Kürzlich hat die Telekom als erster Netzbetreiber LTE-Sender am Sudelfeld und in Oberaudorf in Betrieb genommen, jeweils LTE800. Der Sender in Oberaudorf steht nur 500 Meter von der Grenze entfernt. Allerdings sind die beiden Sektoren genau parallel dazu ausgerichtet.
Beiträge von scharl
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Ich hatte am Samstag auch schon festgestellt, dass der Standort auf dem PEP in München-Neuperlach LTE1800 sendet:

EARFCN 1654 entspricht 1850,4 MHz und ist genau in der Mitte der 5,4 MHz, die Vodafone aktuell im 1800-MHz-Band hat. Ab 1.1.2017 wird man dann recht schnell auf 20 MHz Bandbreite umstellen.
Die Cell ID 20632328 ergibt eNodeB ID 80595, Sektor 8. Die anderen beiden Sektoren für LTE1800 waren 9 und 10. -
Interessant finde ich, dass Vodafone in München für LTE2600-Mikrozellen nun auch die Kabel-Deutschland-Schaltschränke verwendet. Mittlerweile wurden bereits drei solcher Mikrozellen in Betrieb genommen.
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Ich kann die Beobachungen von xeno6 nachvollziehen, aber die haben weniger etwas mit der Zusammenlegung der Netze von E-Plus und o2 zu tun, sondern galten bei neueren E-Plus-Sendern schon vor der Fusion.
Zu 1.: Früher war an der letzten Stelle der Cell IDs bei GSM- und UMTS-Sendern von E-Plus die Region zu erkennen. Offensichtlich gingen dann aber irgendwann die Nummern aus. In Südbayern endeten früher alle Sender auf 9. Bei GSM-Sender wird aber seit mindestens 10 Jahren die 0 verwendet, bei UMTS-Zellen seit etwa zwei bis drei Jahren die 6.
Zu 2: Früher war es tatsächlich so, dass bei GSM-Sendern 10er-Schritte und bei UMTS 20er-Abstände verwendet wurden. Im Großraum München werden bei GSM aber seit fast zehn Jahren auch 20er-Schritte gemacht, bei UMTS sind es in den letzten zwei Jahren meistens 40er- oder seltener 30er-Abstände. So schön regelmäßig wie früher ist es leider nicht mehr.
Das gilt insbesondere, wenn nachträglich zusätzliche UMTS-Frequenzen aktiviert werden. Da gibt es dann keinen Zusammenhang zwischen den alten und neuen Cell IDs. -
In der Gegend um 92318 Neumarkt in der Oberpfalz hat man inzwischen auch mit der Zusammenlegung der Netze von E-Plus und o2 begonnen.
Bisher gehörten dort die o2-GSM-Sender zur Location Area 50840. Einige sind inzwischen in die neu LAC 52853 gewechselt, wo auch das Einbuchen mit E-Plus-SIM-Karten möglich ist.
Mindestens zwei E-Plus-Standorte wurden auch schon abgeschaltet (bei Sengenthal und bei Pollanten). Dort gab es aber vorher auch schon o2-Sender. -
Cat. 3 und 4 unterstützen beide 64QAM im Downlink. Der einzige Unterschied ist, dass bei Cat. 3 UEs Puffergröße, Rechenleistung etc. auf niedrigere Datenraten ausgelegt sind, so dass maximal 102 Mbit/s möglich sind.
Da man bei 10 MHz Bandbreite nicht an diese Grenze kommt, erreichen Cat. 3 und 4 UEs hier dieselbe maximale Datenrate. -
Nein, Einbuchen ging nicht. Der Netmonitor zeigt allerdings die Informationen zu dem Netz an, solange man kein anderes auswählt.
ZitatOriginal geschrieben von sailing2capeside
Sind übrigens die o2-Frequenzen.Größtenteils schon, allerdings beginnen bei 713 bzw. 768 MHz die Telekom-Frequenzen.
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In München-Maxvorstadt taucht bei der Netzsuche das LTE-Netz 555-05 auf. Gesendet wird im Band 28 mit 10 MHz Bandbreite auf Kanal 9290, was 766 MHz entspricht. Das liegt in den Fernsehkanälen 57 und 58.
Der Engineering Mode zeigt für den Uplink-Kanal 65535 an, obwohl eigentlich 27290 richtig wäre. Das würde 711 MHz entprechen und belegt die Fernsehkanäle 50 und 51.
Alle genannten Fernsehkanäle sind aktuell in Bayern nicht für DVB-T in Verwendung, so dass die LTE-Signale keine Störung dadurch erfahren.Die TAC ist 123, die Cell ID 1031940, was ENodeB 4031 und Sektor 4 entspricht.
Nach etwas Suchen konnte ich anhand des Pegels eindeutig das Gebäude des Bayerischen Rundfunks an der Arnulfstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs als Standort des Senders ausmachen. Es wird nur nach Nordosten gerichtet gesendet, so dass sehr wahrscheinlich die UHF-Antennen genutzt werden, die auch für die DVB-T2-Tests in Verwendung sind.
Im Norden Münchens ist außerdem die Zelle 1031937 zu empfangen, was derselben ENodeB, aber Sektor 1 entspricht. Den genauen Standort dieses Senders kenne ich nicht.Die Frage ist, wer hier LTE-Tests durchführt, denn zu den Aufgabe des Bayerischen Rundfunks gehört es sicherlich nicht. Meine Vermutung ist, dass es sich um das Projekt IMB5 handelt, bei dem eMBMS getestet wird. In der dort verlinkten Presseinformation ist davon die Rede, dass die Sendeanlagen des Bayerischen Rundfunks genutzt werden.



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Zitat
Original geschrieben von elchris
Und da darf meine ALDI Karte ins o2 GSM Netz...Der LAC 53049 ist auch interessant. Früher waren alle o2-GSM-LACs in Südbayern im Bereich 510xx. Im Raum Johanniskirchen müsste es bisher 51049 und 51052 gewesen sein. Offensichtlich werden nun neue Location Areas eingeführt, wo E-Plus GSM zugunsten von o2 GSM zusammengelegt wurde.
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In München-Laim ist kürzlich ein LTE800-Sender von o2 in Betrieb gegangen. Das Interessante ist, dass dafür im Frühjahr die Antennen getauscht wurden, die seit 2006 von E-Plus für GSM genutzt worden waren. Gesendet wird nun also wie bisher E-Plus GSM900 und E-Plus GSM1800 sowie neu o2 LTE800. Anschlüsse für ein viertes Frequenzband (vermutlich UMTS) wären an den Antennen noch frei, aber da kommt wohl kurzfristig nichts mehr, da in der Standortbescheinigung auch nur drei Sender pro Sektor aufgeführt werden.