident 1969–1974, auf die Frage, ob er Deutschland liebe


    Wenn du schon Gustav Heinemann zitierst, dann solltest du auch mit seinem Leben und Wirken vertraut sein. Er war ein Gegner der deutschen Wiederbewaffnung. Insofern hätte er höchstwahrscheinlich einen NATO Austritt in den heutigen Zeit befürwortet.


    Insbesondere die Ziele der Gustav-Heinemann-Initiative legen diesen Schluss nahe:


    " * Die Bekämpfung des Terrorismus rechtfertigt weder Kriege noch die Missachtung von Bürger- und Menschenrechten.

    * Präventivkriege sind wie alle Kriege weder ein geeignetes Instrument zur Lösung von Konflikten noch zur Durchsetzung von Interessen.


    * Das Menschenrecht auf Bildung muss für alle in Deutschland lebenden Menschen gelten. Seine Verwirklichung ist eine der Voraussetzungen für demokratische Teilhabe.


    * Verantwortungsbewusstes Handeln der Bürgerinnen und Bürger setzt Transparenz staatlichen Handelns voraus."


    Diese Ziele wurden 1977 unter dem Eindruck des "Deutschen Herbst" festgeschrieben. Ich denke, dass sie heute in Zeiten von Wolfgang, Dubbel Uhh, Irak- und Afghanistanpräventivkriegen aktueller denn je sind!


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    Original geschrieben von Siemensanier
    Schonmal davon gehört, das "Vereine" eine freundschaftsstiftene Wirkung haben können?


    Das kommt auf den "Verein" an! ;)


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    Original geschrieben von Siemensanier
    Lass uns die Nato auflösen, aber gleichzeitig ein militärischen Bund innerhalb der UN aufbauen. Wenn dann alle Mitglied wären, könnten wir uns das Militärische sparen.


    Es gibt doch schon die UN "Blauhelmtruppen", insofern können wir die NATO langsam aber sicher der Geschichte übereignen.

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    Original geschrieben von HappyDay989
    Es gibt sogar Juristen - und das dürfte nicht einmal eine Minderheit sein - die davon ausgehen, daß man den Artikel 102 aus dem GG streichen könnte, weil aus Art. 1 GG ohnehin ein Verbot der Todesstrafe zwangsläufig folgt. Denn jede Todesstrafe ist inhuman und damit mit der menschlichen Würde unvereinbar.


    Tja und genau das wird mittlerweile munter bestritten! :gpaul:


    Wir können also froh sein, dass wir den Art. 102 GG noch haben! :)

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    Original geschrieben von Marian_78
    Austritt aus der Nato? Oh Mann. DAS ist albern!


    Nö, wir sind umzingelt von Freunden und haben sicher andere Problem (insbesondere Schuldenabbau!) als Milliarden für Kriegsspiele zu verschwenden.


    Leider können die Lobbyisten der Rüstungskonzernen bislang den Politikern und der Öffentlichkeit erfolgreich das Gegenteil verkaufen. Außerdem fällt dann schnell das "Arbeitsplatz Argument", schließlich ist Deutschland mit 10,8 Milliarden USD (in 2004) die Nummer 2 bei den Rüstungsexporten. Und wo kämen wir hin, wenn der weltweit zweitgrößte Waffenhändler auf einmal selber kein Krieg mehr spielen wollte. Da würden sich unsere Waffen gleich viel schlechter verkaufen lassen und der heimische Markt würde dann auch noch wegfallen.


    Zu dem sind acht staatliche Einrichtungen (13 % KfW Bankengruppe, 10 % HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsverwaltung, 5 % die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft, 3,5 % Bayerische Landesbodenkreditanstalt, 2,5 % Landesbank Baden-Württemberg, 2,5 % Landeskreditbank Baden-Württemberg, Förderbank, 2 % Bremer Investitions-Gesellschaft und 1,5 % LfA Förderbank Bayern) maßgeblich an Europas größtem Rüstungskonzern beteiligt.


    Solche Beteiligungen gefallen natürlich auch den Linken gut, die am liebsten alle Firmen verstaatlichen würden.

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    Original geschrieben von Lüni
    Demgegenüber steht aber z.B. das Eingriffsinstrument des "finanalen Rettungsschusses", denn hier kann das Leben des Täters mit dem des gegenwärtig erheblich gefährdeten Lebens des Opfers aufgewogen werden.


    Was aber sehr umstritten ist, auch wenn es in den Polizeigesetzen der Länder stehen mag.


    Zitat

    Original geschrieben von Lüni
    Hier hat der Täter schließlich die Ursache gesetzt und demnach stünde ein Eingriff in das Grundrecht des Täters auf Leben auch nicht in einem krassen Mißverhältnis zum Recht auf Leben des Opfers.


    Genau mit dieser Begründung wird übrigens auch die Totesstrafe wieder legitimiert, sobald man den Art. 102 GG "beseitigt" hat. BigBlue007 hat es sogar auch noch geschrieben.


    Zitat

    Original geschrieben von Lüni
    Anders wäre es widerum wenn der Staat eine Handvoll Menschen töten möchte, die ihrerseits keine Ursache gesetzt haben, um eine größere Anzahl von Menschen retten zu wollen. Darum ist das Gesetz zum Abschuß gekaperter Flugzeuge ja auch vom BVerfG zu Recht gekippt worden.


    Es ist primär gekippt worden, weil dem Staat eine Abwägung "Leben gegen Leben" nicht zu steht.


    Zitat

    Original geschrieben von Lüni
    Eine ähnliche Abwägung muss man hier nun vornehmen und diese ist meiner Meinung nach auch möglich und sinnvoll. Hier ging es schließlich nicht um sowas wie eine abstrakte Terrorgefahr mit einer Vielzahl mehr oder minder Verdächtigen, sondern um einen konkreten Einzelfall mit einem dringend Tatverdächtigen.


    Dir ist schon klar, dass wenn du diese Büchse der Pandora öffnest, irgendwann für nahezu jedes Delikt ein "dringend" Tatverdächtiger "ein bisschen gefoltert" wird?


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Nö, geht sie nicht. Wenn ich z.B. zwangsweise zum Wehrdienst oder Wehrersatzdienst herangezogen werde, dann beschränkt dies meine persönliche Freiheit und ggf. auch Würde in erheblichem Maße. Und zwar ohne, dass dies mit Art. 1 in Widerspruch stünde. Und zwar deswegen nicht, weil an anderer Stelle im Grundgesetz eben die Wehrpflicht geregelt ist. Und so macht das Grundgesetzt eben einige Ausnahmen von Art. 1 für bestimmte Situationen bzw. Personengruppen.


    Wo macht das Grundgesetz bitte eine Ausnahme von der Menschenwürde im Rahmen der Wehrpflicht?


    Welchen Teil von "Die Würde des Menschen ist unantastbar" hast du eigentlich nicht verstanden?


    Deine Freiheit wird durch die Wehrpflicht ganz sicher (stark) eingeschränkt, aber dass findest du doch auch an anderen Stellen. Ob man dies nun für gut befindet oder nicht, soll uns hier nicht beschäftigen, da es um die Menschenwürde geht.


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Und genauso wäre es natürlich denkbar, dass es statt des Artikels 102 einen anderen Artikel geben könnte, der eine Todesstrafe, oder von mir aus auch eine garantierte lebenslängliche (im Wortsinne) Verbringung hinter Gitter regelt, ohne dass dies ein Verstoß gegen Art. 1 wäre.


    Das wird nun tatsächlich so vertreten, dass es ohne den Art. 102 GG eine Todesstrafe geben könnte mit der Begründung von Lüni:


    Zitat

    Original geschrieben von Lüni
    Hier hat der Täter schließlich die Ursache gesetzt und demnach stünde ein Eingriff in das Grundrecht des Täters auf [Menschenwürde] auch nicht in einem krassen Mißverhältnis zum Recht auf Leben des Opfers.


    Der Täter soll sich durch seine Tat praktisch selbst seiner Menschenwürde beraubt haben.


    Aber auch da kann ich nur fragen: welchen Teil von "Die Würde des Menschen ist unantastbar" haben diese Todesstrafebefürworter nicht verstanden?

    Echte Befreier wären schon längst (spätestens 1990) gegangen und wären nicht noch immer hier. Zu allem Überfluss haben diese Befreier auch noch Sonderrechte, wie den Totalausfall unserer Hoheitsrechte auf unserem Staatsgebiet (also nicht innerhalb der Botschaften, welche grds. Staatsgebiet der jeweiligen Botschaftsnation sind) für die Militärangehörigen der Befreier. Wo das mit Art. 3 GG vereinbar sein soll, erschließt sich mir bis heute nicht!


    Die Befreier von Irak und Afghanistan (zu denen auch Deutschland gehört) werden auch noch lange dort bleiben, selbst wenn dort irgendwann mal keine bürgerkriegsähnlichen Zustände mehr herrschen sollten.


    Um mal wieder BTT zu werden, insofern haben die Linken in einem Recht: Austritt aus der NATO. Aber mit dem Ziel sind auch die Grünen gestartet und noch vor kurzem haben sie für NATO Einsätze rund um die Welt gestimmt.


    Linke und Rechte Idioten wird es immer geben. Problematisch ist derzeit nur, dass immer mehr Wähler aus dem bürgerlichen Lager den Links(radikalen) sehr positiv gegenüber stehen. In den 30igern konnte die braune Suppe auch immer mehr Wähler aus dem bürgerlichen Lager für ihren Wahnsinn gewinnen.