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Insgesamt werden dort drei unterschiedliche Antennentypen verwendet:
1. Die Antennen Richtung Tal (120° und 240°) sehen nach Andrew 800/900 MHz aus.
2. Die rechte der drei Antennen Richtung Berg (0°) scheint Kathrein Dualband (800/900 MHz einerseits und 1710 bis 2180 oder 2690 MHz andererseits) zu sein.
3. Die linke und mittlere Antenne Richtung Berg (10°) sehen jeweils nach Andrew 2x 1710 bis 2690 MHz aus.
Meine Vermutung:
1. LTE800. GSM900 wäre auch möglich, aber aufgrund des befestigten Remote Tilt halte ich LTE für wahrscheinlicher.
2. LTE800 und UMTS
3. LTE1800 und LTE2600. Warum man dafür aber zwei Antennen braucht, wenn eine wegen der 4 RF-Anschlüssen auch schon reichen würde, ist mir unklar. Eventuell will man durch die zwei Antennen parallel eine stärke Richtwirkung erzielen oder es wird 4x2 MIMO verwendet. Das habe ich aber bei der Telekom noch nie gesehen und kenne ich nur von einigen Vodafone-LTE2600-Sendern in München.
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Wenn die Telekom für Carrier Aggregation an einem Standort LTE1800 und LTE2600 in Betrieb hat, dann wird für alle Zellen dieselbe eNB ID verwendet. Die Sektoren 0, 1 und 2 sind dann LTE1800, die Sektoren 3, 4 und 5 LTE2600.
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Zitat
Original geschrieben von peterdoo
OK, dann verstehe ich aus deinen Angaben, dass auch die konkret vergebenen Blöcke verschoben/getauscht werden können, solange die beiden/alle betroffenen einverstanden sind und die möglichen Einschränkungen dieser Frequenzen weiterhin berücksichtigt werden. Das wäre schön um möglichst große zusammenhängende Blöcke verwenden zu können.
Normalerweise werden Frequenzen, die aus einer früheren Auktion stammen, bis zum Ende der Laufzeit nicht mehr verschoben.
Die Telefonica-Frequenzen im 1800-MHz-Band, die noch von der Auktion 2010 stammen, sind aber eine Ausnahme. Hier haben sich die Bundesnetzagentur und Telefonica wohl im Vorfeld darauf geeinigt, dass die Blöcke später so verschoben werden, dass sie besser zu den neu versteigerten Frequenzen passen.
Im Dokument der Bundesnetzagentur zur diesjährigen Auktion ist das auch in Anlage 5 so gekennzeichnet.
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Inzwischen haben alle Netzbetreiber zusätzliche UMTS-Zellen in den U-Bahntunnels in Betrieb genommen. Bei Vodafone und E-Plus wurde auch die GSM-Kapazität erhöht.
So viele Zellen sind nun in Betrieb:
Telekom
18x GSM, 27x UMTS (jeweils 2 Frequenzen)
Vodafone
27x GSM, 27x UMTS (jeweils 3 Frequenzen)
E-Plus
24x GSM, 24x UMTS (6x 2 Frequenzen, 18x 4 Frequenzen)
o2
18x GSM, 27x UMTS (jeweils 3 Frequenzen)
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Inzwischen sind die nicht existierenden Standorte aus der EMF-Datenbank wieder verschwunden.
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Zitat
Original geschrieben von flamesoldier
Wieso hat man denn getrennte Antennen für GSM900 und UMTS2100? Da gibts doch auch Dualbandantennen für...
Vielleicht hat man noch so viele Antennen von dem Typ auf Lager und bei Sendemasten kann man die einfacher verbauen als auf Gebäuden. An der A99 zwischen Kreuz München-West und Dreieck Feldmoching hat die Telekom letzten Herbst drei neue Masten aufgebaut und da kamen auch jeweils getrennte Antennen für GSM900, UMTS und LTE zum Einsatz.
Zitat
Original geschrieben von xaruba
Etwas nordwestlich gibt es seit einem Jahr einen ganz ähnlichen Mast. Dort ist T-Mobile und E-Plus drauf. T-Mobile allerdings ohne LTE.
Du meinst den Mast an der Tegernseer Landstraße auf Höhe des Münchner-Kindl-Wegs (Standortbescheinigungs-Nr.: 531708) ?
Dort ist zwar auf 33,5 Meter Höhe Telekom UMTS in der Standortbescheinigung aufgeführt, aber bis heute nicht montiert. Der Mast wurde von E-Plus aufgebaut (stand auch damals auf der Bautafel) und sendet GSM900, GSM1800 und UMTS. LTE von E-Plus ist wohl seit der letzten Aktualisierung der Standortbescheinigung auch genehmigt, aber vermutlich noch nicht in Betrieb.
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Der Sendemast ist tatsächlich von der Telekom und wurde vor zwei Jahren im Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Unterhaching behandelt (Link).
Die Fotos sind leider zu unscharf, aber ich war kürzlich mal dort und konnte die Antenne näher in Augenschein nehmen: Es sind drei Antennen pro Abstrahlrichtung. Wenn man sich auf dem Foto die drei Antennen ganz links anschaut, sind das von links nach rechts UMTS2100, GSM900, Dualband-Antenne LTE800/LTE1800. Die HF-Kabel für LTE800 sind allerdings nicht angeschlossen, so dass das nur mittelfristig dazukommen wird. Das gibt es übrigens im Großraum München bei der Telekom relativ oft, dass Antennen für LTE800 und LTE1800 aufgebaut werden, aber nur letzteres angeschlossen und in Betrieb genommen wird.
Ich war Mitte April das letzte Mal bei dem Mast in Unterhaching und damals war noch nichts in Betrieb.
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Nach den Antennen ist es ziemlich eindeutig, dass an beiden Standorten nur GSM900 und UMTS senden. Beim Mast 1 sind die GSM-Antennen oben, UMTS darunter. Beim Mast 2 sind es kobinierte Antennen für GSM900 und UMTS.
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Zitat
Original geschrieben von Stromae
Quam hat nie Sender aufgebaut.
Das stimmt so nicht ganz. Im Norden von München gab es ein UMTS-Testnetz mit drei Standorten und jeweils drei Sektoren. Von Quam-Kunden genutzt werden konnten die Sender aber wohl nie.
Zwei Basisstationen wurden wieder abgebaut als Quam seine Aktivitäten in Deutschland eingestellt hat. Der dritte stand noch ein paar Jahre bis E-Plus dann dort einen UMTS-Sender in Betrieb genommen. Außer Mast, Antennen und Kabel wurde aber wohl kaum etwas von E-Plus wiederverwendet.
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Die Equivalent-HPLMN-Liste wird zumindest nicht ausschließlich per OTA-Update aktualisiert, sondern auch, wenn man sich in das andere Netz einbucht. Bei meiner o2-SIM-Karte wurde 262-03 in die Liste aufgenommen als ich mich manuell erfolgreich ins E-Plus-Netz einbuchen konnte. Im Fieldtest vom Nokia 6120 classic sah das dann so aus:

Interessanterweise wurde beim Einbuchen in E-Plus dann auch "Heimatnetz ausgewählt" angezeigt:
