Beiträge von mannesmann

    Zitat

    Original geschrieben von Tob
    Was die Marktanteile betrifft siehts für Eplus aber nicht ganz so gut aus.


    Hinsichtlich der schön gerechneten UMTS SIM Kartenmarktanteile sicher nicht, aber hinsichtlich des allgemeinen Marktanteils schon. Der Vodafone Marktanteil sinkt seit bestehen 1992 kontinuierlich von 61,6 % zu 35 %! T-Mobile konnte dagegen den Marktanteil relativ stabil halten bei ca. 40 %. E-Plus konnte den Marktanteil seit 1994 kontinuierlich steigern von 1,7 % bis zu 15,9 %. O2 steigert auch ununterbrochen seinen Marktanteil von 1998 von 0,2 % zu 13 %.


    Der wahre Verlierer bei der Entwicklung ist Vodafone. T-Mobile hat zwar schwach angefangen, aber hält sich konstant auf diesem damaligen schlechten Niveau (2 Anbieter) und heute gutem Niveau (4 Anbieter). Für mich ist daher der wahre Gewinner T-Mobile. E+ und o2 holen aber immer weiter auf und scheinen sich primär bei den Marktanteilen von Vodafone zu "bedienen".


    Vodafones UMTS HSDPA unbestrittene Überlegenheit auf dem deutschen Gebiet kann daher auf dem Markt die Kunden nicht zum Bleiben oder Wechseln zu Vodafone nicht überzeugen. Die Kunden gehen lieber zur Konkurrenz.

    Zitat

    Original geschrieben von Lord Dragon
      mannesmann
    Ich wohne in der Düsseldorfer Str. 150.


    Direkt neben MAN? ;)


    Dann ist es kein Wunder, dass du dort einen sehr guten D1 Empfang hast. Der D1 GSM/UMTS Sender ist 300 m in direkter ungehinderter Sicht entfernt. Der muss dir das Hirn grillen! :D :eek:


    Die nächsten E+ Sender stehen in Schanzenstr. 30 (GSM 1800) in 1,2 km und Berliner Str. 103 (UMTS) in 700 m Entfernung.


    Warum E+ hier den GSM und UMTS Standort auseinander gerissen hat, weiß wohl nur E+. Am Wiener Platz/Bachstr. haben sie das übrigens ebenso gemacht.


    Dir könnte das evtl. zum Vorteil gereichen, da der GSM Sender bei dir wohl zu schwach ankommt, aber mit dem UMTS Sender könntest du Glück haben, da er fast auf halber Entfernung bei dir steht.


    Zitat

    Original geschrieben von Lord Dragon
    UMTS geht bei allen Anbietern. Leider kann ich aber die Signalstärke nicht bestimmen, da ich keine E+ Karte im Moment habe und bei O2 habe ich gekündigt. Das mit der Umleitung ist eine sehr gute Idee. Irgendwie bin ich nicht draufgekommen.


    O2 kannst du ohnehin vergessen, wenn es dir um günstigstes Roaming und Auslandsgespräche geht. An deiner Stellung würde ich entweder bei Congstar bleiben und dazu eine solomo mit Umleitung nehmen oder aber nach einem positiven Test mit einem UMTS Telefon ganz zu solomo gehen.


    Zitat

    Original geschrieben von Lord Dragon
    Gibt es auch andere Anbieter außer solomo, die gute Roaming Preise haben? Preise bei solomo sind OK, nur gefällt mir der Call Back Verfahren irgendwie nicht wirklich.


    Wie die anderen schon geschrieben haben, dürfte kein Weg an dem Call-Back-Verfahren vorbei führen. An sich gibt es noch andere Anbieter mit nicht deutschen Netzbetreibern im Hintergrund, die dir günstiges Roaming anbieten. Da gibt es eine ganze Menge, nur du bekommst dann im Regelfall keine deutsche Nummer, sondern irgendeine ausländische Handynummer (Island & Co.), wenn dich das nicht stört, dann kannst du mal im Thread http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=350092 vorbei schauen.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Kann aber den potenziellen Kunden egal sein, wenn es solche Angebote gibt, dann kann man sie auch nutzen, zumal man bei Prepaid nur ein verschwindend geringes Risiko hat.


    Prepaid? Das ist Drillisch und kein echtes Prepaid.


    Da du es nicht glaubst, folgt hier der Beleg meiner Aussage. Maxxim FAQ:


    "Welche Kosten entstehen, wenn es zu einer Rücklastschrift kommt?
    Antwort:


    Die Bearbeitungsgebühr einer Rücklastschrift beträgt 20,47 Euro.


    Insofern der ausstehnde Betrag innerhalb von 7 Kalendertagen nach Entstehen der Rücklastschrift überwiesen wird, wird dieser Betrag gutgeschrieben.


    Neben der Bearbeitungsgebühr wird eine Rücklastschriftgebühr des jeweiligen Bankinstitutes erhoben. Eine Gutschrift dieses Betrages ist nicht möglich. Die jeweilige Höhe wird durch die entsprechende Bank vorgegeben."


    Na gut, dass sieht relativ fair aus, denn auch simyo & Co. werden eine Rücklastschrift nicht ohne die Belastung von Gebühren hinnehmen.


    "Um welchen Tarif handelt es sich bei maXXim?
    Antwort:
    maXXim ist ein Prepaid-Tarif bei dem Sie Ihr Gesprächsguthaben ganz einfach und sicher aufladen können. Somit haben Sie die gewünschte Kostenkontrolle. "


    So weit so gut, aber wenn man dann in AGB nachschaut, dann weiß man wie knapp der Tarif kalkuliert sein muss und erkennt die übliche Vorgehensweise der Service Provider unter Punkt I Ziffer 3:


    "Der Diensteanbieter kann die Geschäftsbedingungen, die Leistungsbeschreibungen oder die Servicepreise ändern, indem
    die Änderungen dem Kunden schriftlich oder per E-Mail mitgeteilt
    werden. Sofern der Kunde nicht binnen 4 Wochen seit Zugang der
    Änderungsmitteilung schriftlich oder per E-Mail einzelnen oder
    allen Änderungen widerspricht, gelten die mitgeteilten Änderungen
    als genehmigt. [...] Übt der Kunde sein
    Widerspruchsrecht aus, und teilt der Diensteanbieter dem
    Kunden daraufhin mit, dass eine Fortsetzung des Vertrages ohne
    die Vertragsänderung für den Diensteanbieter aus technischen
    oder wirtschaftlichen Gründen unzumutbar sein wird, kann der
    Kunde den Vertrag innerhalb eines (1) Monats ab Zugang dieser
    Mitteilung kündigen. Die Kündigung bedarf der Schriftform. Sofern
    der Kunde (a) nicht oder nicht form- und fristgemäß kündigt oder
    (b) nicht ausdrücklich schriftlich innerhalb eines (1) Monats ab
    Zugang der Mitteilung erklärt, dass er die Erfüllung des
    ungeänderten Vertrages verlange, gilt dies als dauerhafter
    Verzicht des Kunden auf diejenige Leistung, deren Erbringung
    dem Diensteanbieter laut der Mitteilung unzumutbar ist. In diesem
    Fall ist der Diensteanbieter berechtigt, den Vertrag so
    durchzuführen, als ob die Vertragsänderung in Kraft getreten ist.
    "


    Wenn die Kalkulation zu kippen droht, kann Drillisch einen mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende ohne Angaben von Gründen raus schmeißen (vgl. Crash 5 von debitel). Punkt III Ziffer 3:


    "Der Vertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von vier
    Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Die Kündigung kann
    schriftlich per Brief, Fax oder E-Mail erklärt werden. Das Recht
    beider Vertragspartner zur fristlosen Kündigung aus wichtigem
    Grund bleibt unberührt."


    Unter Punkt IV. erkennt man glasklar, dass es sich NICHT um Prepaid handelt:


    "1. Der Diensteanbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass
    Roamingverbindungen und Verbindungen zu Diensten von
    Drittanbietern verzögert vom Netzbetreiber übermittelt werden
    können und deshalb eine verzögerte Abrechnung erfolgen kann.
    ...
    3. Bearbeitungsentgelte für sonstige Dienstleistungen sowie
    Entgelte, die bei Vertragsbeendigung entstehen, berechnet der
    Diensteanbieter in der Regel nach Erbringung oder mit der
    Schlussrechnung."


    Das beste folgt aber unter Punkt VII:


    "Der Diensteanbieter behält sich vor, die Entgelte entsprechend
    den eingetretenen Kostensteigerungen, insbesondere aufgrund
    von Preiserhöhungen der Netzbetreiber
    , der Steuern und der
    sonstigen vom Diensteanbieter zu tragenden Kosten zu erhöhen.
    Der Diensteanbieter wird den Kunden von einer Entgeltänderung
    rechtzeitig in geeigneter Weise in Kenntnis setzen. [...]"


    Punkt VIII Ziffer 1:


    "Die nutzungsabhängigen und nutzungsunabhängigen
    Entgelte sind vom Kunden grundsätzlich im Voraus zu zahlen
    (Vorleistungspflicht). Zur Abwicklung dieses Vertragsverhältnisses
    richtet der Diensteanbieter dem Kunden das maXXim-
    Guthabenkonto ein, über das mit der Leistungserbringung durch
    den Diensteanbieter die Zahlung der vorgenannten Entgelte
    erfolgt. Die maXXim-Dienstleistungen können nur genutzt werden,
    wenn ein ausreichendes Guthaben auf dem Guthabenkonto
    vorhanden ist (vgl. Klausel IX. Aufladen des Guthabenkontos)."


    Kein Grundsatz ohne Ausnahme wie Ziffer 4 zeigt:


    "Die Einzugsermächtigung des Kunden erstreckt sich auch auf
    die Zeit nach Vertragsbeendigung auf Forderungen, die während
    der Vertragslaufzeit angefallen sind."


    Da entstehen also vertragliche Pflichten (Forderungen) über den auf das Guthabenkonto einbezahlten Betrag hinaus! Wenn dem so ist, dann holte sich Drillisch die Forderung schlicht und einfach nachträglich per Lastschrift. Also das ist definitiv KEIN Prepaid!


    Dies findet dann seine Bestätigung unter Punkt IX:


    Ziffer 2:


    "Die Preise für die Mobilfunkdienstleistungen gemäss der
    geltenden Preisliste werden vom Guthaben in Abzug gebracht.
    Laufende Gespräche werden bei Verbrauch des Guthabens sofort
    unterbrochen. Ein bei Beendigung des Vertrages verbleibender
    negativer Saldo – entstanden durch die zeitlich verzögerte
    Abrechnung von Verbindungen - wird dem Kunden mit einer
    Abschlussrechnung in Rechnung gestellt.
    "


    Ziffer 4:


    "Der Kunde kann den Kontostand seines maXXim-
    Guthabenkontos durch Eingabe eines sogenannten USSD-Codes
    auf seinem Endgerät über das GSM-Netz abfragen. Die Angabe
    des Kontostandes ist unverbindlich und begründet keinen
    selbstständigen Anspruch des Kunden auf Leistungen vom
    Diensteanbieter in entsprechender Höhe."


    Ziffer 5:


    "Insbesondere kann aufgrund von verzögerten Abbuchungen
    (vgl. Klausel VI.1) ein Negativsaldo auf dem Guthabenkonto des
    Kunden entstehen. In diesem Fall hat der Kunde die Differenz
    unverzüglich auszugleichen. Der Kunde kann bis zum Ausgleich
    des Saldos für abgehende Verbindungen gesperrt werden. Gleicht
    der Kunde trotz Mahnung vom Diensteanbieter den Saldo nicht
    innerhalb von drei Tagen aus, kann die Sperrung des Anschlusses
    bis zum Ausgleich des Saldos für abgehende wie auch für
    ankommende Verbindungen erfolgen. Der Diensteanbieter erhebt
    für die Entsperrung eine Bearbeitungsgebühr gemäß der zum
    Zeitpunkt der Entsperrung gültigen Servicepreisliste.
    Die
    Servicepreise sind einsehbar unter http://www.maXXim.de."


    Wobei es letztlich egal ist, Drillisch ändert zu ihren Gunsten nach Belieben einseitig Vertragsbedingungen.


    Ich kann nur dabei bleiben:


    Maxxim ist KEIN Prepaid!
    Finger weg!


    Zitat

    Original geschrieben von drSeehas
    smobil/allMobility wurde auch von Vodafone übernommen, bevor sie pleite gingen. (Vielleicht springt dann bei Drillisch T-Mobile ein?)


    Drillisch ist ein bisschen größer als allmobility (smobil). Aber T-Mobile braucht Drillisch nicht zu kaufen, denn Maxxim wird unter der ausgegründeten MS Mobile Services GmbH betrieben.T-Mobile könnte die MS Mobile Services GmbH kaufen, Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass Drillisch den Tarif einfach dicht macht oder ihn verschlechtert.


    Wobei Drillisch sich im Kleingedruckten (AGB Punkt XV.) sogar eine Übertragung auf T-Mobile vorbehält:


    "Eine Übertragung der aus diesem Vertragsverhältnis
    resultierenden Rechte und Pflichten an die T-Mobile Deutschland
    GmbH (Landgrabenweg 151, 53227 Bonn) oder an eine andere
    Gesellschaft des Konzerns Deutsche Telekom AG sowie an eine
    Gesellschaft des Konzerns der Drillisch AG (Wilhelm-Röntgen
    Straße 1-5, 63477 Maintal) ist ohne Zustimmung des Kunden
    zulässig."

    Zitat

    Original geschrieben von Lord Dragon
    Vor ca. 20 Tagen war ich O2 Vertragskunde und ich habe E+ Karte bei mir zu Hause ausprobiert. Ich wohne ich Köln-Mülheim (Düsseldorfer Str.). Ich hatte damit ganz schlechten Empfang.


    Jetzt habe ich Congstar Karte geholt und ich habe keine Probleme mehr.


    Leider weiß ich nicht genau wo auf der Düsseldorfer Str. (recht lang), aber T-Mobile hat einen GSM900/UMTS in der Düsseldorfer Str. 53 / Raumannskaul. Es ist also kein Wunder, dass der D1 Empfang dann so gut bei dir ist. ;)


    E+ hat bei dir leider noch keinen Sender mit GSM 900 ausgerüstet und die GSM 1800 Sender von E+ stehen wesentlich weiter weg als der GSM 900 von D1. in der Berliner Str. steht noch ein E+ UMTS Sender, der evtl. Indoor bei dir gut ankommen könnte. Hast du evtl. ein UMTS fähiges Handy zum testen?


    Zitat

    Original geschrieben von Lord Dragon
    Hätte Congstar noch bessere Roaming Preise, dann wäre Congstar für mich perfekt.


    Leider gibt es genau das natürlich bei T-Mobile nicht. Congstar war schon eine kleine Revolution für die Telekom. Noch mehr darf man da jetzt erst einmal nicht erwarten.


    Nimm doch TopUp von EasyTelecom oder einen anderen vergleichbaren Dienst für deine Auslandstelefonate. In Sachen Roaming hast du bei Congstar zumindest die EU Roamingtarife. Das bringt dir nur herzlich wenig, wenn du gerade viel im nicht EU Ausland unterwegs bist.


    Bei Congstar kannst du auch umleiten auf beliebige Ziele, so dass du dann fürs Ausland eine solomo nehmen könntest und die Congstarnummer dann einfach umleitest auf die solomo für 9 Ct./Minute. Bei solomo kostet die ankommende Minute in den meisten europäischen Ländern ohnehin nur 10 Ct./Minute, so dass du auf insgesamt 19 Ct./Minute kommen würdest.


    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Ist ja auch kein schlechtes Angebot, wobei man dasselbe mit 8 cent in alle Netze bei "Maxxim" noch einen Tick günstiger bekommt.


    Bitte nicht, Finger weg von Drillisch! ;)


    Die verdienen keinen Cent an eingehenden Gesprächen (bekommt alles T-Mobile) und bieten einen 8 Cent Tarif bei Fremdnetzkosten von 9 Cent und mehr an, das kann auf Dauer nicht gut gehen.


    P.S. Lord Dragon: Wohnst du im Erdgeschoss oder im ersten Stock?

    Zitat

    Original geschrieben von ASIA
    Habe die Congstar Karte kostenlos mit 10euro guthaben bekommen.


    So etwas erklärt das gigantische netto Kundenwachstum von T-Mobile im 1. Quartal 2008 und womöglich dann auch im 2. Quartal 2008. :)

    Zitat

    Original geschrieben von drSeehas
    Und wieviel davon sind GSM900 und wieviel GSM1800?


    Bei E+ kommt das auf die Region an. In städtischen Gebieten ist eher weniger GSM 900 verbaut als in ländlichen Regionen. In Köln sind beispielsweise bislang 13 % der Sender um GSM 900 erweitert worden, in Leverkusen sind es 22,22 % und im Rheinisch-Bergischen-Kreis 28,57 %.


    Richtung Gummersbach und Siegen liegen mir keine genauen Zahlen vor, aber an Hand grober Schätzungen würde ich von einem Wert jenseits der 50 % ausgehen.


    O2 hat derzeit andere Sorgen (Roaminglücken schließen) als sich um einen GSM 900 Ausbau in bereits versorgten Gebieten zu kümmern.


    Zitat

    Original geschrieben von drSeehas
    Das geht schon alleine aufgrund der von der Bundesnetzagentur zugeteilten GSM900-Frequenzbereiche nicht: D-Netze je 2 * 12,5 MHz, E-Netze je 2 * 5 MHz.


    Tja, solange der Bund über 30 % an der Telekom hält, wird eine 1/4 Zuteilung der GSM 900 Frequenzen kaum zu erwarten sein. Ich halte schon die Zuteilung der EGSM 900 Frequenzen an E+ und o2 für ein kleines Wunder. T-Mobile und Vodafone haben selbstverständlich auch gegen diese Zuteilung geklagt. :flop: Wo kämen sie denn dahin, wenn sie ihr D-Netz-Monopol so einfach kampflos aufgeben würden.


    Zitat

    Original geschrieben von drSeehas
    Übrigens: Die Bundesnetzagentur benutzt selbst den Begriff E-Netz. Z.B.
    http://www.bundesnetzagentur.d…quenzverlagerung_2jv.html


    Richtig, aber der Link verweist auf das Amtsblatt von 4/2006 und dort geht es um die Zuteilung der D-Netzfrequenzen an die E-Netze nebst Kopie der D-Netz Lizenz. Bis zu diesem Zeitpunkt waren E+ und o2 also logischerweise noch E-Netze. Insofern spricht die BNetzA zutreffend noch von E-Netzen. Durch die Zuteilung von GSM 900 Frequenzen wurden sie wie D1 und D2 zu D- und E-Netzen=Dualband-Netzen.

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Das scheint wohl der Preis dafuer zu sein, 1000 Minuten fuer ~20 EUR zu bekommen. Sehr aergerlich, aber letztendlich wurden die Probleme immerhin geloest.


    So sieht es aus.


    Hier geht es nur um ein paar Euro. Wenn du mal richtigen "Ärger" sehen willst, dann schau dir mal einen vergleichbaren Fall (Daten-Paket gebucht/nicht gebucht?) bei T-Mobile an über den teltarif.de gestern berichtet hat: iPhone: 4 000 Euro Datenrechnung trotz Complete-M-Tarif.


    Bei T-Mobile oder Vodafone wäre selbst der Preis ohne Code 25 Rabatt (39,99 Euro/Monat für 1000 Minuten) kaum vorstellbar. Natürlich müssen geschlossene Verträge mit den vereinbarten Konditionen eingehalten werden, aber man muss schon auf dem Teppich bleiben.


    Wenn ich bislang Probleme bei der Abrechnung mit E+ hatte, habe ich schnell ein Fax mit dem Sachverhalt an E+ geschickt und um eine Erstattung gebeten. Diesen Einsprüchen und Erstattungswünschen wurde immer auf der nächsten Rechnung entsprochen. Die HL haben in aller Regel nicht die Zeit in einem Telefonat (der Fall muss abschließend gelöst werden im Laufe des Telefongespräches) sich mit so etwas korrekt auseinander zu setzen. Das kann ich vollkommen verstehen. So ein komplizierter Sachverhalt, wie der von dir geschilderte, erfordert doch auch in deinem Interesse erst einmal eine Recherche, so etwas kann ein HL doch nicht in am Telefon machen.


    Solche Rechnungskorrekturen sind eindeutig Sache des Backoffices. Das Backoffice kann sich damit in Ruhe und korrekt auseinander setzen und dann die Erstattung durchführen.


    Bei T-Mobile ist man bei mir weit weniger zuvorkommend gewesen nach dem ich per Fax auf Fehler in der Rechnung hingewiesen habe und auch im von teltarif.de berichteten Fall besteht T-Mobile noch auf die Zahlung von den 4.000 Euro. :eek:


    EDIT: P.S. Bei T-Mobile oder Vodafone hättest du grundsätzlich auch keine MNP in einen laufenden Vertrag machen können.

    Zitat

    Original geschrieben von Just Me
    aber naja nötig haben diese es wohl noch nicht wie du schon sagtest.


    So sieht das zumindest T-Mobile.


    Tja und (zumindest) die Kundenzahlen sprechen sehr für die Strategie von T-Mobile. Nochmals: T-Mobile hat im 1. Quartal 2008 netto mehr als doppelt so viele Neukunden wie E+ gewonnen!


    Leider sprechen die Gewinnzahlen aber eher gegen T-Mobile. T-Mobile scheint einige Congstar Karten kostenlos verschleudert zu haben, um auf die hohen Kundenzahlen zu kommen.

    Zitat

    Original geschrieben von Just Me
    Wünschenswert wäre es aber mit Hochdruck arbeitet man wohl nicht daran sonst wäre es schon längst so weit. Zu xtra kann man seine Rufnummer ja auch portieren also erlaubt es die Prepaidplattform schon und ich weiß nicht ob man eine so extreme andere Plattform extra für Congstar erstellt hat?


    An der Technik liegt es IMHO nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Just Me
    Ich kenne schon hier und da ein paar Personen welche zu Congstar Prepaid wechseln würden aber halt nicht auf ihre Nummer verzichten wollen.


    Und genau deswegen führt T-Mobile MNP IMHO wohl bislang nicht ein. T-Mobile hat Angst vor dem Kannibalisierungseffekt und gerade als Marktführer müssen sie das wohl auch. E+ und o2 können mehr "echte Neukunden" (= von den anderen) gewinnen als das sie eigene Kunden zu den Discountangeboten verlieren können. Vodafone verliert in den letzten Monaten immer mehr an Marktanteil und hatte sich daher wohl kurzfristig entschlossen auch bei BILDmobil MNP anzubieten.


    Wie gesagt (noch) hat es T-Mobile nicht nötig. Die haben im 1. Quartal 2008 mit 1,159 Millionen Kunden netto (!) mehr als doppelt so viele neue Kunden wie E+ (576.000 Kunden) gewonnen! :eek:


    Zitat

    Original geschrieben von Debiteler
    Viele Prepaidkarten werden auch garnicht oder nur zum angerufen werden genutzt und daran verdienen die Anbieter nix nur bei Abgehenden Verbindungen.


    Wenn der Anrufe aus dem Fremdnetz kommt, dann verdient man als Netzbetreiber dank sehr hoher IC schon sehr gut daran. Die Service-Provider und "freien" Discounter (ehemals z. B. blau, simyo & Co.) werden IMHO nicht an den eingehenden ICs beteiligt.