Beiträge von scharl

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    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Und 2 Stationen die nur punktuell neue Versorgung bieten - koennte LTE800 oder auch LTE2600 sein:
    83080 Oberaudorf im Inntal

    Nach der EMF-Datenbank sieht mir das nach einem LTE800-Sektor Richtung 250° vom o2-Standort Geigelsteinstraße aus. Bisher gab es dort drei Sektoren GSM1800 und Richtung 350° zusätzlich GSM900.

    Im Großraum München hat Vodafone in den letzten Wochen einigen GSM1800-Sender auf LTE1800 umgestellt. Als Sektor ID wurde dabei jeweils 8, 9, 10 verwendet.

    Kürzlich hat die Telekom als erster Netzbetreiber LTE-Sender am Sudelfeld und in Oberaudorf in Betrieb genommen, jeweils LTE800. Der Sender in Oberaudorf steht nur 500 Meter von der Grenze entfernt. Allerdings sind die beiden Sektoren genau parallel dazu ausgerichtet.

    Ich hatte am Samstag auch schon festgestellt, dass der Standort auf dem PEP in München-Neuperlach LTE1800 sendet:

    EARFCN 1654 entspricht 1850,4 MHz und ist genau in der Mitte der 5,4 MHz, die Vodafone aktuell im 1800-MHz-Band hat. Ab 1.1.2017 wird man dann recht schnell auf 20 MHz Bandbreite umstellen.
    Die Cell ID 20632328 ergibt eNodeB ID 80595, Sektor 8. Die anderen beiden Sektoren für LTE1800 waren 9 und 10.

    Interessant finde ich, dass Vodafone in München für LTE2600-Mikrozellen nun auch die Kabel-Deutschland-Schaltschränke verwendet. Mittlerweile wurden bereits drei solcher Mikrozellen in Betrieb genommen.

    Ich kann die Beobachungen von xeno6 nachvollziehen, aber die haben weniger etwas mit der Zusammenlegung der Netze von E-Plus und o2 zu tun, sondern galten bei neueren E-Plus-Sendern schon vor der Fusion.


    Zu 1.: Früher war an der letzten Stelle der Cell IDs bei GSM- und UMTS-Sendern von E-Plus die Region zu erkennen. Offensichtlich gingen dann aber irgendwann die Nummern aus. In Südbayern endeten früher alle Sender auf 9. Bei GSM-Sender wird aber seit mindestens 10 Jahren die 0 verwendet, bei UMTS-Zellen seit etwa zwei bis drei Jahren die 6.


    Zu 2: Früher war es tatsächlich so, dass bei GSM-Sendern 10er-Schritte und bei UMTS 20er-Abstände verwendet wurden. Im Großraum München werden bei GSM aber seit fast zehn Jahren auch 20er-Schritte gemacht, bei UMTS sind es in den letzten zwei Jahren meistens 40er- oder seltener 30er-Abstände. So schön regelmäßig wie früher ist es leider nicht mehr.
    Das gilt insbesondere, wenn nachträglich zusätzliche UMTS-Frequenzen aktiviert werden. Da gibt es dann keinen Zusammenhang zwischen den alten und neuen Cell IDs.

    In der Gegend um 92318 Neumarkt in der Oberpfalz hat man inzwischen auch mit der Zusammenlegung der Netze von E-Plus und o2 begonnen.
    Bisher gehörten dort die o2-GSM-Sender zur Location Area 50840. Einige sind inzwischen in die neu LAC 52853 gewechselt, wo auch das Einbuchen mit E-Plus-SIM-Karten möglich ist.
    Mindestens zwei E-Plus-Standorte wurden auch schon abgeschaltet (bei Sengenthal und bei Pollanten). Dort gab es aber vorher auch schon o2-Sender.

    Cat. 3 und 4 unterstützen beide 64QAM im Downlink. Der einzige Unterschied ist, dass bei Cat. 3 UEs Puffergröße, Rechenleistung etc. auf niedrigere Datenraten ausgelegt sind, so dass maximal 102 Mbit/s möglich sind.
    Da man bei 10 MHz Bandbreite nicht an diese Grenze kommt, erreichen Cat. 3 und 4 UEs hier dieselbe maximale Datenrate.

    Nein, Einbuchen ging nicht. Der Netmonitor zeigt allerdings die Informationen zu dem Netz an, solange man kein anderes auswählt.


    Zitat

    Original geschrieben von sailing2capeside
    Sind übrigens die o2-Frequenzen.

    Größtenteils schon, allerdings beginnen bei 713 bzw. 768 MHz die Telekom-Frequenzen.