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Nein, Endverbraucher ist definitionsgemäß derjenige, der die Verpackung "nicht mehr weiterveräußert". Da die Bahn oder der Kiosk, etc. die Flasche aber sehr wohl weiterveräußert, sind diese eben keine Endverbraucher und müssen das Pfand weiter erheben.
edit: Frank, du verwechselst "Endverbraucher" mit "privater Endverbraucher". Nur die erste Definition ist hier von Belang.
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Zitat
Original geschrieben von Martin Reicher
ein renommiertes Unternehmen [...] Deutsche Bahn
Scherzkeks 
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Für solche Anfrage bist du am besten beim vielfliegertreff.de aufgehoben, da sitzen die Experten. Hier geht es hauptsächlich um Telekommunikation.
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War es eine Einweg- oder Mehrwegflasche? (25 oder 15 Cent Pfand?)
Einwegflaschen müssen mit einem Pfand belegt werden (§ 9 VerpackVO). Es ist dabei völlig unerheblich, ob es sich um ein Restaurant, Bistro, Kiosk oder sonstwas handelt. Geht die Flasche an den Kunden, ist sie mit 25 Cent Pfand zu belegen. Ansonsten begeht der Verkäufer eine u.U. teure OWiG.
Mehrwegflaschen unterliegen hingegen nicht einer Pfandpflicht nach der VerpackVO.
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Zitat
Original geschrieben von harlekyn
Die Gruende sind aus meiner Sicht ganz einfach:
- Hardware in ordentlichem Zustand kann wieder aufgearbeitet werden, ansonsten wird sie entsorgt.
- Kunden die die Ruecksendung verbummeln werden nachtraeglich zur Kasse gebeten, so wird die "kostenlose" Hardware refinanziert.
Der erste Grund ist ja bisher nur eine Vermutung. Ich kenne jedenfalls keinen Markt für aufgearbeitete Modems. Wo soll es den geben? Beim Endkundengeschäft jedenfalls nicht. Und eine Entsorgung kostet Geld.
Der zweite Grund ist da schon plausibler. Allerdings muss man auch die Fälle beachten, in denen die Kunden ihre wertlose Ware eben vertragsgemäß zurückschicken. Alice trägt dann nicht nur das Porto, sondern kümmert sich auch im die Verwaltung, Entgegennahme und fachgerechte Entsorgung. Das ganze wird kaum durch die wenigen Fälle zu finanzieren sein, in denen Alice Schadensersatz fordert (welcher, wie ja bereits gesagt wurde, eher im einstelligen Eurobereich anzusiedeln ist).
Da das ganze nicht nur teuer, sondern auch nicht besonders kundenfreundlich ist (die meisten entsorgen ihre Geräte wohl lieber selber, als sie zur Post zu bringen), stellt sich eben die Frage, was der Mehrwert für Alice sein soll. Aber vielleicht gibt es den auch einfach nicht und keiner dort merkt's.
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Das bestreite ich ja gar nicht, natürlich muss der TE das Modem zurückschicken, wenn es vereinbart wurde.
Trotzdem wäre es ja mal interessant zu wissen, ob dieses tatsächlich, wie behauptet wurde, refurbished und dann an neue Kunden weiterverschickt wird, die davon nichts merken. Außerdem frage ich mich, warum ein an wirtschaftlichem Erfolg orientiertes Unternehmen ein Interesse daran hat, dass wertlose Hardware zurückgeschickt wird. Vielleicht hat ja noch jemand eine plausible Begründung.
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Eine Ware ist immer so viel Wert, wie Menschen dafür bereit sind zu zahlen. Im Beispielsfall als 1 Euro. Oder glaubst du der Ebay-Käufer hat hier ein enormes Schnäppchen gemacht? Ist es überhaupt Fakt, dass Alice die Sachen überholt und dann wieder rausschickt? Die Hardware, die ich bisher von diversen Anbietern erhalten habe sah jedenfalls immer wie neu aus, inkl. Verpackung, Kabel, Geruch, Aussehen, usw. Ich glaube nicht, dass die Dinger nach durschschnittlich 2 Jahren Gebrauch tatsächlich nochmal an neue Kunden vergeben werden. Ein solches Technikgerät ist (abgesehen von einigen Fritzboxen) nach solcher Zeit praktisch wertlos!
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Ich rede vom Beispielrouter des TE. Dieser ist eben nur einen Euro wert. Warum soll er ihn also zurückschicken?
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Welches Alice Modem ist denn nach der Mietzeit noch 50 Euro wert? Der TE sprach von 1 Euro; dann ist es in der Tat mehr als unwirtschaftlich das Gerät durch die Weltgeschichte zu schicken.
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So muss es sein! Leider kriegt das der stationäre Handel nicht auf die Reihe und wundert sich dann, dass der online-Handel Jahr für Jahr nicht unerheblich wächst.