Beiträge von Jimmythebob

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    Original geschrieben von Braindead
    Naja nicht unerhebliche Waren / Rohstoffe werden halt auf dem Weltmarkt in US$ gehandelt und ein schwacher Euro verteuert diese Produkte halt erheblich.


    Ich sehe für Endverbraucher massive Nachteile. Auch wer seinen Urlaub in den Staaten verbringen möchte oder in Ländern deren Währungen mit dem US$ verknüpft sind.


    Mag ja sein, aber wo ist da dein Vermögen, das "vernichtet" wird?

    Du bist ja lustig. Leider hast du immer noch keinen Anhaltspunkt liefern können, welche westlich kulturellen Gründe für die Einrichtung eines Seegrabes vorliegen. Die Estonia-Angehörigen haben davon offenbar auch noch nichts gehört. Dass eine Fähre und ca. 800 Tote nicht mal eben so geborgen werden könne, ohne enorme Gelder in die Hand zu nehmen und größten Aufwand zu betreiben, leuchtet jedoch auch dir ein, oder? Dass genau das ein "praktischer Grund" ist, ist eigentlich auch durch ein Kind einzusehen. Aber sei's drum, Fehler zugeben, gehört ja nicht zu deinen Stärken, dann lieber stänkern, gell? :D

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau


    Üblicherweise eher nicht!


    Dein Ernst? Und für Beispiele von "üblicherweise" wählst du die Titanic und Schiffe im Weltkrieg?


    Deine Beispiele stammen von Schiffsunglücken, bei denen die Leichen schon teilweise mehr als 100 Jahre dem Wasser ausgesetzt sind und wo naturgemäß zur damaligen Zeit die Bergung technisch noch gar nicht möglich war. Die Knochenteile jetzt aufwendig zu bergen, wo selbst schon die nahen Angehörigen tot sein dürften, ist da relativ abwegig. Einzige Ausnahme ist die Estonia, wo es zum einen an der schieren Masse der Opfer liegen dürfte, als auch an den individuellen Wünschen der Angehörigen. Und selbst da ist es mehr als umstritten, wie du deinen eigenen Quellen entnehmen dürftest. Wie kommst du da auf irgendeinen kulturellen Hintergrund, der der Bergung entgegenstehen würde? Im westlichen Kulturkreis (dem ich trotz der fehlenden Angabe meines Ortsteils im Benutzername entspringe), werden Tote üblicherweise von der Unglücksstelle geborgen und nach einer kirchlichen Trauerfeier auf dem Friedhof vergraben. Das kannst du anhand aller aktuellen Flugzeugunglücke nachvollziehen. Auch in Asien ist es übrigens so, wie das Air Asia Unglück zeigt. Aber bei der Titanic und während Weltkriegen hat man dar nicht machen können, da hast du Recht. :top:

    Wenn eine Bergung irgend möglich ist, werden die Leichen selbstverständlich auch geborgen und anschließend beerdigt. Habe auch noch nie von "kulturellen Unterschieden" gehört, die eine andere Handhabung vorsehen.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Mit absurden Fallgestaltungen kann man alles zerreden.


    Bis vor einigen Monaten hätte man auch die Vorkommnisse in der Ukraine für eine „absurde Fallgestaltung“ gehalten...


    Selbstverständlich ist mein Beispiel zudem absurd, damit möchte ich aber deutlich machen, dass deine oftmals bemüht wirkenden Regelaufstellungen („wenn…dann…aber nur wenn auch…“) nicht durchdacht und keinesfalls abstrakt anzuwenden sind (was Regeln aber sein müssen, wie du als Jurist (?) sicher auch weißt).


    Und gerade Völkerrecht lebt nun mal von seiner Abstraktheit und der Unveränderlichkeit von bestimmten Regeln. Dazu gehört eben auch und gerade die gegenseitige Anerkennung von Ländergrenzen. Dem kann man nicht im Einzelfall nachgeben, nur weil ein Autokrat die Tötung tausender Menschen androht oder sogar praktiziert. Täte man das, wäre Gewalt und Willkür und Tür und Tor geöffnet.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Um den Preis von Tausenden von Toten sollte das Recht auf territoriale Integrität in geeigneten Fällen hinter das Recht auf Leben zurücktreten, wenn der weit überwiegende Teil der im betroffenen Gebiet lebenden Bevölkerung sich ethnisch abhebt und eine Sezession wünscht.


    Super durchdachtes Argument. Dann würde ich vorschlagen, dass Erdogan mit einem Krieg gegen Deutschland mit "tausenden Toten" droht, wenn nicht die ethnische Mehrheit in Duisburg (Menschen mit türkischen Wurzeln) nächste Woche über eine Zugehörigkeit des Stadtteils zur Türkei abstimmen darf.


    Nach deiner Argumentation ein lupenreiner Vorgang!