ZitatOriginal geschrieben von Oetker
Wenn ich denen dann das Aufladeprinzip von Fonic erkläre, habe ich bis jetzt eigentlich immer die gleiche Antwort erhalten:
"Achso, das ist ja mal ne wirklich gute Idee. Früher war Prepaid ja nichts für mich, aber so könnte ich mir das auch noch überlegen."
Klasse, aber das Prinzip geht mit nahezu allen Prepaids, nur bei Fonic muss man per Lastschrift aufladen, bei anderen kann man es. Bei anderen habe ich die Freiheit zwischen zwei Varianten (manchmal sogar noch mehr inoffiziell z. B. Aufladung am Geldautomat) zuwählen, bei Fonic bin ich gezwungen immer via Lastschrift aufzuladen.
Aus Anbieter Sicht ist dieses Verhalten auch nur erklärbar, da man sich die Provision für die Händler bei mCash Card verkaufen ersparen möchte. Aber Telefonica geht so mit jedem(!) Kunden unnötigerweise einen Kreditvertrag ein und damit unnötigerweise ein hohes Risiko ein, obwohl der gute bereit war (Prepaidkarte erworben) für die Leistung bar im Voraus zu zahlen!
Wenn Fonic standardmäßig per Cashcard aufladbar wäre, dann ist das Ausfallrisiko gleich null. Für gute Kunden (Bonitätsprüfung wie bei xtra, callya, simyo usw.) könnte man die Aufladung via Lastschrift natürlich anbieten.
Ob sich dieses Risiko lohnt = billiger ist als die Provision für die sicheren Cash Cards zu zahlen, kann natürlich nur Telefonica wissen. Telefonica hat jedoch schon damals mit Quam sein Gespür für den deutschen Markt bewiesen. ![]()