Im März bzw. April hat Vodafone an fünf älteren GSM-/UMTS-Standorten in westlichen Vororten von München LTE800 in Betrieb genommen, ohne dass Antennen getauscht oder zusätzliche montiert wurden. Damit bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit, dass LTE800 über die bestehenden Antennen für GSM900 gesendet wird.
Diese Antennen sind aber größtenteils älter als 15 Jahre und somit nicht für 800 MHz ausgelegt. Da 800 und 900 MHz relativ nah beieinander liegen, funktioniert das mit gewissen Verlusten trotzdem, aber es wundert mich schon, dass Vodafone das tut.
Zweiter Nachteil ist, dass bei diesen Antennen der Downtilt nicht oder zumindest nicht aus der Ferne verstellt werden kann. Sonst wurden bei UMTS- und LTE-Sender eigentlich immer die Motoren zum Verstellen des Downtilits montiert.
Auch bei den LTE1800-Sendern im Großraum München wurde bisher bei keinem die Kästchen für die Downtilt-Regelung nachgerüstet.
Beiträge von scharl
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80335 München, Hackerbrücke 2
80469 München, Müllerstr. 37
80469 München, Rumfordstr. 57
80634 München, Wendl-Dietrich-Str. 16
80796 München, Belgradstr. 6
80796 München, Hohenzollernplatz 7
80939 München, Maria-Probst-Str. 19
80992 München, Pelkovenstr. 76a
81373 München, Pfeuferstr. 37
81737 München, Ollenhauerstr. 4
85774 Unterföhring, Feringastr. 16 -
Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Und 2 Stationen die nur punktuell neue Versorgung bieten - koennte LTE800 oder auch LTE2600 sein:
83080 Oberaudorf im InntalNach der EMF-Datenbank sieht mir das nach einem LTE800-Sektor Richtung 250° vom o2-Standort Geigelsteinstraße aus. Bisher gab es dort drei Sektoren GSM1800 und Richtung 350° zusätzlich GSM900.
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Im Großraum München hat Vodafone in den letzten Wochen einigen GSM1800-Sender auf LTE1800 umgestellt. Als Sektor ID wurde dabei jeweils 8, 9, 10 verwendet.
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Kürzlich hat die Telekom als erster Netzbetreiber LTE-Sender am Sudelfeld und in Oberaudorf in Betrieb genommen, jeweils LTE800. Der Sender in Oberaudorf steht nur 500 Meter von der Grenze entfernt. Allerdings sind die beiden Sektoren genau parallel dazu ausgerichtet.
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Ich hatte am Samstag auch schon festgestellt, dass der Standort auf dem PEP in München-Neuperlach LTE1800 sendet:

EARFCN 1654 entspricht 1850,4 MHz und ist genau in der Mitte der 5,4 MHz, die Vodafone aktuell im 1800-MHz-Band hat. Ab 1.1.2017 wird man dann recht schnell auf 20 MHz Bandbreite umstellen.
Die Cell ID 20632328 ergibt eNodeB ID 80595, Sektor 8. Die anderen beiden Sektoren für LTE1800 waren 9 und 10. -
Interessant finde ich, dass Vodafone in München für LTE2600-Mikrozellen nun auch die Kabel-Deutschland-Schaltschränke verwendet. Mittlerweile wurden bereits drei solcher Mikrozellen in Betrieb genommen.
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Ich kann die Beobachungen von xeno6 nachvollziehen, aber die haben weniger etwas mit der Zusammenlegung der Netze von E-Plus und o2 zu tun, sondern galten bei neueren E-Plus-Sendern schon vor der Fusion.
Zu 1.: Früher war an der letzten Stelle der Cell IDs bei GSM- und UMTS-Sendern von E-Plus die Region zu erkennen. Offensichtlich gingen dann aber irgendwann die Nummern aus. In Südbayern endeten früher alle Sender auf 9. Bei GSM-Sender wird aber seit mindestens 10 Jahren die 0 verwendet, bei UMTS-Zellen seit etwa zwei bis drei Jahren die 6.
Zu 2: Früher war es tatsächlich so, dass bei GSM-Sendern 10er-Schritte und bei UMTS 20er-Abstände verwendet wurden. Im Großraum München werden bei GSM aber seit fast zehn Jahren auch 20er-Schritte gemacht, bei UMTS sind es in den letzten zwei Jahren meistens 40er- oder seltener 30er-Abstände. So schön regelmäßig wie früher ist es leider nicht mehr.
Das gilt insbesondere, wenn nachträglich zusätzliche UMTS-Frequenzen aktiviert werden. Da gibt es dann keinen Zusammenhang zwischen den alten und neuen Cell IDs. -
In der Gegend um 92318 Neumarkt in der Oberpfalz hat man inzwischen auch mit der Zusammenlegung der Netze von E-Plus und o2 begonnen.
Bisher gehörten dort die o2-GSM-Sender zur Location Area 50840. Einige sind inzwischen in die neu LAC 52853 gewechselt, wo auch das Einbuchen mit E-Plus-SIM-Karten möglich ist.
Mindestens zwei E-Plus-Standorte wurden auch schon abgeschaltet (bei Sengenthal und bei Pollanten). Dort gab es aber vorher auch schon o2-Sender. -
Cat. 3 und 4 unterstützen beide 64QAM im Downlink. Der einzige Unterschied ist, dass bei Cat. 3 UEs Puffergröße, Rechenleistung etc. auf niedrigere Datenraten ausgelegt sind, so dass maximal 102 Mbit/s möglich sind.
Da man bei 10 MHz Bandbreite nicht an diese Grenze kommt, erreichen Cat. 3 und 4 UEs hier dieselbe maximale Datenrate.