Gleich zu Anfang: schwerer Unfall mit Todesopfern - keine Frage, aber was da gerade passiert, das Verhalten der ganzen Bevölkerung/Politik/Presse ist, sachlich oder nicht, total daneben.
Tatort verschieben - tolle Entscheidung. Auch wenn ich das mir nicht anschaue, geht es mir da um das Prinzip. War das gerade ein "Madrid" oder "London", wo es dafür einen Grund geben könnte? Nein. Weil nun aber ein Haus gebrand hat - toll. Menschen sind gestorben. Schweres Unglück, keine Frage, aber nun kommt der Punkt:
Jetzt wird von Ausländern geredet, als ob es wirklich jemanden interessieren würde, welche Nationalität dort gelebt hat, aber es reggen sich nun Türken auf. Dann hört man in den Nachrichten, dass Feuerwehrmänner beschimpft, bespuckt und angegriffen werden. Tolles Verhalten.
Die paar Minuten sind wohl noch zu viel.
In Anatolien geht das selbstverständlich viel schneller und selbstverständlich werden dann die Top-Experten der Türkei hingeschickt, um das aufzuklären. Jaja, keine Frage und wenn das erst Kurden wären, dann würde selbstverständlich die gnaze Türkei in Staatstrauer verfallen.
So. Und nun sind wir in Deutschland und man darf sich sowas anhören? Hallo, gehts noch? Aber wahrscheinlich ist wieder der Zeitpunkt, wo man politisch in irgendwelche "Hintern" reinmaschieren darf, damit das Gewissen wieder beruhigt wird.
Mich würde an der ganzen Story nur interessieren, ob es Türken mit dt. Pass waren, oder nicht. Wenn ein dt. Pass vorhanden ist, dann haben "türkische Spezialisten" hier ehrlichgesagt nichts verloren - wir sind hier nicht in einer Situation nach einer schweren Katastrophe oder irgendein unterentwickeltes Land, was fremde Spezalisten brauchen würde. Sind es illegale oder mit einer beschränkten Aufenthaltsgenehmigung, dann bin ich nur gespannt, ob der Herr Erdogan diese auch so engagiert mitnimmt.
Hierbei interessiert mich dann auch das geredet der Türken, die sich so gern im Fernsehen zeigen und "rumheulen" wie "nazihaft" das hier doch alles sei. Abgesehen, dass jeder gerne in seine Heimat gehen darf, wann er will, soll er doch bitte seine Stimme in dieser deutlichkeit erheben, wenn muslimische Frauen hier in D. ermordet werden, weil sie nicht in Unterdrückung leben wollen. Sollen Sie doch mal ihre Stimme erheben, wenn gewisse Jugendliche nichts besseres zu tun haben, als Leute zu überfallen oder andere Sachen zu machen. Aber irgendwie wird dass dann als zwar eine schreckliche Tat erkannt, aber nach dem Motto "nicht mein Problem" behandelt. Aber Lufwigshafen bot sich halt an, um sich als Opfer darzustellen ("wir armen Türken in Deutschland") und die ganze Politik behandelt das so ("Wir bösen Deutschen").
Mich würde nur interessieren, was passiert, wenn es rauskommt, dass da Strom gestohlen ähm abgezweigt wurde und das dann dazu führte - zu diesen schrecklichen Brand...Aber dann wird es wieder halt nur "schrechlich, aber nicht mein Problem" werden.
Herr Erdogan hätte symbolisch auch nach Berlin-Tempelhof kommen können und für "Hatun Sürücü" zu sprechen - ist wohl aber politisch nciht so interessant bzw. frag ich mich, ob das selbst in der Türkei so interessant wäre.
Aber naja, wir sind in Deutschland und ehrlich: Deutschland lässt sich sehr gern "verarschen". Ich bezweifle, dass solch eine ähnliche Situation woanders solch ein Echo gefunden hätte.
Allgemien gilt:
Selbstverständlich gilt das nicht für alle Türken und Ausländer.
Abgesehen davon bin ich selber ein Ausländer.