Beiträge von Jimmythebob

    Wie viel Prozent der Autobahnnutzer kommen denn aus dem Ausland? 0,003%? Allein darin sieht man doch, dass das plumpes Bierzeltgeschwätz ist aus Bayern, wesentliche Einnahmen erzielt man da ganz sicher nicht.

    Die Frage ist halt, ob man das als Gesellschaft möchte, dass sich nur noch die Gut-Verdiener Wohnungen in der Innenstadt leisten können und der Rest in den "Speckgürtel" zieht und jeden Tag pendelt. Möchten wir in den Großstädten Verhältnisse wir in London oder New York? Oder ist es nicht auch erstrebenswert und ein Vorteil für alle, wenn die Oma mit ihrer Rente genauso wie die 5-köpfige Familie weiterhin Tür an Tür mit dem Berater oder dem Ärzteehepaar wohnt?

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    Original geschrieben von bernbayer
    Das ist ziemlich unglaubwürdig, er war doch früher ein energischer Gegner eines Mindestlohnes und hat das auch mit Arbeitsplatzverlusten begründet. Der Mann muß sich total innerlich verbiegen, wenn er jetzt das Gegenteil davon will.
    Hier ein entsprechender Link wo man klar sieht wie seine Position war:


    Wie gut, dass Mutti seit Jahren ihre alten Positionen vehement verteidigt: Atomausstieg, tariflicher Mindestlohn, Abschaffung der Wehrplicht, usw. Da ist sie auch wie ein Fähnchen im Wind.


    Das gute ist nur, sie muss sich nicht verbiegen, weil sie schon gar keine politischen Ziele hat, für die sie kämpft, außer dem Machterhalt natürlich.

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    Original geschrieben von Felsen2000
    Ja, selbstverständlich akzeptiere ich das. Das ist die absolut einzige Art und Weise die Vielfalt der menschlichen Kulturen auf einem Planeten zu garantieren. Wo wollen Sie die Grenze ziehen? Nordkorea? Da verrecken die Menschen auch erbärmlich unter einem kommunistischem System. Müssen wir die auch zu derem Besten erobern? Was ist mit dem Klassensystem in Indien? Müssten wir das auch gewaltsam beenden (wobei das seit ein paar Jahren auf dem Papier ja abgeschafft ist)?


    Die Vielfalt der Kulturen wird garantiert, indem wir sie gegenseitig abschlachten lassen? Eine spannende These jagt die nächste...
    Nun, die Grenze würde ich beispielsweise beim Einsatz von Giftgas gegen Zivilisten ziehen. Und nur weil wir Unrecht in manchen Ländern ignorieren, heisst das ja nicht, dass wir dies überall tun müssen. Aber egal, wir kommen wohl in der Tat auf keinen gemeinsamem Nenner, aber duzen können wir uns trotzdem. :)

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    Original geschrieben von Goyale
    Ich gebe es ebenfalls auf, Dir internationales Recht nahezubringen. Jede Mühe ist bei Dir vergeblich. Dabei ist de Rechtslage absolut eindeutig,


    So kann man einer Diskussion natürlich auch aus dem Weg gehen, wenn man keine Argumente für die eigenen Thesen hat. :top:


    Felsen2000: Danke für diesen kleinen Exkurs, bloß der Zusammenhang mit dem zuvor geschriebenen erschließt sich nicht ganz. In einer Sache kann ich dich beruhigen, ich habe durchaus Ahnung von Rechtswissenschaften. Daher finde ich deine These: "Und wenn ich schon beim Korinthenka... bin: die Aussage "ist eine Tat immer dann gerechtfertigt, wenn damit ein rechtswidriger Angriff auf einen Dritten beendet werden soll." ist ebenfalls Quatsch" im Hinblick auf § 32 StGB (ich sprach ja vom deutschen StGB) ähm, sagen wir mal mutig. :D


    Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen, eine Verhältnismäßigkeitsprüfung findet bei der Nothilfe entgegen deiner Aussagen grundsätzlich nicht statt (von krassen Missverhältnissen zwischen den im Raum stehenden Rechtsgütern mal angesehen).


    Du machst es dir schon sehr einfach. Danach ist also jeder Militäreinsatz ohne UN-Mandat ein Kriegsverbrechen? Das ist nicht nur einfach, sondern auch juristisch falsch.


    Dann ist deiner Definition ja auch der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ein Kriegsverbrechen, der Einsatz der Nato im ehem. Jugoslawien ein Kriegsverbrechen, uvm. :confused:


    Es schadet manchmal nicht, etwas über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich von (falschen) Begrifflichkeiten zu lösen und stattdessen den Zweck hinter dem in Frage stehenden Militäreinsatz in deine Überlegungen einfließen zu lassen. Wenn du A sagst (kein Militäreinsatz), musst du nämlich auch B sagen (die Bevölkerung stirbt weiterhin). Bei allem Respekt für eine pazifistische Grundhaltung, aber das finde ich einfach nur erbärmlich.