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Original geschrieben von john-vogel
Achja: Mir ist letztens zufällig aufgefallen, dass es im Nordwesten von München (Nördlich der Hochschule München entlang der Dachauer Str. zum Westfriedhof und darüber hinaus Richtung Mosach bzw. OEZ) ein (fast) reines LTE2600 Gebiet gibt mit bestimmt gut 15 Sendern und mehr. Hat mich überrascht - Datenraten waren auch sehr gut.
Das sind die LTE-Sender im Umfeld der o2-Zentrale, die bereits im Herbst 2010 aufgebaut wurden. Damals durfte LTE800 in München noch verwendet werden, da mit diesen Frequenzen zuerst ländliche Gebiete versorgt werden mussten, die in den Bedingungen der Versteigerung festgelegt worden waren.
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Original geschrieben von Stromae
Liegt an den UHS Sendern die benutzen das 3. und 4. Band
In München bisher nicht.
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Original geschrieben von elchris
Richtig, im Bereich der Stadt Garching ist der Tunnel noch nicht versorgt, im Forschungszentrum reichen die Wellen durch die luftige Bauweise bis an den Bahnsteig.
Seit Ende letzten Jahres sind ja auch die U-Bahn-Tunnel in Garching versorgt. Im Gegensatz zum restlichen U-Bahn-Netz gibt es dort aber keine eigenen Mobilfunkzellen, sondern Repeater. Es werden bei allen Netzen die GSM- und UMTS-Sender eingespeißt, die an der Endstation Forschungszentrum oberirdisch stehen.
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Gibt es in der Gegend eigentlich keine 900-MHz-GSM-Sender von o2?
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Original geschrieben von mondlaub24
Es stand zu lesen, dass ZTE der alleinige? LTE Lieferant für Eplus geworden ist.
E-Plus verwendet neben ZTE- auch NSN-Technik für LTE (Quelle).
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Resource Block ist die kleinste Einheit, die für Datenübertragungen von oder zu einem UE in einem Subframe (1 ms) verwendet werden kann. Eine LTE-Zelle mit 20 MHz Bandbreite hat 100 Resource Blocks, bei geringerer Bandbreite entsprechend weniger.
MCS steht für Modulation and Coding Scheme und gibt an, welche Modulation (QPSK, 16QAM oder 64QAM) verwendet wird und wie stark die Daten gegen Störungen geschützt codiert werden. Je niedriger der MCS, desto mehr Bits werden auf Kosten der Datenrate für die Kanalcodierung verwendet. Bei MCS 28 erreicht man die maximale Datenrate, allerdings bleiben dann nur noch wenige Bits übrig, um Fehler beim Decodieren ausgleichen zu können.
PDCCH ist der Kontrollkanal. Je mehr Symbole der schon belegt, desto weniger bleiben für die Nutzerdaten übrig.
Bei Number of Antennas ist hier die Anzahl auf Basisstationsseite gemeint, also 2 bei 2x2 MIMO.
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Original geschrieben von Stromae
Knapp 36 MBits pro 10 MHz also nicht sonderlich viel, durch 2x2 MIMO ergibt das knapp 73 MBits, auf 3 Sektoren sind das dann 140 MBits allerdings nur ohne Fehlerkorrektur was es im Live betrieb nicht gibt. Das beste erreichbare Ergebnis sind ca. 93% Nutzdaten also bleiben 67 MBits pro Zelle übrig wenn der Nutzer quasi direkt vorm Sender steht.
Beziehst du dich mit den 93% auf folgenden Satz aus 3GPP TS 36.213, Kapitel 7.1.7?
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The UE may skip decoding a transport block in an initial transmission if the effective channel code rate is higher than 0.930, where the effective channel code rate is defined as the number of downlink information bits (including CRC bits) divided by the number of physical channel bits on PDSCH.
Damit ist aber nicht gemeint, dass höchstens 93% der Datenraten geschafft werden, sondern dass bei Coderaten größer 0,93 das UE die Daten nicht mehr decodieren können muss. Ist der Wert niedriger, sind die maximalen Datenraten, z. B. 73,392 Mbit/s bei 10 MHz Bandbreite und 2x2 MIMO unter sehr guten Bedingungen auch erreichbar.
Die Coderate hängt davon ab, wie viele Bits für andere Kanäle (PDCCH, PBCH, etc.) verwendet werden.
Hier kann man das näherungsweise berechnen, aber wie unter Introduction angegeben, werden PBCH und P/S-SCH bei der Auswertung nicht berücksichtigt.
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Original geschrieben von Deluxe1988
Seit heute steht bei uns in der Gegend überall in der neuen Netzabdeckungskarte:
"Netzausbau
An Ihrem Standort bauen wir unser Netz in Kürze für Sie aus."
Jetzt scheint das Gegenteil der Fall zu sein, denn offensichtlich wird bei gar keiner Adresse mehr angezeigt, dass demnächst das Netz dort ausgebaut wird.
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Morgen findet in der Alten Kongresshalle in München die Hauptversammlung von Telefónica Deutschland statt.
Wie ich heute gesehen habe, hat man aus diesem Grund einen temporären o2-Sender aufgebaut. Es ist eine Sektor-Antenne, die an einer Hebebühne befestigt ist, die auf dem Parkplatz 50 Meter östlich der Halle steht. Die Technik steht unten daneben.
Empfangen konnte ich eine GSM1800-Zelle sowie UMTS auf allen drei Frequenzen, die o2 zur Verfügung stehen. Nach den Antennen sieht es so aus, dass außerdem LTE800 gesendet wird. Dafür spricht auch die EMF-Datenbank, wo der Sender seit diesem Wochenende eingezeichnet ist.
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80802 München Leopoldstr. 48:
Auslastung 4G
gering 111.5 Mbit/s
mittel 111.5 Mbit/s
hoch 45 Mbit/s