Beiträge von Aronia

    Ihr seid ja echt cool. Meine Güte, es sollte doch wohl jeder selbst entscheiden, ob er spenden will oder nicht. Oder hat hier jemand Angst, dass er u.U. mehr gegeben hat als sein Nachbar? ;)


    Ich finde es im Übrigen auch etwas komisch, dass das Spendenthema immer zu Sylvester im Zusammenhang mit der Knallerei aufkommt. Ich gebe eigentlich fast täglich irgendwie Geld aus, dass ich auch hätte Spenden können, ohne zu verhungern. Ob das nun für Böller oder ne Pizza vom Lieferservice ist, macht doch nicht wirklich einen Unterschied.

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    Original geschrieben von Stefan
    Schön wär's, wenn sich ausser Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten in Deutschland nichts getan hätte.


    Viel interessanter sind hinsichtlich des deutschen Sozialsystems und dessen Finanzierbarkeit folgende Faktoren, welche in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen haben:


    Das ist das, was immer gerne behauptet wird. Betrachtet man das ganze aber mal genauer, stellt man fest, dass in den letzten 20 Jahren immer ca. 6% des BIPs für die Krankenversorgung ausgegeben wurde. Das Problem ist nur, dass der Anteil der Löhne am BIP gesunken ist. Dies ist der wahre Grund für den Anstieg der Versicherungsbeiträge.
    Natürlich spielen die von Dir genannten Faktoren auch eine Rolle, aber eben nicht so stark, wie Du es hier darstellst.



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    Original geschrieben von Stefan
    Soziale Kälte kann man sich finanziell zumindest immer leisten - das soziale Fieber, welches momentan noch vorherrscht, allerdings nicht. Dass steigende Kosten mit sinkenden oder stagnierenden Einnahmen nicht auf Dauer vereinbar sind, merkt schon jedes Kind, wenn das Taschengeld mal wieder in Diskrepanz zum Rest des Monats steht.


    Wie oben geschrieben ist dies so nicht richtig. Um in Deinem Bild zu bleiben: Wenn ein Kind immer 1% des Lohnes der Eltern als Taschengeld bekommt und sich damit immer eine Tüte Bonbons kauft, der Lohn der Eltern nun aber sinkt, wird das Geld irgendwann nicht mehr reichen. Und zwar nicht, weil die Bonbons teurer geworden sind.

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    Original geschrieben von Stefan
    Nunja - eine Zigarre ist eben manchmal einfach nur eine Zigarre. Und eine dumme Aussage wird durch Wahrung der Freundlichkeit auch nicht direkt zu einer weniger dummen Aussage.


    Also: Pauschal dumm (Deine Aussage).


    OK, von mir aus, wenn Du das brauchst.


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    Das hatten wir ja weiter oben schon geklärt.


    Hatten wir? Wo denn? Ich kann nirgendwo eine Antwort auf meinen Einwand entdecken. Außer das hier soll einer sein:

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    Trotzdem kann sich niemand auf Dauer das fette Gesundheitssystem in Deutschland leisten. Dass Du BKK'n und private KK'n deshalb in eine negative Ecke stellst ist mehr als fragwürdig, bzw. wie oben beschrieben.


    Deine Aussage ist nicht sonderlich fundiert. Wieso kann sich das niemand auf Dauer leisten? Die Wirtschaft in Deutschland ist die letzten 50 Jahre fast ununterbrochen gewachsen. Aber plötzlich ist für sowas kein Geld mehr da. Schon komisch.
    Ich denke vielmer, dass sich eine Gesellschaft auf Dauer keine soziale Kälte leisten kann und wir uns auf lange Sicht so gegen die Wand fahren.

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    Original geschrieben von Stefan
    Nun nehme ich als dritter hier im Thread folgenden Satz auf: "Es ist einfach dumm, sowas zu behaupten"


    Ein sehr netter Start in eine Diskussion, meine Äußerung erstmal pauschal als dumm zu bezeichnen :rolleyes: Eigentlich erschien mir das Thema etwas Off-Topic, aber nun gut...


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    Original geschrieben von Stefan
    Richtig machen es die privaten Krankenkassen. Keine Defizite trotz besserer Leistungen und niedrigerer Beiträge, dazu eine Portion Eigenverantwortung des Versicherten.


    Nun steht die Frage im Raum, welches das durchdachtere Konzept ist.


    Du machst es Dir zu einfach. Die Bevölkerung besteht nicht nur aus gutverdienenden und gesunden Menschen, die sich "Eigenverantwortung" leisten können. Es gehört zu den elementaren Dingen des menschlichen Zusammenlebens, dass sich die Gemeinschaft um ihre schwächsten Mitglieder kümmert. Wenn sich nun gerade diejenigen, denen es finanziell besonders gut geht, aus diesem Solidarprinzip verabschieden, läuft etwas kräftig schief. Und das Kassen, die besonders kranke Menschen einfach ablehnen können, billiger als andere sind, versteht sich irgendwie von selbst...

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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Get a Life, Nerd (SCNR :D )



    Nein, im Ernst, damit hat das wenig zu tun. Ich bin halt selten in Läden, die ne Zeitschriftenauslage haben und wenn ich da bin, denk ich eh nicht dran.

    So ganz klar ist mir das immer noch nicht: Ist man Gewährleistungspflichtig, wenn man bei einem Privatverkauf keinen Gewährleistungsausschluß dabeistehen hat? Wenn ja, wie lange? Und reicht da nicht ein kleiner Satz ala "Ich schließe die private Gewährleistung für diesen Artikel aus."?

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    Original geschrieben von BigBlue007
    Keine Ahnung. Glaubs irgendwie auch nicht so ganz, weil die angesprochene Klientel sicher 4,50 übrig haben wird, um halt einfach mal auf Verdacht eine Ausgabe zu kaufen... ;)


    Naja, von mir aus bezahl ich das Heft auch. Ich komme allerdings irgendwie selten dazu, offline Zeitschriftenauslagen zu durchsuchen. Daher bestelle ich Zeitschriften so gut wie ausschließlich online.

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    Original geschrieben von jabrokoss
    bei einer privaten krankenversicherung ist das wieder was ganz anderes... deshalb können die günstiger kalkulieren. aber über die reden wir hier nicht.


    Ich denke mal, dass er genau diese mit den "Online-Kassen" meinte. Ich halte private Krankenkassen auch für eins der größten Undinge, die es in diesem Land gibt. Aber lassen wir das, ist ja eigentlich nicht Thema hier.