Beiträge von Jimmythebob

    Die mögliche Verfassungswidrigkeit des Führerscheinentzugs als Strafe mal außen vor gelassen, was findest du so schlecht daran, das als Strafe neben der Geld- und Freiheitsstrafe einzuführen?


    Ich denke gerade auf jüngeren Straftäter dürfte diese Strafe mehr Eindruck machen als Geldstrafen, die mit minimalen Tagessätzen daherkommen. Gerade auch im Bereich der Verkehrsstraftaten würde das (auf den ersten Blick, aber vielleicht überzeugen mich ja deine Argumente) Sinn ergeben.

    Verstehe ich nicht. Inwiefern wird denn die Mehrheit "vernachlässigt", wenn eine Minderheit einen Mindestlohn bekommt? Laut Umfragen ist sogar eine Mehrheit der Deutschen FÜR den Mindestlohn, also müsste das doch eigentlich (d)ein Argument dafür sein.

    Es geht gar nicht um die Mehrheit. Auch eine Minderheit von Unzufriedenen kann einer Gesellschaft beträchtlichen Schaden zufügen (siehe z.B. Ausschreitungen in Paris oder Oslo und eben auch Stuttgart). Gewaltsame Aktionen und Umsturzversuche gehen selten von einer Mehrheit aus, entwickeln dann aber oft ihre ganz eigene gefährliche Dynamik. Dem gilt es entgegenzuwirken.

    Gut, wenn die Postbank mit dir eine andere Vereinbarung geschlossen hat, gelten natürlich diese Preise.


    Alles was ich sagen kann ist jedoch, dass die entsprechende EU-Vorschrift sich nur auf Überweisungen in Euro bezieht: http://eur-lex.europa.eu/LexUr…2001:344:0013:0016:DE:PDF (s. Artikel 3). Es ist davon auszugehen, dass die Postbank diese Kleinigkeit in ihrem Heftchen schlicht vergessen hat.


    Ich würde die Überweisung tätigen und, falls wirklich 10€ Gebühren fällig werden, diese mit Verweis auf die Preisliste der Postbank zurückfordern.

    Gut, zwei Volkswirte, drei Meinungen. Die Volkswirte der OECD sehen durch den Mindestlohn jedenfalls keine Arbeitsplätze gefährdet oder eine Inflation ausgelöst. Die Volkswirte anderer Länder, die den Mindestlohn bereits seit Jahren erfolgreich eingeführt haben, wohl auch nicht. Ich würde dieses ganze Gewarne also nur mit äußerster Vorsicht genießen, das ist ein Stückweit auch einfach Lobbyarbeit der betroffenen Unternehmen.

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    das war doch nur ein beispiel!
    meinst du, dass die unternehmen die steigerung der lohnkosten einfach so schlucken und nicht die preise entsprechend anpassen?
    irgendwer muss das bezahlen und das wird der kunde sein.


    Dann mach doch zur Abwechslung mal ein realistisches Beispiel. Was soll diese unsachliche Polemik "Pizza für 20€"?
    Ich glaube außerdem, du schätzt die Anzahl der Arbeitnehmer, die vom Mindestlohn profitieren völlig falsch ein. Es wird mit Sicherheit keine auch nur annährend so hohen Preissteigerungen geben, nur weil ein paar Leute am unteren Ende statt 6€, nun 8,50€/Stunde bekommen.

    Wenn die sinkende Umsätze durch Export durch eine gesteigerte Binnennachfrage aufgefangen wird, sehe ich darin kein Problem. Gleichzeit zeigt die Lebensqualität der unteren Einkommensschichten und die Schere geht ein klein bisschen weniger auseinander. Das für eine Gesellschaft nur positiv.

    Und was soll es bringen, "so viel wie möglich zu verkaufen", wenn die Käufer nur deshalb noch die Waren bezahlen können, weil Deutschland sie mit Hilfsgeldern rettet? Im Übrigen kann es auch nicht schaden, die Blickweise allein auf Deutschland zu verlassen; Wirtschaft und deren Auswirkung findet heutzutage global statt.