Beiträge von russisch_Brot

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    Original geschrieben von xoduz
    Ok, dann reden wir ja gar nicht aneinander vorbei. :)
    Und ein Wechsel scheint dann absolut angebracht. Wobei ich mir dann auch nicht so den Kopf drüber zerbrechen würde, was der Chef jetzt denkt. In der Arbeitswelt gibt es keine (wenig) Gefälligkeiten, das ist immer ein Geben und Nehmen und der AG will und bekommt ja auch was von Dir. Also keine falschen Schuldgefühle!


    Ich mache mir da ein wenig gedanken, da wir zwei GF haben und einer von den beiden ein Kumpel aus Kindertagen meines Vaters ist. Da man heutzutage immer noch was miteinander zu tun hat möchte ich eben keinen Streit provozieren.
    Aber eigentlich hast du Recht, es ist ein geben und nehmen und mein Chef würde wahrscheinlich auch zu seinem Vorteil handeln, wenn die Firma z.B. finanzielle Probleme hätte und deswegen MA entlassen müsste. Vielleicht mach ich mir zu viele gedanken.

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    Original geschrieben von xoduz
    Wie geht sowas denn ohne Kontakte im Unternehmen? Ruft man da beim alten AG einfach mal an und verlangt den GF / bzw. "den Vorgesetzten vom X"? Und der erzählt Deinem AG dann einfach so alles mögliche über den X?



    Letztendlich kann es natürlich sein, dass Dein AG das so handhabt. Professionell und üblich ist das nicht. Normalerweise sind abwerbende Unternehmen diskret, weil sie die Problematik kennen.


    Richtig, genauso läuft das. Was meinst du, warum ich dort unter anderem weg möchte?! Es handelt sich ja auch nur um ein kleines Handwerksunternehmen, scheinbar ist das dort so üblich. Vielleicht auch nur in der Gegend, das weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass die es so machen, da in dieser Firma nichts wirklich geheim ist.
    Da passieren noch ganz andere "unglaubliche" Dinge. Ich habe in einer großen Handwerksfirma mit knapp 60 Leuten gelernt, man merkt schon deutlich professionelle Unterschiede zu meinem 14 Mann Betrieb. Aber wie gesagt, daher möchte ich dort auch wieder weg bzw. ganz aus dem Handwerk raus. Diese Stelle ist eine Notlösung gewesen, um aus der Arbeitslosigkeit zu kommen, da ich im letzten Sommer nach der Lehre nicht übernommen werden konnte (man hatte schon zwei neue Azubis, die ja günstiger sind eingestellt) und bis Dezember, trotz recht guter Referenzen, nichts gefunden habe. Wahrscheinlich liegts auch daran, dass es hier kaum große und anspruchsvolle Betriebe gibt (lebe zwischen Bremen und HH).
    Nun gut, zurück zum eigentlichen Threadthema und genug von meinem "Problem" :D

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    Original geschrieben von xoduz
    Wie kommst Du denn auf den schmalen Grat?
    Es ist doch vollkommen natürlich, dass ich, wenn ich aus einem ungekündigten Anstellungsverhältnis heraus einen neuen Job suche, nicht will, dass mein aktueller AG nach Referenzen befragt wird. Für den neue potentiellen AG, der das nicht genauso versteht, würde ich sowieso nicht arbeiten wollen.


    Ich weiß, dass mein AG das so macht.
    Und woher weißt du dann, dass dein potenzieller neuer AG dir mitteilt, dass er sich bei deinem alten erkundigt hat, wenn er dich einstellt?! Ich glaube nicht, dass er dir das mitteilt.

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    Original geschrieben von xoduz
    Dann weist man eben darauf hin, dass man nicht wünscht, dass der aktuelle AG kontaktiert wird. Sollte aber eigentlich auch klar sein.


    Das läuft aufs selbe drauf hin. Daraus kann man genauso schließen, dass man was zu verbergen hätte. Eigentlich ist es ja untersagt, den aktuellen AG zu kontaktieren, aber heutzutage macht ja eh jeder was er will.
    Naja, werde mal gucken, was passiert.

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    Original geschrieben von beasiekma
    russisch_Brot: Ich würde auf jeden Fall das Fernstudium erwähnen! Das zeigt, doch dass Du bereit bist, Neues zu lernen. Der Betrieb profitiert ja auch davon. Bei notwendigen Präsenzphasen könnte es in der Tat Schwierigkeiten geben, aber Du schreibst ja, dass es sich um ein Onlinestudium handelt.


    Kommt aber auf die Stelle an, für die ich mich dann bewerbe. In meiner jetzigen Stelle, wo ich in einem Elektrofachbetrieb arbeite, wird mich ein Studium für Wirtschaftsrecht kaum weiterbringen. Sollte man eine Stelle bei einem Steuerberater, Insolvenzverwalter, etc. inne haben würde das natürlich anders aussehen.



    Mal was anderes, muss man heute zwangsläufig seinen aktuellen Arbeitgeber in einer Bewerbung nennen oder dreht der beworbene potenzielle Arbeitgeber dann meist einen Strick daraus, dass man nicht vertrauenswürdig ist und bei nicht genannten aktuellen Arbeitgeber evtl. Probleme oder ähnliches hat?
    Ich habe zwar nichts in der Art bei meinem jetzigen AG, es passt das zwischenmenschliche eben nicht und die Arbeit unterfordert mich total. Ich hab lediglich bedenken, dass man meinen AG kontaktiert und ich nicht möchte, dass dieses passiert. Da ich den GF auch privat kenne.

    Merte hat eben Charakter ;) Ich würde es begrüßen, wenn mehrere gute deutsche Spieler ins Ausland gehen und nicht immer nur davon reden. Die Bayern sind weißgott nicht der Krösus in Europa, wer meint er sei gut, soll es bitte auch beweisen, so wie Özil es eben auch gewagt hat.

    Hut ab, was der Leno zeigt, hoffnungsvoller Nachwuchskeeper. Wenn Adler wieder fit ist und Leno weiterhin so gut ist, müsste man schon fast überlegen Leno drin zu lassen, da Adler in letzter Zeit meiner Meinung nach auch nicht unbedingt mehr so überragend ist.

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    Original geschrieben von xoduz
    Kommt natürlich auch auf die Stelle an bzw. das Entgegenkommen, dass Du vom Arbeitgeber dafür benötigst. Einige unser Entwickler haben bspw. das Problem, dass sie ein Fernstudium mit Präsenzphasen (bspw. 1 Abend pro Woche oder Monat) machen und dann nicht für Einsätze beim Kunden zur Verfügung stehen. Würde jemand das bei uns nicht vorher sagen, würde es schnell zu Problemen führen.


    Hängt aber natürlich wirklich von den konkreten Umständen ab.


    Bei mir wären die Prüfungen frei wählbar, also ob ich diese unter der Woche oder an Sonnabenden abhalte. Präsenzphasen gibt es nicht, da es sich um ein Onlinestudium handelt.
    Von daher kann ich die Zeit wirklich frei einteilen, auch so, dass ich die meiste Zeit am WE mit dem Studium verbringen könnte, so dass man Werktags keine Probleme hätte, zwecks Überstunden etc.